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Alle Artikel zum Thema: Autonomie

Autonomie

Ausland

17.01.2018

Neue Runde im Katalonien-Streit

Barcelona. Für die Unabhängigkeitsgegner geht der katalanische Albtraum 2018 weiter. Aber auch die Separatisten stehen vor Herausforderungen. Bei der ersten Parlamentssitzung blieben die Stühle der inhaftierten oder geflohenen Politiker leer. Die Frage: Darf man aus dem Exil regieren?mehr...

Madrid. In der spanischen Konfliktregion Katalonien haben sich die beiden großen Unabhängigkeitsparteien nach Medienberichten auf die Bildung einer Regierungskoalition geeinigt. Diese soll von dem im Oktober abgesetzten Regionalpräsidenten Carles Puigdemont geführt werden. Das hätten Puigdemont und die Chefin der linksnationalistischen Partei ERC, Marta Rovira, in der belgischen Hauptstadt Brüssel beschlossen, berichtete unter anderem die Zeitung „El País“ unter Berufung auf Verhandlungskreise.mehr...

Brüssel/Barcelona. Der katalanische Ex-Präsident Carles Puigdemont hat die Regierung in Madrid dazu aufgerufen, das Ergebnis der Neuwahl in der Region anzuerkennen. „Alle haben sich äußern können“, sagte der 55-Jährige am Samstagmehr...

Madrid. Nach dem Erfolg der Separatisten bei der Neuwahl in Katalonien wartet Spanien mit Spannung auf die Gespräche zur Regierungsbildung. Diese werden aber wohl erst nach dem Dreikönigstag am 6. Januar beginnen. König Felipe VI. rief die Entscheidungsträger zu verantwortlichem Handeln auf. In Katalonien dürfe der Weg nicht erneut zu Konfrontation oder Ausschluss führen, warnte er in seiner Weihnachtsansprache. Seine Rede wurde von den Separatisten scharf kritisiert. Madrid zieht währenddessen Tausende Polizisten ab, die wegen des Konflikts im September nach Katalonien entsandt wurden.mehr...

Madrid. Die spanische Regierung zieht Tausende Polizisten aus Katalonien ab, die sie im September im Zuge des Konflikts um die Unabhängigkeitsbestrebungen in die Region entsandt hatte. Der Abzug soll bis Samstag abgeschlossen sein. Im Rahmen der sogenannten „Operation Kopernikus“ hatte Madrid im September Tausende Angehörige der staatlichen Polizeieinheiten Guardia Civil und Policía Nacional nach Katalonien geschickt. Mit der Polizeiverstärkung hatte Madrid vor allem vergeblich versucht, ein von der Regionalregierung in Barcelona ausgerufenes Unabhängigkeitsreferendum zu verhindern.mehr...

Madrid/Barcelona. In der Katalonien-Krise tickt nach der Neuwahl die Uhr. Bis Mitte April muss das Parlament in Barcelona eine neue Regionalregierung wählen. Nur den Separatisten kann dies gelingen.mehr...

Madrid. Der spanische König Felipe VI. hat die politischen Entscheidungsträger in Katalonien drei Tage nach dem Erfolg der Separatisten bei der dortigen Parlamentsneuwahl zu verantwortlichem Handeln aufgerufen. „In Katalonien darf der Weg nicht erneut zu Konfrontation oder Ausschluss führen“, warnte Felipe in seiner Weihnachtsansprache. Die Rede wurde am Abend vom spanischen Staatsfernsehen ausgestrahlt. Felipe forderte, in Katalonien müssten wieder „Gelassenheit, Stabilität und gegenseitiger Respekt herrschen“.mehr...

Madrid/Barcelona. Nach der Neuwahl blickt die Region Katalonien in eine ungewisse Zukunft. Der größte Verlierer des Urnengangs - darin sind sich in Spanien nahezu alle Beobachter einig - ist aber Regierungschef Rajoy. Droht die politische Instabilität nun auch auf Madrid überzugreifen?mehr...

Frankfurt/Main. Die Neuwahl zum Regionalparlament in Katalonien hat keinen politischen Richtungswechsel in der spanischen Krisenregion gebracht. Die drei separatistischen Kräfte, die eine Unabhängigkeit von Spanien anstreben, konnten erneut eine absolute Mehrheit erringen.mehr...

Madrid. Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy hat den überraschenden Erfolg der Separatisten bei der Parlamentsneuwahl in der Konfliktregion Katalonien relativiert. „Die Unabhängigkeits-Befürworter haben an Unterstützung eingebüßt. Weniger, als wir uns gewünscht hatten, aber sie haben eingebüßt“, sagte der konservative Regierungschef. Zu einer Dialogforderung der Separatisten sagte er, er wolle nur auf der Grundlage des Gesetzes verhandeln.mehr...

Barcelona. Nach der Parlamentswahl-Neuwahl in der spanischen Konfliktregion Katalonien zeichnet sich eine Rückkehr an die Macht des im Oktober abgesetzten separatistischen Regional-Präsidenten Carles Puigdemont ab. Die linksradikale Partei CUP erklärte sich bereit, der Bildung einer Regierung unter Führung des 54-Jährigen zuzustimmen. Voraussetzung sei, dass Puigdemont weiterhin das Ziel „der Gründung einer katalanischen Republik“ verfolge, sagte CUP-Spitzenkandidat Carles Riera vor Journalisten in der katalanischen Hauptstadt Barcelona.mehr...

