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Alle Trümpfe in der Hand

SCHWERTE Das letzte Spiel vor der Winterpause ging zwar verloren, dennoch darf man beim ETuS/DJK Schwerte bisher von einer gelungenen Saison sprechen. Hier unser Rückblick auf die Saison.

von Von Uwe Wiemhoff

, 23.12.2007
Alle Trümpfe in der Hand

Dennis Frohn (re.) war mit 15 Toren der bislang beste Torschütze des ETuS/DJK Schwerte. Allein fünf Tore gelangen ihm in der Partie gegen den SuS Volmarstein.

Das Team von Spielertrainer "Delle" Brockhaus liegt nach 17 Spielen mit zwei Punkten Rückstand auf den Tabellenführer TuS Stockum auf einem hervorragenden dritten Platz. Ein möglicher Aufstieg ist aus eigener Kraft zu schaffen, zumal noch alle Teams aus der Spitzengruppe nach Schwerte müssen. Außerdem spricht die Heimbilanz des ETuS/DJK Schwerte dafür: Diese Rangliste führen die "Östlichen" an.

Bilanz: Hopp oder top - das war die Devise des ETuS/DJK bislang. Nur ein Mal spielten die Schwerter remis. Dem stehen elf Siege und fünf Niederlagen gegenüber. Mit 42 Toren stellen die "Östlichen" die Torfabrik der Liga.

Die Mannschaft: Nach der letzten Saison hatte man nur wenige Abgänge zu verzeichnen. Das Gerüst der Mannschaft ist in großen Zügen unverändert. Für Torjäger Björn Hertelt kam "Jojo" Farruggio, der es auf sieben Saisontreffer brachte.

Kommen und Gehen

Das Kuriose dabei: Hertelt kommt nun zurück, Farruggio zieht es wieder zum TuS Holzen-Sommerberg. Besser als Farruggio vor dem Kasten machte es nur Sturmpartner Dennis Frohn (15 Tore).

Bisheriger Saisonverlauf: Der Auftakt in Hohenlimburg beim 2:2 war holprig, dann wurde Türk SV Witten mit 5:1 an die Wand gespielt - das beste Heimspiel! Nach dem 1:0 in Schwelm stand das Team zum ersten Mal an der Spitze - nicht lange, denn es gab ein 0:1 gegen Welper.

Drei weitere Siege folgten, dann zeigte der ETuS/DJK beim 3:0-Erfolg bei Fichte Hagen wohl seine beste Saisonleistung. Platz zwei war der Lohn. Am zehnten Spieltag setzte es dann die erste Niederlage: Die Tabellenspitze hatte man vor Augen, doch das 0:1 beim TuS Stockum war zu wenig. Stockum hatte den Angriff noch einmal abgewehrt.

"Eine Witten-Phobie"

Überhaupt war Witten ein schlechtes Pflaster: Dreimal reiste die Brockhaus-Elf nach Witten, dreimal ohne Erfolg. Für die schlimmste "Klatsche" zeigte sich der FSV Witten beim 5:0 verantwortlich. Dafür hatte der ETuS/DJK in beiden Derbys das bessere Ende für sich. Vor allem das 3:2 durch Marc Braier in der 90. Minute gegen Geisecke ist noch in bester Erinnerung.

Für das 8:3 gegen Volmarstein gab es nur einen Kommentar: Wahnsinn! Ein 1:3-Rückstand wurde gedreht. Am Ende hieß es 8:3 mit einem fünffachen Torschützen Dennis Frohn.

Nach den eher lächerlichen 71 Minuten gegen Hohenlimburg 2 und einer 8:0-Wertung war das Team wieder Spitzenreiter. Aber nur eine Woche später war man wieder vom Thron gestoßen, da es mal wieder nach Witten ging. Der Türk SV nahm Revanche für das Hinspiel und gewann durch einen Foulelfmeter in der 89. Minute mit 1:0.

Der Trainer: Detlev Brockhaus übernahm das Traineramt Mitte September 2006 von Marco Barucha. Er ist immer noch, ebenso wie sein Co-Trainer Marc Braier, eine wichtige Stütze der Hintermannschaft.

Prognose: Das Team hat es selbst in der Hand, den Aufstieg zu realisieren. Das Potenzial ist da. Des Trainers Devise bei der Vorstellung: "Wer aufsteigen will, muss erstmal an uns vorbei", trifft den Nagel auf den Kopf. Die Maßnahme, hauptsächlich auf Schwerter Fußballer zu setzten, hat sich bisher als goldrichtig erwiesen.

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