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Anna Schulte ist zufrieden mit dem siebten WM-Rang

Korfball

WERNE Anna Schulte, Werner Schülerin des Anne-Frank-Gymnasiums und Kapitän der deutschen Korfballnationalmannschaft, nahm mit ihrem Team an der U19-WM in den Niederlanden teil. Am Ende gab es den siebten statt des erhofften fünften Rang für das deutsche Team. Trotz des verpassten Ziels war Anna Schulte mit dem Ergebnis zufrieden.

von Von Mark Püttmann

, 07.04.2010
Anna Schulte ist zufrieden mit dem siebten WM-Rang

Korfballerin Anna Schulte (l.) spielte bei der WM aus Altersgründen zum letzten Mal in der U19-Nationalmannschaft.

Als Ziel der WM setze sich das deutsche Team Platz 5. „Diese Platzierung zu erreichen wäre ein super Erfolg für das Team“ so Anna Schulte. Das Team, das sich schon sehr lange kennt und schon oft zusammen gespielt hat, wie z.B. bei der U16 WM, hatte jedoch auch einige Nachteile in der Vorbereitung, da sehr lange Zeit ein Trainer für die Mannschaft fehlte und sie lange nicht trainieren konnte. So zog das Team trotz alle dem optimistisch in das erste Vorrundenspiel gegen die polnische Mannschaft und gewann klar überlegen mit 15:2. Die deutsche Mannschaft ließ die Polen nie ins Spiel kommen und setzte den Gegner mit einer starken Verteidigung unter Druck. N

Das zweite Spiel des Tages stand gegen Taiwan an, eine klar überlegene Mannschaft, die seit Monaten jeden Tag trainierte. Trotz dieses Trainingsrückstandes kam das deutsche Team gut ins Spiel und führte zu Beginn mit 4:2. Jedoch legten die Chinesen früh nach und zeigten eine extrem hohe Trefferquote. Zu Ende des Spiels war das Ergebnis 18:8 für Taiwan. Dieser Verlust gefährdete jedoch nicht das Ziel Platz 5. Am zweiten Tag des Turniers stand dann das Spiel gegen den Gruppenersten der zweiten Gruppe an. Der Gegner hieß Niederlande, die als absoluter Favorit des Turniers galt. Trotz einer sehr starken Defense waren die Niederländer die gesamte Spielzeit über klar im Vorteil und gewannen mit 20:5.

Die Spiele gegen Ungarn und Tschechien mussten nun gewonnen werden, um trotzdem weiterhin um Platz 5 zu spielen. In beiden Spielen waren die Deutschen immer überlegen und konnten ihre Fähigkeiten trotz harter Gegenwehr gut ausspielen. Auch ein Hallenwechsel, aufgrund eines technischen Defekts im Spiel gegen die Tschechen brachte das deutsche Team nicht aus dem Konzept und es gewann beide Spiele (14:5 ; 15:10). Die steigende Bedeutung der Spiele brachte auch eine vermehrte Aggressivität der Mannschaften mit sich und eine hohe Zahl an Fouls war zu erkennen. Auch zu Ende des zweiten Tages hatte die deutsche Mannschaft das Ziel noch fest vor Augen und es galt sich nun am dritten Turniertag gegen die Engländer durchzusetzten. Dies versuchten die Deutschen mit einer Taktikveränderung, die jedoch nicht in allen Teilen fruchtete. Zu Anfang fand das englische Team keine passenden Maßnahmen gegen die Veränderung, jedoch war das Glück auf ihrer Seite und es gelangen viele Körbe aus jeglichen Positionen.

Dagegen kamen die Deutschen immer weniger mit ihrem Angriff durch die Verteidigung der Engländer. Und trotz eines starken Spiels Deutschlands gewann England mit 13:16. Damit war das Ziel Platz 5 gescheitert aber eine Platzierung unter den besten 7 war immer erreichbar. „Auch ein sehr tolles Ergebnis für uns“ so Anna Schulte. Im Spiel gegen Catalonien wurde dann Platz sieben gesichert. Das deutsche Team gewann ohne Probleme mit 14:8. Trotz nicht erreichtem Ziel ist das deutsche Team sehr zufrieden mit dem Ergebnis und den nächsten Turnieren wird optimistisch entgegengeblickt, jedoch muss das Team dann auf Kapitain Anna Schulte verzichten, die dieses Jahr das letzte Mal für die Altersklasse U19 spielte. Für sie steht nächstes Jahr die Europa-Meisterschaft in England an. Außerdem ist die Wernerin für den deutschen Senioren-A-Kader nominiert.