Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Am Zebrastreifen Augenkontakt zu Autofahrern suchen

Berlin. Wollen Fußgänger einen Zebrastreifen überqueren, müssen Autofahrer anhalten. Doch leider tun sie das nicht immer. Wer solche Fußgängerüberwege nutzt, sollte daher vorsichtig sein.

Am Zebrastreifen Augenkontakt zu Autofahrern suchen

Wer über einen Zebrastreifen geht, sollte prüfen, ob Autofahrer tatsächlich anhalten. Foto: Patrick Seeger

Am Zebrastreifen haben Fußgänger Vorrang - dennoch sollten sie sich nicht blindlings darauf verlassen, dass Autofahrer anhalten. Bevor sie hinüber gehen, halten sie also besser an, beobachten die Autos und nehmen Blickkontakt zu den Fahrern auf.

Erst wenn ein herankommendes Auto bremst und anhält, überqueren Fußgänger die Straße. „Dieses Verhalten raten wir auch Kindern“, sagt Julia Fohmann vom Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR). „Hier sehen wir vor allem die Eltern in der Pflicht, ihre Kinder auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam zu machen.“

Fußgänger und Rollstuhlfahrer haben am Zebrastreifen immer Vorrang, wenn sie erkennbar über die Straße wollen. Radfahrer müssen dazu absteigen und schieben. Autos dürfen dann nur mit mäßigem Tempo heranfahren und müssen gegebenenfalls anhalten und so lange warten, bis der Fußgänger über die Straße gegangen ist.

Autofahrer dürfen im Bereich bis zu fünf Meter vor dem Streifen auch nicht parken. Und bei stockenden Verkehr müssen sie ihn ebenfalls frei halten. „Sie dürfen nicht darauf halten, warten oder gar parken“, sagt Fohmann. Das gelte auch für Radfahrer.

Aber auch zur gegenseitigen Rücksichtnahme ruft der DVR auf: Fußgänger sollten den Zebrastreifen möglichst zügig überqueren - „also nicht bummeln“, sagt Fohmann.

Anzeige
Anzeige