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Sparzwang in Fiktiv-Firma

AHAUs/KreiS Sind Entlassungen die einzige Möglichkeit, um Kosten zu sparen und einen Betrieb wieder in die schwarzen Zahlen zu bringen? Praxisnahe Lösungen und Antworten auf diese Frage mussten jetzt Schüler der Höheren Handelsschule in einem Projekt finden.

19.12.2007

Sparzwang in Fiktiv-Firma

<p>Der "erste Preis" für die erfolgreiche Bewältigung der Projektaufgabe ging an die Klasse HH0S1 aus Ahaus.</p>

Wie können Mitarbeiter durch eine gezielte Personalauswahl und Personalwirtschaft effektiv eingesetzt und leistungsgerecht entlohnt werden? Von welchen Mitarbeitern sollte man sich trennen und welche Kriterien können zur Entlassung führen? All diese Fragen standen zur Diskussion in einen zweitägigen Projekt, in dem die Oberstufenschüler der zweijährigen Höheren Handelsschule am Beispiel der fiktiven Firma Ahauser Draht AG - die aufgrund veränderter Marktbedingungen erstmalig einen Verlust erwirtschaftete - praxisnahe Lösungsstrategien entwickelten und erprobten. Den Schülern wurde schnell klar, dass neben allgemeinen Kosteneinsparungen im Einkauf und Vertrieb vor allem die Personalstruktur des Unternehmens der Grund für die schlechte betriebliche Situation war. Nach Einschätzung der Situation wurde vorgeschlagen, zur Kosteneinsparung das EDV-unterstützte Personalinformationssystem PAISY einzusetzen, das in vielen Betrieben verwendet wird. Dies schaffe die Möglichkeit, Personal nicht nur zu verwalten, sondern auch zu entwickeln, zu fördern und der Personalleitung Informationen als Entscheidungskriterien für eine Stellenumbesetzung oder Entlassung zu geben. Die Problematik, die mit der Einführung eines solchen Systems verbunden ist, wurde von den Beteiligten erarbeitet. Eine Betriebsvereinbarung über die Einführung des Systems, die alle arbeitsrechtlichen und personalwirtschaftlichen Belange berücksichtigt, bildete den Abschluss des Projekts.

Bei diesem Projekt konnten wieder Preise gewonnen werden. Der erste Preis ging an die Klasse HH0S1 aus Ahaus. Weitere Preise gingen an die Klassen HHOIG1 und HHOIG2 aus Gronau.

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