Barcelona/Brüssel. Nach der Neuwahl in der spanischen Konfliktregion Katalonien hat der Ende Oktober abgesetzte Regionalpräsident Carles Puigdemont die von den Separatisten verteidigte absolute Mehrheit gefeiert.mehr...

Barcelona. Die Hoffnung der spanischen Regierung, den Separatisten bei einer Neuwahl den Wind aus den Segeln zu nehmen, wurde enttäuscht. Die Konfrontation um eine Abspaltung der wirtschaftsstarken Region geht in die nächste Runde. Nach einer Aussöhnung sieht es nicht aus.mehr...

Barcelona. Die Neuwahl in Katalonien hat keinen politischen Richtungswechsel in der spanischen Krisenregion gebracht. Das Ergebnis der Abstimmung war weit deutlicher, als Umfragewerte zuvor erahnen ließen: So konnten die drei separatistischen Kräfte erneut eine absolute Mehrheit von 70 der insgesamt 135 Sitze des Parlaments in Barcelona erringen, wie die Wahlbehörde nach Auszählung fast aller Stimmen mitteilte. Ex-Regionalpräsident Carles Puigdemont feierte die von den Separatisten verteidigte absolute Mehrheit in der Nacht in Brüssel. „Der spanische Staat wurde bezwungen“, sagte er.mehr...

Barcelona. Nach der Neuwahl in der spanischen Konfliktregion Katalonien hat der Ende Oktober abgesetzte Regionalpräsident Carles Puigdemont die von den Separatisten verteidigte absolute Mehrheit gefeiert. „Der spanische Staat wurde bezwungen“, sagte der Spitzenkandidat der separatistischen Allianz JuntsXCat in der Nacht in Brüssel. Puigdemont kann sich Hoffnungen auf ein Comeback und eine erneute Wahl zum Regionalpräsidenten machen, da die drei für die Unabhängigkeit eintretenden Parteien zusammen erneut die absolute Mehrheit der Sitze im Parlament von Barcelona errungen haben. mehr...

Barcelona. Bei der Neuwahl in Katalonien haben die separatistischen Parteien zusammen erneut die absolute Mehrheit der Sitze im Parlament von Barcelona errungen. Das teilte die Wahlbehörde nach Auszählung von mehr als 93 Prozent der Stimmen mit.mehr...

Barcelona. Bei der Parlaments-Neuwahl in der spanischen Konfliktregion Katalonien zeichnet sich immer deutlicher eine absolute Mehrheit der Separatisten ab. Nach Auszählung von rund 70 Prozent der Stimmen kommen die drei für eine Unabhängigkeit eintretenden Parteien zusammen auf 70 der insgesamt 135 Sitze des Parlaments in Barcelona, wie am späten Abend aus Veröffentlichungen der katalanischen Wahlbehörde hervorging. Für eine absolute Mehrheit reichen 68 Sitze.mehr...

Barcelona. Bei der Neuwahl in der spanischen Konfliktregion Katalonien haben die Parteien des separatistischen Lagers nach einer Medienprognose gemeinsam möglicherweise erneut eine knappe absolute Mehrheit der Sitze im Parlament von Barcelona errungen. Das geht aus einer Prognose einer Mediengruppe hervor, die nach Schließung der Wahllokale um 20.00 Uhr veröffentlicht wurde. Die drei für die Unabhängigkeit Kataloniens eintretenden Gruppierungen kommen demnach auf bis zu 71 Sitze. Für die absolute  Mehrheit sind 68 Sitze nötig.mehr...

Barcelona. Bei der Regionalwahl in der spanischen Konfliktregion Katalonien zeichnet sich ein Beteiligungsrekord ab. Bis 18.00 Uhr hatten gut 68,3 Prozent aller wahlberechtigten Bürger ihre Stimme abgegeben. Das waren mehr als fünf Prozentpunkte mehr als bei der Parlamentswahl im Herbst 2015. Die größte Teilnahme bisher wurde in Katalonien bei den spanischen Parlamentswahlen von 1982 mit knapp 81 Prozent erreicht. Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Unabhängigkeits-Befürwortern und ihren Gegnern voraus.mehr...

Barcelona. Nach dem heißen katalanischen Herbst droht jetzt ein eisiger Winter: Die Fronten in der Konfliktregion sind verhärtet. Während Madrid auf eine Rückkehr zur Normalität hofft, wollen die Separatisten an ihren Zielen festhalten. Die Neuwahl scheint keine Lösungen zu bringen.mehr...

Hintergründe

21.12.2017

Autonomiebestrebungen in EU-Staaten

Berlin. Katalonien ist nicht die einzige Region in der Europäischen Union, die mehr Autonomie oder Unabhängigkeit vom Zentralstaat anstrebt. Beispiele:mehr...

Hintergründe

21.12.2017

Politische Kräfte in Katalonien

Barcelona. Im Streit um die Unabhängigkeit Kataloniens spielen Parteien und Organisationen mit, die außerhalb des Landes wenig bekannt sind.mehr...

Schlaglichter

21.12.2017

Hohe Beteiligung bei Katalonien-Neuwahl

Barcelona. Knapp zwei Monate nach der Absetzung der Separatisten-Regierung in Katalonien hat die Neuwahl des Regionalparlaments Massen von Menschen an die Urnen gelockt. Bis zum Mittag haben trotz des Werktages schon 34,69 Prozent der 5,5 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Schon vor Öffnung der Wahllokale hatten sich teilweise lange Schlangen gebildet. Der Ausgang der Wahl ist ungewiss. Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Unabhängigkeits-Befürwortern und ihren Gegnern voraus.mehr...

