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Trotz KiBiz stabile Beiträge

Ahaus Gute Nachrichten für Eltern kleiner Kinder: Nicht erhöht werden sollen die Elternbeiträge für die Kinderbetreuung in Ahaus und mit 15 Prozent stabil bleiben - darin waren sich alle Fraktionen im Jugendhilfeausschuss einig.

07.12.2007

Trotz KiBiz stabile Beiträge

Sozialdezernent Hermann Kühlkamp führte aus, was das für finanzielle Auswirkungen haben kann, und bezifferte die Differenz zu dem vom Land vorgegebenen Satz von 19 Prozent auf voraussichtlich 240 000 Euro, die von der Stadt künftig allein aufgebracht werden müssten. Denn: Die bisherige Kostenteilung zwischen Land und Kommune entfällt künftig, was für Ahaus bedeutet, zusätzliche 120 000 Euro pro Jahr schultern zu müssen.

Unwägbarkeiten

Allerdings könne sich dieser Betrag noch deutlich erhöhen, da das Anmeldeverhalten der Eltern schlecht vorauszusehen sei. Hintergrund ist das in Kraft tretende Kinderbildungsgesetz (KiBiz), das den Eltern Wahlmöglichkeiten zwischen einer Betreuung von 25, 35 oder 45 Stunden pro Woche einräumt.

Geplant ist folgende Aufteilung: In den zwei Beitragsgruppen (unter und über drei Jahre) wird für 35 Stunden der bisherige Kindergartenbeitrag angesetzt, für 45 Stunden wird der Tagesstättensatz fällig, die 25-stündige Betreuung ist relativ betrachtet die teuerste Variante.

Neu eingeführt in der Berechnung wird eine Einkommensklasse ab 73 000 Euro, in der eine deutliche Anhebung der Sätze vorgesehen ist; in allen anderen Klassen darunter bleiben sie unverändert. Die beitragsfreie Einkommensgrenze soll zudem von bislang 12 200 auf künftig 18 000 Euro angehoben werden. Das war der UWG zu dürftig: Annette Lange-Röttger (Bild) beantragte, die Beitragsfreiheit auf bis zu 25 000 Euro Jahreseinkommen anzuheben, um noch mehr einkommensschwache Familien zu entlasten. Mit Hinweis auf die finanziellen Risiken und die mit den Jugendämtern im Kreis getroffene Vereinbarung (Münsterland Zeitung berichtete) wurde dieser Antrag mehrheitlich abgelehnt. Die SPD enthielt sich dabei der Stimme, da sie sich noch in der Meinungsbildung befinde. In der Beschlussempfehlung an den Rat, die Beitragssatzung zu genehmigen, gab es eine weitere Enthaltung: die der UWG. mel

Als nächstes wird sich der Schulausschuss in seiner Sitzung am Montag des Themas annehmen, Beginn: 18 Uhr, großer Sitzungssaal des Rathauses, Zimmer 137.

Trotz KiBiz stabile Beiträge

<p>Die Betreuung im Kindergarten - hier mit Begleithund in Wüllen - soll trotz "KiBiz" für die Eltern nicht teurer werden. Deutlich stärker gefördert wird sogar die integrative Arbeit. Elfering</p>

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