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Arcandor bleibt bei Neckermann zunächst an Bord

ESSEN Statt des zunächst geplanten Komplettverkaufs will sich der Handelskonzern Arcandor von seiner Versandtochter Neckermann nur schrittweise trennen.

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Arcandor bleibt bei Neckermann zunächst an Bord

Der in Arcandor umbenannte KarstadtQuelle-Konzern treibt die Trennung von seiner Versandtochter neckermann.de nur schrittweise voran.

„Wir bleiben zunächst mit 49 Prozent beteiligt und wollen dieses Paket im Wege eines Börsengangs in einigen Jahren abgeben“, sagte Marc Sommer, der im Arcandor-Vorstand für das Versandgeschäft zuständig ist, der „Süddeutschen Zeitung“.

Die Mehrheit der Anteile übernehme in Kürze ein Finanzinvestor, dessen Namen Sommer nicht nannte. „Spätestens Ende November sind die Verträge unterzeichnet.“ Er könne sich vorstellen, dass der neue Mehrheitsgesellschafter Neckermann in drei bis vier Jahren an die Börse bringe. Dann werde sich Arcandor vollständig zurückziehen.

Höherer Verkaufspreis erhofft

„Wir hätten auch in einem Schritt alle Anteile abgeben können“, sagte Sommer. Aber von der jetzt gewählten Lösung erhofft er sich einen höheren Verkaufspreis. Der Versender werde seinen Umsatz in diesem Jahr um knapp zehn Prozent steigern und damit deutlich besser abschneiden als viele Mitbewerber, sagte Sommer.

Dennoch werde noch einmal ein Verlust in Höhe eines kleinen zweistelligen Millionenbetrages anfallen. „Aber in zwölf bis 18 Monaten verdient Neckermann Geld“, sagte Sommer.

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