Barcelona/Brüssel. Der abgesetzte Regionalpräsident Carles Puigdemont hat von Brüssel aus die Unabhängigkeitsbefürworter der spanischen Konfliktregion Katalonien am Wahltag angefeuert.mehr...

Barcelona. Die Juristin Inés Arrimadas ist die leuchtende Hoffnung der Unabhängigkeitsgegner in Katalonien. Die 36-jährige Oppositionschefin ist strikt gegen eine Abspaltung der Region von Spanien. Gelingt ihr bei der Wahl zum Regionalparlament eine Sensation?mehr...

Barcelona. In Katalonien hat die mit Spannung erwartete Neuwahl des Regionalparlaments begonnen. Zur Abstimmung in der spanischen Krisenregion sind mehr als 5,5 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen. Vor vielen der 2680 Wahllokale hatten sich am Morgen bereits Schlangen gebildet. Die Abstimmung gilt als richtungsweisend für die spanische Krisenregion, die nach einem von der Justiz verbotenen Unabhängigkeitsreferendum im Oktober ins politische Chaos abgerutscht war. Mehr als 15 000 Polizeibeamte sind im Einsatz, um die Sicherheit während der Wahl zu gewährleisten.mehr...

Barcelona. 21-D: Monatelang gab es in Katalonien kaum ein anderes Gesprächsthema als den Termin für die Neuwahl in der Region. Die hohe Beteiligung zeigt, wie wichtig den Bürgern die Abstimmung ist. Laut einer Prognose liegen die Separatisten wieder vorne.mehr...

Barcelona. Nach Monaten der Krise wählt die spanische Region Katalonien heute ein neues Regionalparlament. Mit Spannung wird erwartet, ob die separatistischen Parteien erneut eine mehrheitsfähige Koalition bilden können und ihre Unabhängigkeitsbestrebungen fortsetzen, oder ob die Wahl die Situation normalisiert. Umfragen zufolge könnte das Ergebnis sehr knapp sein. Rund 5,5 Millionen Katalanen sind zu den Urnen gerufen. Beobachter erwarten eine Wahlbeteiligung von über 80 Prozent.mehr...

Schlaglichter

20.12.2017

Katalonienwahl hält Spanien in Atem

Barcelona. Der Countdown zur vorgezogenen Parlamentswahl am Donnerstag in der Konfliktregion Katalonien hält Spanien in Atem. Die Wahl werde „für ganz Spanien und auch für Europa von entscheidender Bedeutung“ sein, sagte der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy in Barcelona. Alle Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen der Parteien des separatistischen mit denen des sogenannten verfassungstreuen Lagers voraus. Mit Spannung wurde erwartet, ob die Parteien, die für die Unabhängigkeit eintreten, erneut die Mehrheit der Sitze erringen und eine Regierungskoalition bilden können.mehr...

Barcelona. Im Konflikt um die Unabhängigkeit Kataloniens hat der spanische Rechnungshof die Beschlagnahmung des Hauses des früheren katalanischen Regionalpräsidenten Artur Mas angeordnet. Damit soll laut spanischen Medienberichten ein Teil einer Geldstrafe von 5,27 Millionen Euro getilgt werden. Die Geldstrafe war Mas und seinen Mitarbeitern auferlegt worden, weil sie im November 2014 einen symbolischen Volksentscheid über die Abspaltung der Region von Spanien organisiert hatten, das die Regierung in Madrid als illegal einstufte.mehr...

Lleida. Seit eineinhalb Monaten hat die spanische Regierung die Kontrolle in Katalonien. Jetzt gibt es spürbare Konsequenzen: Das Museum von Lleida muss 44 Kunstwerke an die Region Aragonien zurückgeben. Ex-Präsident Puigdemont spricht von einem „Staatsstreich“.mehr...

Madrid. Nur einen Tag nach einer Anhörung des katalanischen Ex-Regierungschefs Carles Puigdemont in Belgien zieht Spaniens Justiz den Europäischen Haftbefehl gegen ihn zurück. Eine überraschende Ankündigung - an dem Tag, an dem in Katalonien der Wahlkampf startet.mehr...

Madrid. Das Oberste Gericht in Spanien hat den europäischen Haftbefehl gegen den entmachteten katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont und vier weitere Ex-Minister zurückgezogen. Die Politiker hatten sich nach dem Unabhängigkeitsbeschluss des katalanischen Parlaments nach Brüssel abgesetzt. Richter Pablo Llarena begründete die Entscheidung spanischen Medienberichten zufolge damit, dass die Ermittlungen und Urteile zu dem Fall nicht in den Händen mehrerer Gerichte liegen dürften.mehr...

Brüssel. Der ehemalige katalanische Regierungspräsident Carles Puigdemont ist zur Anhörung über seine Auslieferung an Spanien vor einem belgischen Untersuchungsgericht erschienen. Dies bestätigte eine Gerichtssprecherin in Brüssel.mehr...

Brüssel. Die mögliche Auslieferung des katalanischen Ex-Regierungspräsidenten Carles Puigdemont an Spanien beschäftigt heute erneut ein Untersuchungsgericht in Belgien. Nach der Staatsanwaltschaft kommt die Verteidigung zu Wort. Nach Angaben des Gerichts wird anschließend ein Datum für eine Entscheidung bekanntgegeben. Puigdemont hatte sich nach seiner Entmachtung in der Folge der katalanischen Unabhängigkeitserklärung mit vier weiteren Politikern nach Belgien abgesetzt. Spanien fordert die Auslieferung wegen Rebellion, Aufruhr und Veruntreuung öffentlicher Gelder.mehr...

