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Wieder Überfall auf eine Spielhalle - Räuber drohen mit Messer

Coesfelder Straße

AHAUS Schon wieder haben unbekannte Räuber eine Spielhalle in Ahaus überfallen: Nur fünf Tage nach dem Überfall auf das Casinodrome in Wüllen war in der Nacht zu Dienstag das Spielcenter „Fairplay“ an der Coesfelder Straße Ziel zweier maskierter, mit einem Messer bewaffneter Männer. Dass es sich um dieselben Täter handelt, will die Polizei nicht ausschließen. Sicher sei das aber nicht, so Polizeisprecher Frank Rentmeister.

von Von Sylvia Lüttich-Gür

, 06.04.2010

Die Spielhalle an der Coesfelder Straße befindet sich mitten in der Innenstadt – schräg gegenüber vom Rathaus. Der Eingang ist in der schmalen Rathauspassage versteckt. Dort müssen die Täter – im schmalen Durchgang gut abgeschirmt von den Blicken möglicher später Passanten – gewartet haben. Als die Spielhallenaufsicht – eine 56-jährige Frau – gegen kurz nach 1 Uhr Feierabend macht und die Tür abschließt, greifen sie an. Tageseinnahme erbeutet Nach Angaben der Polizei bedrohen sie die Frau mit einem Messer und zwingen sie, die Tür wieder zu öffnen. Drinnen stürzen sich die Einbrecher auf die Kassenlade, greifen sich die darin befindliche Tageseinnahme und fliehen – zu Fuß in die nahe Innenstadt.

Sowohl in Wüllen als auch jetzt in Ahaus sind die Einbrecher zu zweit aufgetreten und waren maskiert. Darin erschöpfen sich aber bereits die Parallelen. In Wüllen kam kein Messer, sondern eine Schreckschusspistole zum Einsatz – genauso wie bei einem vorangegangenen Überfall auf die Merkur-Spielhalle in Borken Anfang Februar. Die Täter waren außerdem dort mit einem Auto geflohen und nicht zu Fuß wie jetzt in Ahaus. Auch die Höhe der Beute unterscheidet sich. Während die Polizei bei dem Raubüberfall auf die neu errichtete Wüllener Spielhalle an der Bundesstraße 70 von einer Beute in vierstelliger Höhe gesprochen hat, hat sie bei dem jüngsten Fall in der etwas in die Jahre gekommenen Ahauser Passage gar keine Angaben gemacht. Auf Nachfrage spricht Polizeisprecher Rentmeister nur von „weniger“.

Die Beschreibung der beiden „Fairplay“-Räuber ist dürftig: Die Männer sollen zwischen 1,70 bis 1,75 Meter groß sein, sie waren komplett schwarz gekleidet – inklusive schwarzer Masken und Handschuhe – und hatten nach Angaben der überfallenen Aufsicht eine „normale Figur“. Sie hätten ohne einen ihr auffälligen Akzent gesprochen.  

  • Zeugen werden gebeten, sich bei der ermittelnden Kripo in Ahaus zu melden unter Tel. 9260.