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Stadt Ahaus stellt Anfrage an Krebsregister

13.12.2007

Stadt Ahaus stellt Anfrage an Krebsregister

Ahaus Felix Büter Gibt es verlässliche Daten zur Häufigkeit von Krebserkrankungen in Ahaus? Mit dieser Frage hat sich jetzt die Stadt Ahaus an das Krebsregister NRW in Münster gewandt. Hintergrund ist eine Studie des Bundesamts für Strahlenschutz, die ergeben hat, dass die Häufigkeit von Krebserkrankungen bei Kindern, die in der Nähe von Atomkraftwerken wohnen, höher ist (Münsterland Zeitung berichtete). "Wir wollen mit unserer Anfrage feststellen, ob es bezogen auf Ahaus eine objektive Datengrundlage gibt", erklärte Bürgermeister (Foto) gestern. Dr. Ulrich Batzler, Epidemologe am Krebsregister NRW, sagte gestern eine zügige Bearbeitung der Anfrage aus Ahaus zu, so dass vorläufige Ergebnisse bereits zur nächsten Ratssitzung am kommenden Dienstag vorliegen könnten. Eine abschließende detaillierte Antwort werde aber mehr Zeit brauchen. Soviel konnte Batzler bereits gestern sagen: "Wir haben Daten zur Fragestellung. Und mit methodischer Vorsicht werden auch Aussagen möglich sein."

Das Krebsregister NRW, so Batzler, sei zwar erst 2005 ins Leben gerufen worden. Für den Regierungsbezirk Münster gebe es bereits seit 1986 ein Epidemiologischen Krebsregister. Ärzte und Zahnärzte sind gesetzlich verpflichtet bei jedem Patienten nach gesicherter Erstdiagnose, einer bösartigen Neubildung und deren Frühstadium Informationen an das Krebsregister zu übermitteln gro

www.krebsregister.nrw.de

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