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Konzert in Köln

Alt-J definieren modernen Indie-Pop

Köln Drei Jungs aus dem englischen Leeds haben sich auf die schwierige Mission begeben, zwei Zeitalter der Popmusik zu versöhnen – das akustische und das elektronische. Die Drei nennen sich Alt-J und ihr Konzert im Kölner Palladium ist ausverkauft. So wie alle Auftritte in den vergangenen Jahren.

Alt-J definieren modernen Indie-Pop

Die britische Indie-Pop-Band Alt-J spielte im ausverkauften Kölner Palladium. Foto: Thomas Brill

4000 junge Menschen sind zu ihrem Konzert gepilgert. Manchen sehen aus als wären sie gerade aus dem Bett gefallen, andere als hätten sie sich durch die Kleiderschränke ihrer Ahnen gearbeitet oder einen Flohmarkt geplündert – und sich mit diesen Mitteln perfekt gestylt. Würden man diesen Menschen in dieser Ballung in einer Großstadt begegnen, wüsste man, dass man das Szeneviertel erreicht hat.

Alt-J mögen zwar etwas verhuscht wirken und ihr Instrumentarium wie von einer größeren Rockband übrig gelassen, aber sie definieren seit rund fünf Jahren, wie moderner Indie-Pop klingt. In England gingen die Kritiker sogar so weit, sie mit legendären Folkbands wie Fairport Convention zu vergleichen.

