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BV Brambauer will unter die besten Drei

Fußball: Trainingsauftakt

Ein neues Quartett und ein Rückkehrer-Duo beleben den Konkurrenzkampf beim BV Brambauer. So peilt der BVB erneut die Ligaspitze an.

Brambauer

, 08.07.2018
BV Brambauer will unter die besten Drei

Ein Quartett stärkt den BV Brambauer: Patrick Voll (v.l.) und die beiden Keeper Jens Haarseim und Jörg Lemke sollen die BVB-Defensive stabilisieren. Es fehlt Christian Wantoch von Rekowski. Sportlicher Leiter Mario Kranich (r.) erhofft sich einiges von den Zugängen. © Steven Roch

Eine Woche nach der Konkurrenz ist etwas verspätet auch der BV Brambauer ins Training gestartet. Das Ziel ist klar. Die Schwarz-Weiß-Roten wollen den guten vierten Platz der Vorsaison bestätigen, vielleicht sogar noch etwas draufsetzen.

„Wir peilen einen Platz zwischen eins und drei an. Letztes Jahr haben wir immer oben mitgespielt. Die Rückrunde war mit nur zwei Niederlagen besser als die Hinrunde“, meint der Sportliche Leiter Mario Kranich. Sein Coach Jascha Keller will zwar ebenfalls eine „ähnliche Rolle“ wie im letzten Jahr spielen, zügelt aber die Erwartungen, indem er lediglich das obere Tabellendrittel als Ziel ausgibt.

Konkurrenz innerhalb der Liga größer

Die Konkurrenz ist jedenfalls nicht kleiner geworden. Der VfR Sölde zählt nach der guten Rückrunde zu Kranichs Favoriten. Der umgruppierte TuS Eichlinghofen sei schlecht einzuschätzen. Absteiger Mengede und Aufsteiger Bövinghausen mit einer guten Offensive dürften wohl ebenfalls gute Rolle spielen.

Eine gute Offensive hat der BVB allerdings auch. 85 Mal netzten die Schwarz-Weiß-Roten in der vergangenen Saison ein – der mit Abstand beste Angriff. Torjäger Marvin Schuster steuerte 31 Treffern bei und bleibt den Brambaueranern erhalten.

Neuer Konkurrenzkampf bei den Torhütern

So gut die Offensive war, so sehr bereitete die Defensive dem Coach Keller zuletzt Kopfschmerzen: „Wir haben zu viele Gegentreffer kassiert.“ Nun verliert man mit Mark Fluder (SV Preußen) und Joachim Coers (Laufbahnende) sogar noch zwei Akteure. „Diese Abgänge schmerzen schon“, meint Keller. Mit Patrick Voll vom Ligakonkurrenten Lüdinghausen gewinne man jedoch einen guten Innenverteidiger hinzu. Zudem könne Christian Wantoch von Rekowski (Westfalia Wethmar) den Abgang von Offensivmann Ahmet Ersoy (Kemminghausen) kompensieren.

Bedeutend ist der neue Konkurrenzkampf auf der Torwartposition. Im letzten Jahr war Marcel Schaub die unbestrittene Nummer eins im Tor. Jedoch war er im Training oft der einzige Keeper. „Wenn er mal ausfiel, mussten wir sogar ohne Tormann trainieren“, sagt Keller. Das ändert sich nun. Mit Jörg Lemke (VfB Lünen) und Jens Haarseim (PSV Bork) wechseln zwei Torhüter mit Qualität in die Glückauf-Arena. Wer am Ende Nummer eins wird, ist völlig offen. „Das wird ein spannendes Rennen“, heizt Keller den Konkurrenzkampf an. „Alle fangen bei Null an.“

23 Spieler im Kader

Und dann sind da ja auch noch Co-Trainer Dennis Köse und Christoph Krziwanek als „gefühlte“ Neuzugänge. Beide fielen mehr als ein halbes Jahr wegen Kreuzbandrissen aus, wurden jeweils im November operiert und können jetzt wieder einsteigen. Keller: „Ich hoffe sehr, dass sie die Vorbereitung verletzungsfrei überstehen, und wünsche mir, dass sie schnell an ihre alte Form herankommen.“

So weist der Brambauer Kader mit 23 Spielern eine solide Grundlage auf. Mit den erfahrenen Betreuern Willi Schmidt und Uwe Heimsoth, zusammen 15 Jahre dabei, ist das Team sehr gut aufgestellt. Kranich: „Nun gilt es für alle die Vorbereitung zu nutzen, sich anzubieten und den Trainern die Entscheidung, wer spielt, so schwer wie möglich zu machen.“