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BV Brambauer: Noch ist nichts entschieden

LÜNEN Nach dem achten Sieg, dem 3:2 über den TSV Weißtal, steht der BV Brambauer zum fünften Mal in dieser Saison auf dem sechsten Rang. Das Team um Trainer Dirk Bördeling hat jetzt 28 Punkte auf dem Konto. Damit ist die Tabellenspitze 17 Zähler entfernt - die Abstiegsränge allerdings nur neun Punkte.

von Von Bernd Janning

, 03.03.2008

Bekanntlich steigt nur der Verbandsliga-Meister in die neue NRW-Liga auf, die drei schlechtesten in die Landesliga ab. Die heutige Verbandsliga heißt dann Westfalenliga.

Was hat das mit den Schwarz-Weiß-Roten zu tun? Dass noch nichts entschieden ist. Spitzenreiter Wattenscheid 09 ist zwar auf 45 Punkte enteilt, aber auf Buer auf dem ersten der drei Abstiegsränge hat der BVB derzeit nur einen Vorsprung von neun Zählern. "Wenn wir immer ein Tor mehr schießen als der Gegner, dann ist das auch in Ordnung", wirft Trainer Bördeling aber erstmal den Blick zurück auf das Wochenende. Auch mit engen Ergebnisse wie dem 2:1 über Weißtal kann er dann leben.

"Das war ein hartes Stück Arbeit", beurteilt er den am Ende glücklich nach Hause geschaukelten Sieg. So wie das Team Selbstvertrauen für den nächsten Auftritt in Rüdinghausen (Hinspiel 1:1) tankte, so waren nach dem Abpfiff aber auch die personellen Probleme nicht zu übersehen.

Verletzungssorgen bei BVB und LSV

Michael Häming, nach seinem Arbeitsunfall gerade erst wieder dabei, verließ mit Kreislaufbeschwerden den Kunstrasen. Thorsten Nitsche, der zweifache Torschütze, knickte um. Und Elvedin Joldic schied nach einer Stunde mit Verdacht auf Gehirnerschütterung aus. Beste Voraussetzungen sehen eigentlich anders aus.

Von jenen Voraussetzungen kann der Liga-Rivale Lüner SV allerdings nur träumen. So waren die Platzsperre und der Ausfall des Kellerduells gegen Kornharpen am Sonntag (2. März) schon eine frohe Botschaft. Sieben Tage hat das Team um Trainer Mark Bördeling damit mehr Zeit, angeschlagene Spieler wieder fit zu bekommen.

Und vielleicht ist am Sonntag (9. März) Langscheid/Enkhausen der richtige Gegner zur rechten Zeit. Die Sauerländer gewannen als Vorletzter zwar bei Schlusslicht Hordel mit 3:1. Aber die Lüner setzten sich im Hinspiel mit 7:0 durch - das war das Rekordergebnis dieser Saison.

Wie auch immer. Für den Lüner SV gilt eigentlich nur eines: Die Punkte müssen her. Der LSV ist nur noch zwei Zähler vom ersten Abstiegsrang entfernt.