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Steine gegen das Vergessen

04.03.2008

Steine gegen das Vergessen

<p>Gunter Demnig (l.) hat gestern an der Wallstraße (Foto) und an der Kreuzstraße Stolpersteine verlegt. Schüler zeigten Bilder der ermordeten Juden, während die Historikerin Ingeborg Höting und der stellvertretende Bürgermeister Rudolf Enning-Harmann (von rechts) Hintergründe der Aktion erläuterten. Grothues</p>

Ahaus Bericht folgt Unter großer Anteilnahme hat gestern der Kölner Künstler Gunter Demnig sieben neue "Stolpersteine" verlegt, die an verfolgte und ermordete jüdische Familien erinnern. Einer der mit Messing beschlagenen Steine wurde an der Wallstraße 3 verlegt. Dort waren die letzten zwölf jüdischen Bewohner des Kreises Ahaus interniert worden, bevor sie ins KZ deportiert wurden. An der Kreuzstraße verlegte Demnig sechs Steine zur Erinnerung an die Familie Gottschalk. Das tragische Schicksal dieser Familie haben Schüler der Realschule im Vestert unter Anleitung ihrer Lehrer Ulrike Tieck und Kai Sachse erforscht und dokumentiert. Der stellvertretende Bürgermeister Rudolf Enning-Harmann nannt das Engagement der Schule sowie des VHS-Arbeitskreises "Ahauser Geschichte von 1933 bis 1945" beispielhaft: "Sie sorgen dafür, dass die jüdischen Namen ihren festen Platz in unserer Erinnerung behalten. Nach dem Verschwinden der Menschen darf nicht auch noch die Erinnerung verschwinden. Begleitet wurde die Verlegung vom Schüler orchester der Realschule im Vestert. Die Schüler stellten die Ergebnisse ihrer geschichtlichen Nachforschungen anschließend im Dorothee-Sölle-Haus vor. gro

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