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BVB weist Vorwürfe aus Dresden «scharf zurück»

Dortmund (dpa) Der deutsche Fußballmeister Borussia Dortmund wehrt sich massiv gegen Vorwürfe von Pokalgegner Dynamo Dresden, eine Mitschuld an den Krawallen durch Dynamo-Fans vom 25. Oktober zu haben.

BVB weist Vorwürfe aus Dresden «scharf zurück»

Ein Runder Tisch zum Thema Fangewalt hat ein Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht, das Ausschreitungen wie hier von Dynamo-Dresden-Anhängern beim Pokalspiel in Dortmund verhindern sollen.

Dies sei «äußerst befremdlich», sagte BVB-Sprecher Josef Schneck der Nachrichtenagentur dpa. «Für die jüngste Stellungnahme haben wir kein Verständnis und weisen die Darstellung scharf zurück», ergänzte Schneck auf der Vereinshomepage.

Zweitligist Dresden hatte erklärt, dass es bei der Begegnung in Dortmund (0:2) «immense Sicherheitslücken sowohl beim Veranstalter als auch bei den Einsatzkräften der Polizei» gegeben habe. Insbesondere das komplette Fehlen einer Fantrennung, fehlende Pufferblöcke, unzureichende Einlasskontrollen, der Ausschank von Alkohol und das zum Teil unkoordinierte und provokante Auftreten der Ordnungs- und Polizeikräfte hätten ebenso zur Zuspitzung der Situation geführt, machte Dynamo geltend.

Vor und nach dem Zweitrundenspiel im Signal Iduna Park war es durch Dresdner Fans zu Krawallen gekommen. Es hatte 17 Verletzte, 15 Festnahmen und einen Sachschaden im Gästebereich des Stadions von 150 000 Euro gegeben. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) will Dresden wegen dieser Vorfälle aus dem Pokalwettbewerb der Saison 2012/2013 ausschließen.

Trotz der gravierenden Vorfälle habe Borussia Dortmund das Verhalten der gewaltbereiten Dresdner Fans unter den etwa 10 000 Anhängern des Clubs beim Pokalspiel «nicht kommentiert und auch nicht thematisiert», teilte der BVB mit.

BVB-Mitteilung

Mitteilung Dynamo Dresden

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