Brüssel. Die Neuwahl in Spaniens Region Katalonien soll nach dem Willen des entmachteten Regionalpräsidenten Carles Puigdemont eine Abstimmung über das Eingreifen der Zentralregierung in Madrid werden. Die Katalanen sollten am 21. Dezember das Vorgehen der Regierung von Mariano Rajoy „billigen oder nicht“, sagte Puigdemont auf einer Pressekonferenz in Oostkamp bei Brügge. Der Verfechter einer Unabhängigkeit Kataloniens hatte sich nach seiner Entmachtung Ende Oktober nach Belgien geflüchtet, um in Spanien einer Festnahme zu entgehen.mehr...

Brüssel. Im Ringen um eine mögliche Auslieferung nach Spanien wird der entmachtete katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont heute vor einem belgischen Untersuchungsgericht angehört. Puigdemont hatte sich in der Krise um die mögliche Abspaltung Kataloniens von Spanien vor gut zwei Wochen nach Belgien abgesetzt und damit einer Festnahme entzogen. Die spanische Zentralregierung hatte die katalanische Führung nach einem Unabhängigkeitsbeschluss des Regionalparlaments entmachtet. Puigdemont und seinen Ministern werden Rebellion, Aufruhr und Veruntreuung öffentlicher Gelder vorgeworfen.mehr...

Madrid. Spaniens Ministerpräsident Rajoy steht vor seiner größten Herausforderung. Seine Qualitäten als Krisenmanager sind nach dem Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien gefragt. „Wir werden es wieder schaffen“, gibt sich Rajoy siegessicher.mehr...

Hintergründe

12.11.2017

Politische Kräfte in Katalonien

Barcelona. Im Streit um die Unabhängigkeit Kataloniens spielen Parteien und Organisationen mit, die außerhalb des Landes wenig bekannt sind.mehr...

Barcelona. Hunderttausende katalanische Unabhängigkeitsbefürworter haben in Barcelona die Freilassung von acht separatistischen Politikern gefordert. Diese waren nach dem Unabhängigkeitsbeschluss des Regionalparlaments von der Justiz vorgeladen und Anfang November in Untersuchungshaft genommen worden. Viele Teilnehmer trugen am Abend Schilder mit der Aufschrift „Freiheit für die politischen Gefangenen“ oder schwenkten die „Estelada“, die Flagge der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung.mehr...

Barcelona. Seit Ende Oktober kontrolliert Spaniens Regierung die aufmüpfige Krisenregion Katalonien - jetzt kam Ministerpräsident Rajoy erstmals wieder nach Barcelona. Dort waren am Samstag wieder Hunderttausende auf die Straße gegangen. Alle blicken gespannt auf die Neuwahl.mehr...

Barcelona. Zehntausende Demonstranten haben in Barcelona die Freilassung von acht separatistischen Politikern gefordert. Sie wurden nach dem Unabhängigkeitsbeschluss des katalanischen Regionalparlaments inhaftiert. Zahlreiche Teilnehmer hielten Schilder mit der Aufschrift „Freiheit für die politischen Gefangenen“ hoch. Nach einem Referendum über die Abspaltung der Region von Spanien war die Situation immer weiter eskaliert. Der ehemalige Chef der Regionalregierung, Carles Puigdemont, setzte sich nach Brüssel ab.mehr...

Madrid. Die katalanische Parlamentspräsidentin Carme Forcadell ist nach der Hinterlegung einer Kaution aus einem Madrider Gefängnis entlassen worden. Die 61-Jährige habe die Nacht nach ihrer Aussage vor dem Obersten Gericht in Haft verbracht, weil sie die angeordnete Kaution in Höhe von 150 000 Euro nicht direkt bezahlt habe, berichtete die Zeitung „El Mundo“. Der ehemalige katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont und vier weitere Politiker hatten sich kurz vor Anklageerhebung nach Brüssel abgesetzt.mehr...

Madrid. Das Oberste Gericht in Spanien hat Untersuchungshaft für die katalanische Parlamentspräsidentin Carme Forcadell angeordnet. Ihr wurde aber zugleich eine vorläufige Freilassung gegen Kaution in Aussicht gestellt. Demnach muss die 61-Jährige laut Medienberichten 150 000 Euro hinterlegen, um auf freien Fuß zu kommen. Knapp zwei Wochen nach dem Unabhängigkeitsbeschluss des katalanischen Parlaments sagten Forcadell und weitere fünf Ex-Abgeordnete des Regionalparlaments vor Gericht aus.mehr...

Madrid. Das Oberste Gericht in Spanien hat mit der Vernehmung von sechs angeklagten früheren Abgeordneten des katalanischen Parlaments begonnen. Unter den Angeklagten, die zu der Anhörung in Madrid vorgeladen waren, ist auch Parlamentspräsidentin Carme Forcadell. Das Gericht hatte die eigentlich für vergangene Woche geplante Vernehmung auf Antrag der Anwälte um eine Woche vertagt. Den Politikern droht nach Angaben spanischer Medien Untersuchungshaft.mehr...

Barcelona. Bei einem Generalstreik in der spanischen Region Katalonien haben Demonstranten mehrere Straßensperren errichtet und auch eine Eisenbahnlinie zeitweilig lahmgelegt. Dem Aufruf zur Arbeitsniederlegung seien zunächst aber nur wenige gefolgt, berichtete unter anderem „El País“. In Barcelona werde der Verkehr von Demonstranten unter anderem auf der Avinguda Diagonal, einer der wichtigsten Straßen der Regionalhauptstadt, behindert, hieß es. Der öffentliche Nahverkehr funktionierte weitgehend normal.mehr...

