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Apple startet Online-Film-Verleih

San Francisco (dpa) Apple startet mit Unterstützung aller großen Filmstudios über seinen Onlinedienst iTunes einen Film-Verleih. «Jedes große Studio ist an Bord», sagte Apple-Chef Steve Jobs am Dienstag (Ortszeit) auf der MacWorld Expo in San Francisco.

Apple startet Online-Film-Verleih

Steve Jobs

Apple startet mit Unterstützung aller großen Filmstudios über seinen Onlinedienst iTunes einen Film-Verleih. «Jedes große Studio ist an Bord», sagte Apple-Chef Steve Jobs am Dienstag (Ortszeit) auf der MacWorld Expo in San Francisco.

Gleichzeitig kündigte Jobs das «dünnste Notobook der Welt» an, mit dem Apple seinen Marktanteil bei tragbaren Computern weiter ausbauen möchte.

Die Apple-Aktie fiel nach der Jobs-Präsentation in New York um fast zehn Dollar (5,4 Prozent) auf 169 Dollar. «Die Präsentation entsprach dem, was die Leute erwartet hatten», sagte Chuck Jones, Fonds Manger bei Atlantic Trust Private Wealth Management in San Francisco. «Aber man hofft immer auf mehr.» Die Apple-Aktie hatte sich im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt, nachdem das kalifornische Unternehmen seinen Gewinn erstmals über die Schwelle von drei Milliarden Dollar im Jahr geschoben hatte.

Über «iTunes Movie Rentals» wird Apple künftig in den USA mehr als 1000 Filme anbieten, die 30 Tage nach Erscheinen der DVD online ausgeliehen werden können, darunter Filme von Universal, Warner Bros., Sony, Fox, Paramount und Disney. Jobs kündigte an, noch im Jahr 2008 den Online-Verleih auch auf andere Regionen, insbesondere Europa auszuweiten.

Apple hat via iTunes inzwischen insgesamt vier Milliarden Musikstücke verkauft und dominiert damit den Online-Musikmarkt. Der Verkauf von TV-Shows (125 Millionen) und Filmen (7 Millionen) in den USA zum Download verlief dagegen vergleichsweise schleppend. Einen Schub für den Online-Videovertrieb erwartet Jobs von einer Neuauflage der Settop-Box «Apple TV», die künftig auch ohne einen Computeranschluss hoch auflösende Filme aus dem Netz laden kann.

Wie erwartet präsentierte Jobs zur Eröffnung der MacWorld Expo auch das «weltweit dünnste» Notebook. Das MacBook Air sei mit einer Dicke zwischen 0,4 und 1,94 Zentimeter noch deutlich schlanker als Sonys Vaio TZ, sagte Jobs. Das 1,36 Kilogramm leichte Gerät besteht aus Aluminium, kommt auf eine Akku-Laufzeit von fünf Stunden, und ist mit einem aktuellen Intel Core2Duo-Prozessor mit optional 1,6 oder 1,8 Gigahertz bestückt.

Das MacBook Air ist mit einem 13,3 Zoll großen Bildschirm ausgestattet. Jobs betonte, mit dem neuen Notebook erfülle man etliche Forderungen der Umweltschutzorganisation Greenpeace, die Apple und andere Hersteller aufgefordert hatte, bei der Computerproduktion auf den Einsatz von giftigen Inhaltstoffen zu verzichten. Das Aluminium-Gehäuse des MacBook Air sei gut zu recyceln. Außerdem verfüge das Gerät über ein quecksilberfreies LC- Display mit Glas ohne Arsenanteile, bromfreie Flammschutzmittel für die meisten Leiterplatten sowie eine PVC-freie Verkabelung im Inneren.

Das MacBook Air kostet in Deutschland 1.699 Euro und könne von sofort an vorbestellt werden, sagte Jobs. In 14 Tagen seien die Geräte lieferfertig.

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