Alt-J im Palladium in Köln

Die britische Indie-Pop-Band Alt-J um Gus Unger-Hamilton (Keyboard), Joe Newman (Gitarre, Gesang) und Thom Green (Drums) spielte am 17. Januar im ausverkauften Kölner Palladium.
Die britische Indie-Pop-Band Alt-J um Gus Unger-Hamilton (Keyboard), Joe Newman (Gitarre, Gesang) und Thom Green (Drums) spielte am 17. Januar im ausverkauften Kölner Palladium.
Die britische Indie-Pop-Band Alt-J um Gus Unger-Hamilton (Keyboard), Joe Newman (Gitarre, Gesang) und Thom Green (Drums) spielte am 17. Januar im ausverkauften Kölner Palladium.
Die britische Indie-Pop-Band Alt-J um Gus Unger-Hamilton (Keyboard), Joe Newman (Gitarre, Gesang) und Thom Green (Drums) spielte am 17. Januar im ausverkauften Kölner Palladium.
Die britische Indie-Pop-Band Alt-J um Gus Unger-Hamilton (Keyboard), Joe Newman (Gitarre, Gesang) und Thom Green (Drums) spielte am 17. Januar im ausverkauften Kölner Palladium.
Die britische Indie-Pop-Band Alt-J um Gus Unger-Hamilton (Keyboard), Joe Newman (Gitarre, Gesang) und Thom Green (Drums) spielte am 17. Januar im ausverkauften Kölner Palladium.
Die britische Indie-Pop-Band Alt-J um Gus Unger-Hamilton (Keyboard), Joe Newman (Gitarre, Gesang) und Thom Green (Drums) spielte am 17. Januar im ausverkauften Kölner Palladium.
Die britische Indie-Pop-Band Alt-J um Gus Unger-Hamilton (Keyboard), Joe Newman (Gitarre, Gesang) und Thom Green (Drums) spielte am 17. Januar im ausverkauften Kölner Palladium.
Die britische Indie-Pop-Band Alt-J um Gus Unger-Hamilton (Keyboard), Joe Newman (Gitarre, Gesang) und Thom Green (Drums) spielte am 17. Januar im ausverkauften Kölner Palladium.
Die britische Indie-Pop-Band Alt-J um Gus Unger-Hamilton (Keyboard), Joe Newman (Gitarre, Gesang) und Thom Green (Drums) spielte am 17. Januar im ausverkauften Kölner Palladium.
Die britische Indie-Pop-Band Alt-J um Gus Unger-Hamilton (Keyboard), Joe Newman (Gitarre, Gesang) und Thom Green (Drums) spielte am 17. Januar im ausverkauften Kölner Palladium.
Die britische Indie-Pop-Band Alt-J um Gus Unger-Hamilton (Keyboard), Joe Newman (Gitarre, Gesang) und Thom Green (Drums) spielte am 17. Januar im ausverkauften Kölner Palladium.
Alt-J (Britische Alternative-Pop-Band aus Leeds)
"Relaxer"-Tour
Alt-J besteht aus v.l.: Gus Unger-Hamilton (Keyboard), Joe Newman (Gitarre, Gesang) und Thom Green (Drums)
am 17. Januar 2018
im Palladium, Schanzenstraße 36, 51063 Köln
Die britische Indie-Pop-Band Alt-J um Gus Unger-Hamilton (Keyboard), Joe Newman (Gitarre, Gesang) und Thom Green (Drums) spielte am 17. Januar im ausverkauften Kölner Palladium.
Die britische Indie-Pop-Band Alt-J um Gus Unger-Hamilton (Keyboard), Joe Newman (Gitarre, Gesang) und Thom Green (Drums) spielte am 17. Januar im ausverkauften Kölner Palladium.
Die britische Indie-Pop-Band Alt-J um Gus Unger-Hamilton (Keyboard), Joe Newman (Gitarre, Gesang) und Thom Green (Drums) spielte am 17. Januar im ausverkauften Kölner Palladium.
Die britische Indie-Pop-Band Alt-J um Gus Unger-Hamilton (Keyboard), Joe Newman (Gitarre, Gesang) und Thom Green (Drums) spielte am 17. Januar im ausverkauften Kölner Palladium.
Die britische Indie-Pop-Band Alt-J um Gus Unger-Hamilton (Keyboard), Joe Newman (Gitarre, Gesang) und Thom Green (Drums) spielte am 17. Januar im ausverkauften Kölner Palladium.
Die britische Indie-Pop-Band Alt-J um Gus Unger-Hamilton (Keyboard), Joe Newman (Gitarre, Gesang) und Thom Green (Drums) spielte am 17. Januar im ausverkauften Kölner Palladium.
Die britische Indie-Pop-Band Alt-J um Gus Unger-Hamilton (Keyboard), Joe Newman (Gitarre, Gesang) und Thom Green (Drums) spielte am 17. Januar im ausverkauften Kölner Palladium.
Die britische Indie-Pop-Band Alt-J um Gus Unger-Hamilton (Keyboard), Joe Newman (Gitarre, Gesang) und Thom Green (Drums) spielte am 17. Januar im ausverkauften Kölner Palladium.
Die britische Indie-Pop-Band Alt-J um Gus Unger-Hamilton (Keyboard), Joe Newman (Gitarre, Gesang) und Thom Green (Drums) spielte am 17. Januar im ausverkauften Kölner Palladium.
Die britische Indie-Pop-Band Alt-J um Gus Unger-Hamilton (Keyboard), Joe Newman (Gitarre, Gesang) und Thom Green (Drums) spielte am 17. Januar im ausverkauften Kölner Palladium.

Dabei ist der Sound der ehemaligen Kunst- und Literaturstudenten von Alt-J eher als Dekonstruktion von Folk zu begreifen: Die Gitarre ist hier nur eine (meist leise) Stimme in einer reduzierten Soundästhetik, die von elektronischen Flächen und dem dominanten Schlagzeug von Thom Green bestimmt wird, das sich in allen Zwischenräumen des klassischen Viervierteltakts breit macht, nur nie die Hauptzählzeiten berührt.

Betörende Harmonien, die leicht ins Ohr gehen

Darüber singen Sänger und Gitarrist Joe Newman und Keyboarder Gus Unger-Hamilton oft betörende Harmonien und in Songs wie „Mathilda“ Melodien, die so leicht ins Ohr gehen, dass das komplette Publikum sie mitsingt wie man das früher bei zum Beispiel „Heart of Gold“ von Neil Young gemacht hat.

Das Bühnenbild mit seinen LED-Stelen und -Wänden sieht allerdings mehr nach Datenautobahn als nach Lagerfeuer aus. Und Titel wie „Nara“, „Taro“ oder „3WW“ klingen als hätte sie sich ein Algorithmus ausgedacht. Doch die Massen jubeln, schunkeln und singen mit – wie damals, als die Gitarren noch dominanter waren.

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