Barcelona/Brüssel. Wieder gehen in Barcelona Tausende auf die Straße. Sie fordern die Freilassung von acht inhaftierten Ex-Ministern. Gleichzeitig kursiert die Frage: Wird der abgesetzte katalanische Regionalchef Puigdemont bei der Neuwahl im Dezember erneut als Spitzenkandidat antreten?mehr...

Brüssel/Madrid. In Spanien sitzen ehemalige katalanische Minister in Haft. Dagegen darf sich der abgesetzte Regierungschef Carles Puigdemont in Belgien zunächst frei bewegen.mehr...

Brüssel. Der entmachtete katalanische Regierungschef Carles Puigdemont ist wieder auf freiem Fuß. Der separatistische Politiker und vier seiner Ex-Minister wurden nach einer Anhörung im Auslieferungsverfahren in der Nacht in Brüssel unter Auflagen aus dem Polizeigewahrsam entlassen, wie die belgische Justizbehörde mitteilte. Die Freilassung der Katalanen wurde von Mitstreitern in der Region im Nordosten Spaniens gefeiert. Nach der Entscheidung des belgischen Untersuchungsrichters dürfen die Betroffenen das Land vorerst nicht verlassen und müssen eine feste Wohnadresse haben.mehr...

Brüssel. Der abgesetzte katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont und vier Ex-Minister haben sich den Behörden in Belgien gestellt. Das teilte die belgische Staatsanwaltschaft in Brüssel mit. Spanien hatte einen Europäischen Haftbefehl gegen die Separatisten erlassen.mehr...

Schlaglichter

06.11.2017

Puigdemont stellt sich in Belgien

Brüssel. Der abgesetzte katalanische Regierungschef Carles Puigdemont hat sich in Belgien den Behörden gestellt. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft in Brüssel. Die Regierung in Madrid hatte einen Europäischen Fahndungs- und Haftbefehl gegen den 54-Jährigen sowie vier Ex-Minister der Regionalregierung erlassen, die sich nach Brüssel abgesetzt hatten. Die fünf Katalanen sollen noch heute einem Untersuchungsrichter vorgeführt werden. Der hat dann bis morgen früh Zeit zu entscheiden, ob die Beschuldigten festgehalten werden.mehr...

Barcelona. Nun kommt auch der Chef hinter Gitter. Der entmachtete katalanische Regionalpräsident Puigdemont stellte sich der Polizei in Belgien. Viele meinen aber: Die Inhaftierungen höhlen die Unabhängigkeitsbewegung nicht aus - ganz im Gegenteil.mehr...

Brüssel. Der abgesetzte katalonische Regionalpräsident Carles Puigdemont und vier Ex-Minister haben sich den Behörden in Belgien gestellt. Das teilte die belgische Staatsanwaltschaft am Sonntag in Brüssel mit. Spanien hatte einen Europäischen Haftbefehl gegen die Separatisten erlassen.mehr...

Brüssel. Der von einer Festnahme bedrohte Ex-Regionalpräsident Kataloniens, Carles Puigdemont, setzt weiter auf die Unabhängigkeit der spanischen Region. Auf Twitter rief Puigdemont zur Einheit „aller Demokraten“ auf. Gestern hatte das Staatsgericht in Madrid einen Europäischen Fahndungs- und Haftbefehl gegen Puigdemont und vier weitere Separatisten erlassen, die sich nach Brüssel abgesetzt hatten. Puigdemont präsentierte inzwischen eine Internetpetition zur Bildung einer „Einheitsliste“ der Unabhängigkeitsbefürworter für die Neuwahlen in Katalonien am 21. Dezember.mehr...

Brüssel. In Brüssel haben die Behörden die formale Prüfung des Haftbefehls gegen den abgesetzten katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont eingeleitet. Das weitere juristische Prozedere könnte sich über Monate hinziehen. Die Staatsanwaltschaft bestätigte den Eingang des Europäischen Such- und Haftbefehls gegen Puigdemont und vier Ex-Minister. In den kommenden Tagen sollen sie an einen Ermittlungsrichter weitergeleitet werden. Puigdemont wird unter anderem Rebellion vorgeworfen.mehr...

Madrid. Das Leben als freier Mann könnte für den katalanischen Separatisten-Chef Carles Puigdemont bald vorbei sein. Das spanische Staatsgericht in Madrid erließ am Abend einen Europäischen Such- und Haftbefehl gegen den Ex-Regionalpräsidenten. Der Beschluss von Richterin Carmen Lamela gilt auch für die vier Ex-Minister, die sich wie ihr Chef nach der Entmachtung der Regionalregierung in Barcelona nach Brüssel abgesetzt hatten, wie das Gericht mitteilte. Die belgische Staatsanwaltschaft bestätigte den Empfang der Haftbefehle und teilte mit, diese würden jetzt geprüft.mehr...

Madrid. Das Risiko einer Festnahme hängt wie ein Damoklesschwert über Puigdemont. Der katalanische Separatistenchef, als Regionalpräsident entmachtet, mischt von Belgien aus aber weiter in der Politik mit - und versucht, die Unabhängigkeitsbewegung zu stärken.mehr...

