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BSV-Gastspiel in der Diaspora

07.08.2007

Schermbeck Schermbeck ist bislang eine Basketball-Diaspora gewesen. Der große SVS deckt viele Sportarten ab, nur Korbjäger haben ihre Zelte dort bislang nicht aufgeschlagen. Der BSV Wulfen wird das nun ändern.

Unter dem Motto "Basketball meets Handball" bestreitet der Erstregionalligist BSV Wulfen am Sonntag, 19. August, um 17.30 Uhr in der Halle an der Erler Straße sein letztes Vorbereitungsspiel. Dafür hat sich der Club mit den Düsseldorf Magics einen hochkarätigen Gegner ausgesucht. Das Team aus der Landeshauptstadt tritt in der Pro A, der zweiten Liga, an.

Organisiert wird das Ganze von der Handball-Abteilung des SV Schermbeck. Jürgen Hüttemann, der stellvertretende Abteilungsleiter, freut sich schon auf das Match: "Es geht uns nicht nur darum, sehr guten Sport zu bieten, sondern wir wollen von Vereinen lernen, die organisatorisch auf so einem hohen Level stehen wie der BSV."

Die Verbindung zwischen dem BSV Wulfen und Schermbeck besteht nicht nur darin, dass der 1. Vorsitzende Christoph Winck dort geboren wurde und Manager Thomas Herrmann dort wohnt. Seit Montag ist Rob Stearns, die BSV-Ikone, auch Lehrer an der Gesamtschule. Das Match ist so eine Super-Chance für seine Schüler, ihn live in Aktion zu erleben.

Die Düsseldorf Magics streben mit Macht den Sprung in die 1. Bundesliga an. "Ihr Etat ist ungefähr 14 Mal so groß wie unser", weiß Wulfens Trainer Dirk Altenbeck, der die Düsseldorfer schon selber trainiert hat. Das Team wird mit nicht weniger als sechs Amerikanern nach Schermbeck anreisen. Noch im letzten Jahr gelang dem BSV aber die ganz große Überraschung, als man die Magics im Pokal ausschaltete.

Auch wenn es nicht gleich eine SVS-Basketballabteilung geben wird, hoffen Winck und Herrmann auf einen Werbeeffekt: "Vielleicht kommen in der nächsten Saison ein paar Schermbecker zu unseren Spielen." Der Eintritt zu diesem Spiel ist frei, sodass es keinen Grund gibt, dass die Halle nicht restlos gefüllt ist. weih

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