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Alstedde bleibt Tabellenführer - VfB gewinnt Derby

Fußball-Kreisliga A

LÜNEN Glück im Unglück für BW Alstedde. Trotz eines 2:2 in Bork bleiben die Blau-Weißen Tabellenführer der Lüdinghauser Kreisliga A. Der BV Lünen besiegte Ay Yildiz Derne, und der VfB Lünen kam zu einem 5:1 im Derby gegen den ATC Brambauer. Alle Spiele der Lüner A-Ligisten im Überblick.

von Von Steven Roch und Carina Püntmann

, 25.04.2010

Die Geister machten von Beginn an mächtig Druck auf den Vierten aus Derne. Michael Pella aus 16 Metern und Marco Prates aus 7 Metern vergaben zwei große Möglichkeiten nur knapp. Besser machte es Studnicka, der nach Vorarbeit von Pella den Ball aus 12 Metern einnetzte. Nach der verdienten Führung ließen die Blau-Weißen jedoch unerklärlicherweise nach. Plötzlich standen die 05er zu weit von den Gegenspielern weg, hatte nach zwei Lattentreffern (11., 13.) von Derne Glück. Kurz danach gelang ein Schuss an den Fuß von Thorsten Müller und der Ball landete im BV-Gehäuse. Zum Ende der ersten Hälfte gab es wenige Torchancen auf beiden Seiten. Der BV verstand es nicht die Überzahl nach einem Derner Platzverweis zu nutzen. Nach dem Seitenwechsel hatte Ay Yildiz keine einzige Chance. „Wir waren zwar überlegen, aber das sah nicht gut aus“, gab Trainer Thomas Voigt zu. „In der Offensive gab es ein Fehlpass-Festival.“ Die 05er kamen kaum zu Torchancen, liefen oft ins Abseits und wirkten manchmal planlos. In der Schlussphase gab es zwei weitere Male Gelb-Rot wegen Meckerns. Ohne einen Ay Yildiz-Akteur und Marco Prates fanden die Geister doch noch einen Weg zum Tor. Nach einer Flanke von Benedikt Schildt köpfte Pella zum verdienten Siegtreffer ein. „Wir haben es versäumt, den Sack früher zu zu machen“, ärgert sich Voigt trotz Sieg. „Uns fehlte die Passgenauigkeit.“

Bastian Wieling – Thorsten Barth, Thorsten Barth, Lukas Weis, Kamil Jablonski (37. Philipp Bischof), Marco Marzischewski (80 Alexander Rickert), Özcan Bayraktar, Benedikt Schilgt, Michael Pella, Chris Studnicka (55. Slavomir Skrzekowski), Marco Prates

Thomas Voigt

1:0 Studnicka (9.), 1:1 Eigentor Thorsten Müller (14.), 2:1 Pella (85.)

Ay Yildiz (35., Meckern), Ay Yildiz (80., Meckern), Prates (82., Meckern)

„Es war nicht unser bestes Spiel“, bilanzierte VfB-Coach Andreas Roch. In der ersten halben Stunde hielt ATC gut dagegen. „Wir haben nicht nur verteidigt, sondern auch Fußball gespielt“, freute sich Trainer Hasan Eryigit. Dennis Gauda erzielte schließlich die fällige Süder-Führung. ATC spielte nach 35 Minuten nur zehnt, da Hasan Elikalfa verletzt vom Platz musste. Das Brambauer-Tor schoss Semih Parsuk nach einem Doppelpass mit Osman Vuran. „Das schönste am Spiel war, dass die Sonne schien und ich braun wurde“, bilanzierte Roch.

Cengiz Ceran – Mohammed Aydin, Erkan Tabekoglu, Ferhat Közen, Yüksel Yavuz, Murat Eryigit, Ozun Sari, Hasan Elikalfa, Osman Vuran, Murat Aksoy, Semih Parsuk

Hasan Eryigit

Alexander Ruscher – Oliver Hilkenbach, Daniel Skubich, Patrick Klink, Güney Kurt, Peter Malik (59. Christopher Weis), Michael Steinhofer, Matthias Hiltawski (70. Rene Harder), Samir Zulfic, Arif Bagriacik (75. Elarbi Habib), Dennis Gauda

Andreas Roch

0:1 Gauda (32.), 0:3 Hilkenbach (43.), 0:3 Zulfic (53.), 1:3 Parsuk (60.), 1:4 Zulfic (85.) 1:5 Harder (89.)  