Brüssel. Die belgische Staatsanwaltschaft hat den Empfang der von Spanien erlassenen Haftbefehle gegen den entmachteten katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont und vier seiner früheren Minister bestätigt. Diese würden jetzt geprüft und dann einem Ermittlungsrichter übergeben, berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga. Puigdemont und die vier Ex-Minister hatten sich nach der Entmachtung der Regionalregierung in Barcelona nach Brüssel abgesetzt. Einer Vorladung des Staatsgerichts in Madrid waren sie nicht gefolgt.mehr...

Brüssel. Für Carles Puigdemont rückt die Sunde der Wahrheit näher. Die belgische Justiz wird in den nächsten Wochen entscheiden müssen, ob sie den von Spanien gesuchten Separatistenführer ausliefert. Das Verfahren ist nur auf den ersten Blick einfach.mehr...

Brüssel. Der entmachtete katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont hat zur Einheit „aller Demokraten“ aufgerufen. Für Katalonien, für die Freiheit der politischen Häftlinge und für die katalanische Republik, schrieb Puigdemont auf Twitter. Es war seine erste Reaktion auf die Ausstellung eines Europäischen Haftbefehls mehr...

Madrid. Jetzt ist es offiziell: Der spanische Staatsgerichtshof in Madrid hat einen Europäischen Haftbefehl gegen den katalanischen Ex-Regionalpräsidenten Carles Puigdemont erlassen. Der Beschluss der Richterin Carmen Lamela gilt auch für die vier Ex-Minister, die sich wie Puigdemont nach Belgien abgesetzt haben, wie das Gericht mitteilte.mehr...

Madrid. Der katalanische Separatisten-Chef Carles Puigdemont muss nun jederzeit mit einer Festnahme rechnen. Das spanische Staatsgericht in Madrid erließ einen Europäischen Such- und Haftbefehl gegen den Ex-Regionalpräsidenten. Der Beschluss gilt auch für die vier Ex-Minister, die sich wie ihr Chef nach der Entmachtung der Regionalregierung in Barcelona nach Brüssel abgesetzt hatten. Im belgischen Fernsehen sagte Puigdemont, er sei nicht vor der Justiz geflohen. Er wolle sich der Justiz stellen, „aber der wirklichen, nicht der spanischen.“mehr...

Madrid. Jetzt ist es offiziell: Der spanische Staatsgerichtshof in Madrid hat einen Europäischen Haftbefehl gegen den katalanischen Ex-Regionalpräsidenten Carles Puigdemont erlassen. Der Beschluss der Richterin Carmen Lamela gilt auch für die vier Ex-Minister, die sich wie Puigdemont nach Belgien abgesetzt haben, wie das Gericht am Freitag mitteilte.mehr...

Brüssel. Der abgesetzte katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont will vorerst nicht nach Spanien zurückkehren, um sich dort einem Verhör vor einem Gericht in Madrid zu stellen. Das niederländische Fernsehen NOS zitierte den belgischen Anwalt Puigdemonts, Paul Bekaert, mit den Worten: „Es liegt auf der Hand, dass mein Mandant vorerst abwarten wird.“ Er fürchte, dass Puigdemont keinen fairen Prozess in Spanien bekomme. So werde Puigdemont auch argumentieren, falls Spanien seine Auslieferung verlangen sollte.mehr...

Madrid. Der abgesetzte katalanische Regionalchef Puigdemont sendet seine Botschaften mittlerweile aus dem Herzen Europas. Doch in Madrid will ihn dringend die Justiz sehen. Dass er dort erscheint, ist unwahrscheinlich.mehr...

Brüssel. Dem wegen Rebellion angeklagten katalanischen Ex-Regionalpräsidenten Carles Puigdemont droht ein Haftbefehl. Er muss sich morgen vor Gericht in Spanien stellen. Allerdings ist unklar, ob er dort auch erscheinen wird. Puigdemont hatte gestern mit anderen angeklagten Ex-Ministern seiner entmachteten Regierung in Brüssel erklärt, er werde nur nach Spanien zurückkehre, wenn ihm ein gerechtes Verfahren gewährt werde. Folgen Puigdemont und die anderen 13 Angeklagten der Vorladung nicht, könnte es europäische Haftbefehle geben. Diese müssten von belgischen Behörden ausgeführt werden.mehr...

Madrid. Der wegen Rebellion angeklagte katalanische Ex-Regionalpräsident Carles Puigdemont soll noch diese Woche vor Gericht in Spanien erscheinen. Damit gerät sein Plan, vorerst von Belgien aus die Unabhängigkeit Kataloniens voranzutreiben, ins Wanken. Denn folgen Puigdemont und die anderen 13 Angeklagten nicht der Vorladung, können Haftbefehle folgen, die auch von belgischen Behörden ausgeführt werden müssten. Puigdemont hatte zuvor in Brüssel erklärt, er suche in Belgien kein politisches Asyl, wolle aber erst zurückkehren, wenn er „Garantien“ für eine faire Behandlung bekomme.mehr...

Madrid. Der katalanische Ex-Regionalpräsident Carles Puigdemont und weitere Führungsfiguren sollen am Donnerstag und Freitag vor Gericht in Spanien erscheinen. Das teilte eine Richterin in Madrid mit. Die Angeklagten sollen zudem binnen drei Tagen den Betrag von 6,2 Millionen Euro hinterlegen. Das sind die geschätzten Kosten des für illegal erklärten Unabhängigkeits-Referendums vom 1. Oktober. Puigdemont hat sich mit mehreren anderen ehemaligen Regionalministern nach Belgien abgesetzt und will erst zurückkehren, wenn es Garantien für ein faires Verfahren gebe.mehr...

