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BVMI verteidigt Echo-Auftritt von Rapperduo

Berlin. Kollegah und Farid Bang waren wegen fragwürdiger Texte in die Kritik geraten. Bei der Echo-Gala in Berlin werden sie trotzdem auftreten. Sie sind auch unter den Nominierten.

BVMI verteidigt Echo-Auftritt von Rapperduo

Der deutsche Rapper Kollegah. Foto: Andreas Gebert

Unmittelbar vor der Echo-Verleihung am Donnerstagabend in Berlin hat der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) den Auftritt des umstrittenen Rapperduos Kollegah und Farid Bang nochmals verteidigt.

„Kollegah & Farid Bang treten als zwei außerordentlich erfolgreiche Repräsentanten des Genres HipHop auf, das seit über einem Jahrzehnt von sehr vielen Menschen hierzulande gehört wird“, hieß es in einer Mitteilung. „Das ist der Grund, weshalb sie im Vorfeld für einen Auftritt angefragt wurden und nun live performen werden.“

Kollegah und Farid Bang sind unter anderem in der Kategorie Album des Jahres nominiert. Die Rapper waren wegen fragwürdiger Texte in die Kritik geraten, unter anderem der Zeile „Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen“ aus dem Song „0815“.

Seit 1992 wird der Echo von der Deutschen Phono-Akademie, dem Kulturinstitut des BVMI, vergeben. Der Musikverband appellierte an die Branche, „in Zukunft noch mehr darauf zu achten und noch genauer hinzuschauen, welche Inhalte die Texte veröffentlichter Künstler haben.“

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