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Auf der Strafbank zuhause

Ahaus Der Spielberichtsbogen reichte bei weitem nicht aus: Im Hinspiel der zweiten Inlineskater-Hockeybundesliga zwischen den Maidy Dogs aus Ahaus und den Bockumer Bulldogs wurden nicht weniger als 219 Strafminuten notiert - und ein 10:3-Sieg der Ahauser. Heute steht das Rückspiel auf dem Programm.

"Ich hoffe, dass es da etwas ruhiger zugeht", meinte der Ahauser Spielertrainer Sebastian Gunawan gestern - auf 117 Strafminuten war im Hinspiel das Strafzeitenkonto der Ahauser angewachsen. "Mittlerweile haben wir unser Konto in der Fair play-Rechnung der Liga erheblich gedrückt", verdeutlichte Gunawan. In 16 Meisterschaftsspielen saßen die Ahauser Akteure 168 Minuten auf der Strafbank.

"Die Bockumer Bulldogs hingegen haben offenbar ihre harte Linie weiter gefahren", bemerkte Gunawan, und verweist auf das 444 Minuten umfassende Strafzeitenkonto der heutigen Gastgeber (Anpfiff: 19 Uhr). "Das darf uns nicht beeindrucken. Wir wollen unseren dritten Platz verteidigen", forderte der Coach. Der aber muss schon im heutigen Gastspiel auf den gesperrten Daniel Stemberg, den beruflich verhinderten Torben Tenberge sowie vermutlich auf den angeschlagenen Christoph Schlettert, den derzeitigen Torjäger der Ahauser (18 Tore), verzichten. Ob Stefan Leers trotz Trainingsrückstand schon wieder die Inlineskates Schnüren wird, ließ Gunawan noch offen.

Der Gegenpart der Fair play-Tabelle, Paderborn Rogues (142 Strafminuten), stellt sich am morgigen Sonntag um 19 Uhr im Rückspiel in der Ahauser Hockeyhalle vor. "Trotz eines Sieges beim OCB-Cup haben wir immer sehr viel Mühe mit dieser Mannschaft, die als sehr konditionsstark gilt", erklärte der Maidy Dogs-Trainer. Zudem zeichne sich das Spiel der Gäste durch eine "absolut hohe Chancenverwertung" aus, verwies er auf die 4:8-Niederlage seines Teams in der Paderstadt. Dort hat sich Alexander Wille mit 23 Treffern auf Platz vier der Torjägerliste angesiedelt. bml

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