Brüssel. Der in Spanien angeklagte katalanische Ex-Regionalpräsident Carles Puigdemont hat sich nach Brüssel abgesetzt und will seine Politik aus der EU-Hauptstadt vorantreiben. Er suche in Belgien kein politisches Asyl und wolle sich auch nicht vor der spanischen Justiz verstecken, sagte er in der belgischen Hauptstadt. Dorthin war er mit acht seiner separatistischen Mitstreiter ausgereist. Die Staatsanwaltschaft in Spanien hatte gestern Anklage gegen Puigdemont und weitere Mitglieder der abgesetzten Regionalregierung erhoben.mehr...

Brüssel/Barcelona. Erst spielte Kataloniens abgesetzter Regionalpräsident Puigdemont ein Versteckspiel. Dann tauchte er in Brüssel auf. Wie er von Europas Hauptstadt aus die Geschicke seiner Heimatregion weiter beeinflussen kann, ist allerdings fraglich.mehr...

Brüssel. Belgiens Ministerpräsident Charles Michel hat dem ehemaligen katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont einen fairen Umgang zugesichert. Für Puigdemont würden dieselben Rechte und Pflichten wie für sämtliche europäischen Bürger gelten, nicht mehr und nicht weniger, teilte Michel auf Twitter mit. Puigdemont ist in Spanien wegen Rebellion angeklagt. Er sagte heute, dass er kein Asyl in Belgien beantragen wolle. Die Zentralregierung in Madrid hatte Katalonien als Reaktion auf die Unabhängigkeitserklärung unter direkte Verwaltung gestellt und für Dezember Neuwahlen anberaumt.mehr...

Hintergründe

31.10.2017

Was will Carles Puigdemont in Belgien?

Madrid/Brüssel. Es ist in Katalonien offiziell Tag eins unter der Zwangsverwaltung aus Madrid. Und der ehemalige Regionalchef spielt stundenlang Verstecken. Will er in Belgien tatsächlich Asyl beantragen?mehr...

Wien. Das Vorgehen der Separatisten in Katalonien wird von europäischen Minderheiten-Führern äußerst kritisch gesehen. Die Katalanen hätten gegenüber der Zentralregierung in Madrid „den Stab total gebrochen“, meinte der frühere Landeshauptmann von Südtirol, Luis Durnwalder, am Montag in Wien.mehr...

Schlaglichter

31.10.2017

Puigdemont will kein Asyl in Belgien

Brüssel. Der in Spanien wegen Rebellion angeklagte ehemalige katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont will in Belgien kein politisches Asyl beantragen. Das sagte auf einer Pressekonferenz in Brüssel. Dorthin war er mit einem Teil seiner separatistischen Mitstreiter ausgereist. Wie lange er in Belgien bleibe, sei noch nicht klar, sagte Puigdemont. Das komme auf die Umstände an. Die Staatsanwaltschaft in Spanien hatte gestern Anklage gegen ihn mehr...

Brüssel/Madrid. Der in Spanien wegen Rebellion angeklagte katalanische Ex-Regionalpräsident Carles Puigdemont will in Belgien kein politisches Asyl beantragen. Das erklärte er auf einer Pressekonferenz in Brüssel.mehr...

Brüssel/Madrid. Der in Spanien wegen Rebellion angeklagte katalanische Ex-Regionalpräsident Carles Puigdemont will in Belgien kein politisches Asyl beantragen. Das erklärte er am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Brüssel.mehr...

Madrid/Brüssel Alle schauen mal wieder auf Carles Puigdemont. Dieses Mal allerdings nicht in Katalonien - sondern in Brüssel. Dorthin hat sich der ehemalige Katalanen-Präsident bis auf Weiteres zurückgezogen. Wann er zurückkehrt, ließ er offen. mehr...

Barcelona/Brüssel. Der ehemalige Katalanen-Präsident Carles Puigdemont will von Brüssel aus für die Unabhängigkeit der Region kämpfen. Aber eine Vorladung vor Gericht bringt ihn unter Druck. Einige seiner Mitstreiter kehren am Abend nach Barcelona zurück, doch er nicht. Wo ist Puigdemont?mehr...

Madrid. Der in Spanien wegen Rebellion angeklagte abgesetzte Regionalpräsident Kataloniens, Carles Puigdemont, ist nach Belgien geflohen. Er habe den Separatisten „persönlich gesehen“, sagte der belgische Anwalt Paul Bekaert. Puigdemont sei in Belgien und habe ihn als Berater angestellt, bestätigte Bekaert dem TV-Sender VRT in einem Interview. Für heute kündigte er eine Stellungnahme Puigdemonts an. Unklar ist, ob der Katalane in Belgien Asyl beantragen will. „Das ist noch nicht beschlossen“, sagte Bekaert.mehr...

Hintergründe

30.10.2017

Das vergebliche Warten auf Puigdemont

Barcelona. Der Unabhängigkeitsdrang der Katalanen hat Spanien in die tiefste Krise seit 40 Jahren gestürzt. Doch im Epizentrum des Konflikts in Barcelona ist nicht viel von dem Drama zu spüren. Der abgesetzte Lokalpräsident Puigdemont soll in Belgien sein.mehr...

Brüssel. Der in Spanien wegen Rebellion angeklagte ehemalige katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont ist nach Belgien ausgereist. Der Anführer der Unabhängigkeitsbewegung habe dort mit einem Anwalt gesprochen, berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf den Juristen. Der spanischen Zeitung „La Vanguardia“ bestätigte der auf Menschenrechte spezialisierte Anwalt Paul Bekaert, Puigdemont zu vertreten. Unklar ist, ob der Katalane in Belgien Asyl beantragen will. Die spanische Staatsanwaltschaft hatte heute Anklage gegen Puigdemont erhoben.mehr...

