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Alter Gelbfieber-Impfstempel kann Einreise erschweren

Berlin. In einigen Ländern kann es Probleme bei der Einreise geben, wenn die Gelbfieberimpfung mehr als zehn Jahre zurückliegt. Obwohl der Immunschutz lebenslang wirkt, sollten sich Urlauber gegebenenfalls erneut impfen lassen.

Alter Gelbfieber-Impfstempel kann Einreise erschweren

Dürfen Besucher mit einem mehr als zehn Jahre alten Gelbfieber-Impfstempel nicht einreisen, ist eine wiederholte Impfung die beste Lösung. Foto: Kay Nietfeld

Eine Gelbfieberimpfung schützt Reisende ein Leben lang. Ist der entsprechende Stempel im Impfpass jedoch älter als zehn Jahre, kann es bei der Reise in manche Länder trotzdem Probleme geben.

Vor 2016 war die Gelbfieberimpfung nur für zehn Jahre gültig. Darauf wies Prof. Tomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des Centrums für Reisemedizin (CRM), auf der Reisemesse ITB in Berlin (7. bis 11. März) hin. 

Der Hintergrund: Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat 2016 festgelegt, dass eine Gelbfieberimpfung lebenslange Gültigkeit hat - auch rückwirkend. Es sei eine entsprechende Empfehlung an die betroffenen Länder ausgesprochen, aber nicht überall umgesetzt worden, berichtete Jelinek. Daher könne es passieren, dass ein Tourist mit einem mehr als zehn Jahre alten Gelbfieber-Impfstempel nicht einreisen darf - obwohl die Impfung wirksam ist. 

„Da können Sie diskutieren mit dem Zöllner, aber unterm Strich können Sie nicht viel machen“, sagte Jelinek. Wer ganz sicher sein will, kann sich erneut impfen lassen. Grundsätzlich ist es ratsam, sich über die Einreisebestimmungen im Reiseland genau zu erkundigen. Informationen zu den Impfbestimmungen gibt etwa das Auswärtige Amt in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen.

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