Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Wallfahrt in das Lippetal

29.08.2007

Wüllen In das Lippetal, den südöstlichen Teil des Bistums, führte die Gemeindewallfahrt der Pfarrgemeinde St. Andreas. In der St. Ida-Wallfahrtskirche in Herzfeld, dem ältesten Wallfahrtsort Westfalens, feierten die Pilger aus Wüllen mit Pfarrer Gereon Beese einen Gottesdienst. Anschließend wurde die Wallfahrtskirche besichtigt. Sie beherbergt die Grabstätte der heiligen Ida, die sich im Jahr 786 in Herzfeld niederließ und dort die vermutlich erste Steinkirche östlich des Rheins errichtete.

In der Krypta finden sich Grundmauern der Vorgängerkirchen, die bei Ausgrabungen 1975 freigelegt wurden. Dort kann auch der goldene Reliquienschrein, in dem sich die Reliquien der 980 heilig gesprochenen Ida befinden, besichtigt werden. Die heilige Ida hat sich ganz der Kirche und den Armen und der Kranken gewidmet.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es weiter zur Abtei Liesborn, um die Kreuzsammlung im dortigen Museum zu besichtigen.

Einmalig ist die umfangreiche Kreuzsammlung des Museums Abtei Liesborn, die mit über 500 Kruzifixen, Kreuzen und Kreuzigungsdarstellungen die Entwicklung in der künstlerischen Behandlung des Gekreuzigten von der späten Antike bis zur Gegenwart zeigt.

Von den siegreichen Christusbildern der Romanik, den Leidesdarstellungen der Gotik, den mächtigen Plastiken des Barock und der Sentimentalität des 19. Jahrhunderts bis zu den modernen Arbeiten von Künstlern wie Joseph Beuys, Marc Chagall oder Salvador Dali dokumentiert die Sammlung fast jede künstlerische und theologische Entwicklung in der Behandlung des Kreuzigungsthemas im Abendland.

Lesen Sie jetzt