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BV Selm stirbt in Schönheit

SELM Nach dem 2:0-Überraschungserfolg der Grün-Weißen im Derby gegen BV Selm gingen die Beteiligten auf Ursachensuche. Während sich die einen bei den Zuschauern entschuldigten, feierten die anderen eine überzeugende Leistung. Ein Überblick.

von Von Kevin Kohues

, 01.10.2007

Frank Bidar (Trainer BV): "Unser größter Feind ist derzeit der Abschluss. Wir haben klarste Dinger nicht genutzt, während Grün-Weiß aus wenigen Möglichkeiten zwei Tore gemacht hat. Es tut mir leid für die Zuschauer, die so zahlreich erschienen waren. Vielleicht war es aber eine Niederlage zur rechten Zeit, der Druck ist in den letzten Wochen sehr groß geworden und hat uns gelähmt.

Aber ich will nicht nach Ausreden suchen: Grün-Weiß hat mehr investiert, wir dagegen haben nur 60% gebracht. Das reicht nicht, um ein Derby oder überhaupt ein Spiel zu gewinnen. Aber wir wissen, woran wir arbeiten müssen."

Norbert Hanning (2. Vorsitzender BV): "Wir sind in Schönheit gestorben, haben zu oft quer gelegt anstatt direkt den Abschluss zu suchen. Gratulation an Grün-Weiß, sie waren aggressiver und haben nicht unverdient gewonnen. Die bauen was auf, das muss man anerkennen. Obwohl wir Chancen noch und nöcher hatten, hat bei uns die Einstellung heute nicht gestimmt."

Klaus Ruhoff (Trainer GW): "Es war ein verdienter Sieg. Wir haben den gleichen Ehrgeiz gezeigt wie in den letzten drei Spielen und mit ein bisschen Glück wieder zu Null gespielt. Auch spielerisch war es überzeugend."

Martin Kalender (ehemaliger Vorsitzender GW): "Es war ein tolles Spiel. Das Entscheidende war für mich, dass Juri Lebsack BV Selms „Zehner“ Tahsin Oguz komplett aus dem Spiel genommen und selbst noch Akzente nach vorne gesetzt hat. GW war außerdem spritziger und hat den BV für seine schlechte Chancenverwertung bestraft.

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