Brüssel. Der in Spanien wegen Rebellion angeklagte katalanische Ex-Regierungschef Carles Puigdemont ist nach Belgien ausgereist. Er habe dort mit einem Anwalt gesprochen, berichtet die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf den Juristen.mehr...

Brüssel. Der in Spanien wegen Rebellion angeklagte katalanische Ex-Regierungschef Carles Puigdemont ist nach Belgien ausgereist. Er habe dort am Montag mit einem Anwalt gesprochen, berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga am Abend unter Berufung auf den Juristen.mehr...

Madrid/Brüssel. Es ist in Katalonien offiziell Tag eins unter der Zwangsverwaltung aus Madrid. Und der ehemalige Regionalchef spielt Verstecken. Vermutet wird er in Belgien. Warum ausgerechnet dort?mehr...

Paris. Der spanische Tennis-Weltranglisten-Erste Rafael Nadal hat sich traurig über die Krise in Katalonien und den Streit um eine Abspaltung der Region von Spanien geäußert.mehr...

Hintergründe

30.10.2017

Das vergebliche Warten auf Puigdemont

Barcelona. Der Unabhängigkeitsdrang der Katalanen hat Spanien in die tiefste Krise seit 40 Jahren gestürzt. Doch im Epizentrum des Konflikts in Barcelona ist nicht viel von dem Drama zu spüren. Der abgesetzte Lokalpräsident Puigdemont soll in Belgien sein.mehr...

Schlaglichter

30.10.2017

Medien: Puigdemont nach Belgien gereist

Barcelona. Der wegen Rebellion angeklagte und von der spanischen Zentralregierung abgesetzte Regionalpräsident Kataloniens, Carles Puigdemont, ist nach übereinstimmenden Medienberichten nach Belgien gereist. Mit Puigdemont sollen auch einige Minister ausgereist sein. Die spanische Staatsanwaltschaft hatte Anklage gegen Puigdemont und weitere Angehörige der abgesetzten Regionalregierung erhoben. Die Vorwürfe lauten unter anderem auf Rebellion, Auflehnung gegen die Staatsgewalt und Unterschlagung öffentlicher Gelder, sagte Generalstaatsanwalt José Manuel Maza in Madrid.mehr...

Madrid. Die spanische Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen Kataloniens ehemaligen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont und weitere Angehörige der abgesetzten Regierung erhoben. Der Vorwurf gegen die Angeklagten laute unter anderem auf Rebellion, Auflehnung gegen die Staatsgewalt und Unterschlagung öffentlicher Gelder, sagte Generalstaatsanwalt José Manuel Maza in Madrid.mehr...

Madrid. Die spanische Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen Kataloniens ehemaligen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont und weitere Angehörige der abgesetzten Regierung erhoben. Der Vorwurf gegen die Angeklagten laute unter anderem auf Rebellion, Auflehnung gegen die Staatsgewalt und Unterschlagung öffentlicher Gelder, sagte Generalstaatsanwalt José Manuel Maza am Montag in Madrid.mehr...

Hintergründe

30.10.2017

Autonomiebestrebungen in EU-Staaten

Berlin. Katalonien ist nicht die einzige Region in der Europäischen Union, die mehr Autonomie oder Unabhängigkeit vom Zentralstaat anstrebt. Beispiele:mehr...

Madrid. Spaniens Ministerpräsident Rajoy steht vor seiner größten Herausforderung. Seine Qualitäten als Krisenmanager sind nach dem Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien gefragt. „Wir werden es wieder schaffen“, gibt sich Rajoy siegessicher.mehr...

Madrid/Barcelona. Offiziell führt jetzt Madrid die Amtsgeschäfte in Katalonien. Doch wie es in der autonomen Region weitergeht, ist ungewiss. Werden sich die Separatisten der Zentralregierung unterordnen?mehr...

Madrid/Brüssel. Carles Puigdemont wird in Spanien angeklagt. Doch der Ex-Regionalpräsident von Katalonien setzt sich nach Belgien ab. Will er dort politisches Asyl? Kann es ihm dort gewährt werden?mehr...

Barcelona. Zwei Tage nach der Absetzung der Regionalregierung von Katalonien übernimmt die spanische Zentralregierung heute die Amtsgeschäfte in der Region. Ministerien und Behörden nehmen in Barcelona die Arbeit unter Madrider Leitung auf. Die Zwangsverwaltung soll mindestens bis zu den für Dezember geplanten Neuwahlen laufen. Das Schicksal des abgesetzten Regionalpräsidenten Carles Puigdemont bleibt unklar. Laut Medien könnte der spanische Generalstaatsanwalt schon heute seine Festnahme anordnen. Sollte Puigdemont wegen Rebellion verurteilt werden, drohen ihm bis zu 30 Jahre Haft.mehr...

Barcelona. Tausende Menschen sind in Barcelona auf die Straße gegangen, um für die Einheit Spaniens zu demonstrieren. Bei ihrem Marsch durch das Zentrum der katalanischen Hauptstadt riefen sie unter anderem „Viva España“, „Ich bin Spanier“ oder „Barcelona gehört zu Spanien“. Sie forderten auch die Festnahme des abgesetzten Regionalpräsidenten Carles Puigdemont. Zu der Kundgebung hatte die prospanische Sociedad Civil Catalana unter dem Motto „Wir sind alle Katalonien!“ aufgerufen.mehr...