Die Taktik der letzten Begegnungen ging auch diesmal wieder auf. Die Schwarz-Weiß-Roten standen defensiv und hatten genügend Freiräume, um kompakt Konter zu fahren. Es war Marco Weis, der den BVB mit einem Freistoß aus 25m verdient in Führung brachte. Kurz vor der Pause fiel das 2:0 durch ein Eigentor. Ein Schuss von Bischof wurde ins Tor abgefälscht. In den zweiten 45 Minuten verwaltete der BVB größtenteils, erstickte Körne-Angriffe im Keim und fuhr selbst noch den ein oder anderen gefährlichen Konter. „Ein verdienter Sieg“, fasste Coach Wolfgang Sadlowski zufrieden zusammen.

  Michel Kröger – Dominik Pott, Sascha Hahne, Sven Neckel, Manuel Orgelmacher, Marco Weis, Patrick Jansen, Remi Bischof (82. Christian Jurgait), Marcel Riepert (70. Dawid Piontek), Philipp Scheuren, Dominik Hanke (56. Andreas Türpe)

Wolfgang Sadlowski

0:1 Weis (31.), 0:2 Bischof (45.)

Für Trainer Karsten Franke war es das erwartete Abstiegsduell. Nachdem Blitztor durch Daniel Draht versäumten die Gahmener das 2:0 zu machen. Nach einem guten SG-Beginn kam Eving besser in die Partie. Nach dem Platzverweis für Sinan Kaya überzeugten die Blau-Gelben vor allem kämpferisch. Nach erneuter Führung und erneutem Ausgleich traf Özkan Kamayk per Handelfmeter zum Sieg. „Wir haben außerordentlichen Kampf gezeigt und deswegen verdient gewonnen“, freut sich Franke.

TEAM UND TORE SGG: Jörn Herzer – Özkan Kaymak, Semistan Tikici, Onur Karaosman, Oguz Tahsin, Sinan Kaya, Andreas Gutbier, Mohammed Kara (90. Murat Kula), Hakan Kula, Ramazan Sari, Daniel Draht (75. Sebastian Burmann)Trainer: Karsten FrankeTore: 1:0 Draht (1.), 1:1 (25.), 2:1 Kara (66.), 2:2 (76.) 3:2 Kaymak (82., HE)Gelb-Rot: Kaya (29., wiederholtes Foulspiel)

SV Preußen Lünen II – FC Lünen 0:2 (0:0) Im Kellerderby fiel erst drei Minuten vor Schluss die Entscheidung. „Das war ein Grottenspiel“, findet SVP-Coach Markus Klönne. Die ersten 20 Minuten der ersten Halbzeit gehörten den Preußen. Doch das Team vom Alten Postweg erspielte sich kaum Torchancen. „Wir haben uns zu blöd angestellt.“, so Klönne. Danach war das Spiel ausgeglichen. Der FC hatte die besseren Chancen. Ein Distanzschuss von Maik Küchler und zwei Kopfbälle von Christian Strauß in der ersten Hälfte waren sehr gefährlich, wurden aber nicht belohnt. Nach dem Seitenwechsel setzte sich die schwache Partie unverändert fort. Erst drei Minuten vor Spielende fiel schließlich die FC-Führung durch Strauß nach einem Konter. „Das war fällig“, meint Interimstrainer Hein Krüger. Küchler machte in der Nachspielzeit alles klar. „Wir haben bewiesen, dass wir zur Lüner Fußballlandschaft gehören“, ist Krüger stolz auf den Erfolg. Ernüchterung dagegen auf SVP-Seite. „Ich hoffe, das Team hat endlich verstanden was los ist“, ist Klönne unzufrieden und macht deutlich: „Wenn es so weitergeht, kann man für die B-Liga planen.“TEAMS UND TORE SVP: Andre Most – Marcus Helmers, Zim Grziwa, Roman Dubinski, Dustin Serges, Mark Brummel, Marc Walla (46. Kevin Glaap), Kevin Fischer, Dennis Siegerink (65. Andre Holz), Mike Zebut (70. Markus Klönne) Trainer: Markus KlönneFC74: Benjamin Gillner – Yannic Vinken, Daniel Baumgardt, Marco Persighe, Thomas Kitzerow, Stephan Denz, Steven Pauer, Darius Kowalski (80. Paul Komor), Markus Malaschewski, Christian Strauß, Maik KüchlerTrainer: Christian SkaletzTore: 0:1 Strauß (87.), 0:2 Küchler (90.)

