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Alex Reuter holt Bronze - doch es war mehr drin

Billard-DM

CASTROP-RAUXEL Wie man sich doch irren kann: Da rauschte der 16-Jährige Alex Reuter von den Billardfreunden Schwerin bei der deutschen Jugendmeisterschaft in Bad-Wildungen ohne Mühe durch seine Vorrundengruppe. Doch das souverän erreichte Halbfinale ging unter Wert verloren. Zum Schluss sorgte Reuters guter Durchschnitt für den Gewinn des dritten Platzes.

von Von Jürgen Weiß

, 08.04.2010
Alex Reuter holt Bronze - doch es war mehr drin

Das Schweriner Billard-Talent Alex Reuter.

Den Traum vom Endspiel in der Freien Partie der U17-Junioren zerstörte Tobias Schramm (BC Hilden), den niemand auf der Rechnung hatte. Der Schweriner hatte in seiner Gruppe mit einem besten Einzelschnitt (BED) von 100 Points und einer Höchstserie von 200 Bällen geglänzt. Auch der Gesamtschnitt war mit 26,08 gegenüber seinem Semifinalgegner aus Hilden, der nur 14,34 (BED-13,33) vorwies, bedeutend besser.

Reuter hatte sein letztes Gruppenspiel gegen Tobias Fenzl (BC Kempten) nach seinem Bravour-Ritt gegen den späteren Sieger, Moritz Mayer (BF Creidlitz Coburg), ebenfalls locker mit 200:73 nach sechs Aufnahmen für sich entschieden. Doch das alles spielte beim Match um den Finaleinzug keine Rolle mehr. Just zu diesem Zeitpunkt schien Reuter sein Pulver verschossen zu haben. Der Gegner aus Hilden lag mit 200:182 nach 15 Aufnahmen vorn.

Schwaches Finale - Mannschaftswettbewerb ab FreitagTrösten wird das sicherlich nicht, doch auch der eigentliche Favorit Adrian Ryll (BC Neu-Ulm) konnte sich im zweiten Halbfinale nicht durchsetzen. Dabei bekam der Vorjahressieger mit einem 200:9 nach drei Aufnahmen von Moritz Mayer, den Reuter noch so sehr in seiner Gruppe düpierte, mächtig was auf die Billardweste. Mayer siegte in einem schwachen Finale gegen Schramm. Und hier wird sich der Schweriner ob der vergebenen großen Titelchance ärgern können.

Alex Reuter hat am Freitag, 9. April, und Samstag, 10. April, aber noch eine Chance im Mannschaftswettbewerb in Reihen von Elfenbein Höntrop auf dem Siegertreppchen etwas höher zu steigen.