Kreisliga A LH PSV Bork – BW Alstedde 2:2 (1:1) Glück im Unglück für Alstedde: Zwar spielte die Mannschaft von Trainer Andreas Bolst nur 2:2, doch der ärgste Verfolger SuS Olfen kam auch nicht über ein Unentschieden (1:1 gegen Werner SC) hinaus. Deshalb bleibt die Bolst-Elf mit einem Zähler Vorsprung weiter an der Spitze. Alstedde fand während der gesamten Partie überhaupt nicht zu seinem Spiel. Der Gastgeber hätte bereits in den ersten Minuten in Front gehen können. Denn die BWA-Abwehr schien bei einigen Male nicht auf der Höhe zu sein. Dennoch blieb es weiter 0:0. Doch kurze Zeit später nutzte der PSV seine Chance besser und markierte die 1:0-Führung. BWA-Akteur Sascha Wolf glich aber kurz vor Pause wieder zum 1:1 aus. Im Spielabschnitt zwei nahm Alstedde das Zepter schließlich wieder in die Hand. Das Team agierte spielerisch besser. Osman Okumus sorgte für die 2:1-Führung. Doch eine erneute Standart-Situation nutzte Bork für den 2:2-Ausgleich, der auch das Endergebnis sein sollte.TEAM UND TOREBWA: Sven Müller – David Littmann (70. Robin Paarmann), Stefan Schneider, Marc Braier, Ünal Mert, Marc Keller, Dennis Markowski (81. Alexander Rudoj), Sascha Wolf, Lars Hermann, Osman Okumus, Mark Friemann (70. Peter Kotschy)Trainer: Andreas BolstTore: 1:0 (20.), 1:1 Wolf (32.), 1:2 Okumus (49.), 2:2 (61.)

Wethmar passte sich nach 20 Minuten dem trägen Spielverlauf des SC an. Erst nach der Pause agierte die Westfalia mit mehr Druck. So erzielte Michael Grotefels die 1:0-Führung per Kopf. Doch anscheinend jubelte das Team von Coach Andreas Schneider zu lang: Den direkt im Gegenzug fiel der 1:1-Ausgleich. Christoph Cieslik brachte per Foulelfmeter, Philip Herburg wurde im Strafraum gefoult, seine Farben wieder in Front. Robin Möller sorgte mit seinem Tor, auf Vorlage von Robert Kittel, für den 3:1-Endstand. Stark spielte Kittel, der in der Deckung seine Aufgabe souverän löste.

Rene Woydschiske – Robert Kittel, Daniel Koch, Michael Grotefels, Mike Ashoff, Thomas Sajonz, Benjamin Beyer (40. Philip Herburg), Moritz Albrecht (85. Kai Schinck), Christoph Cieslik (70. Stefan Kühne), Robin Möller, Thomas Westrup

Andreas Schneider

0:1 Grotefels (47.), 1:1 (48.), 1:2 FE Cieslik (61.), 1:3 Möller (75.)

Bereits nach drei Minuten erzielte Stefano Denaro per Volleyschuss aus 16 Metern die Führung für den TuS. Nur drei Minuten später leitete der Torschütze, nach einem Fehlpass am eigenen Strafraum, das 1:1 ein. Als Juri Buch im 16er zu ungestüm agierte, zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte die SG zur Führung, die bis zur Pause Bestand haben sollte. Nach dem Wechsel versuchte Niederaden gegen die defensiv eingestellten Holzwickeder den Ausgleich zu erzielen. Mehmet Özbay gelang dies in der 70. Minute. Doch wieder schlug die SG unmittelbar zurück, konterte den TuS, der auf Abseits spielte, zum 2:3 aus (74.). Wieder nur vier Minuten später erhöhte Holzwickede sogar, schoss das vierte Tor. Christian Neus verkürzte fünf Minuten vor Schluss auf 3:4. „Holzwickede hat intelligenter, nur auf Konter gespielt. Wie haben bei zwei Toren tatkräftig mitgeholfen, uns die Dinger fast selber reingemacht“, analysierte Torwart Roger Nüssen.

Roger Nüssen - Christian Neus Kahled Ajoub, Juri Buch, Stefano Denaro, Dominik Hans, Mehmet Özbay, Marcel Burchardt (75. Benjamin Rittig), Kevin Genter, Dennis Hohlweg (65. Andreas Sawatzki), Steffen Leismann

Christian Rixe

1:0 Denaro (3.), 1:1 (7.), 1:2 FE (11.), 2:2 Özbay (70.), 2:3 (74.), 2:4 (80.), 3:4 (85.)