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Bamf-Beschäftigte: Druck erhöhte Fehleranfälligkeit

Nürnberg.

Im Bremer Asylskandal haben Beschäftigte des Bundesflüchtlingsamts die frühere Behördenleitung für fehlerhafte Asylentscheide mit verantwortlich gemacht. Zum Höhepunkt der Flüchtlingskrise 2015 und 2016 sei der politische und interne Druck auf die Asylentscheider groß gewesen, möglichst rasch den Berg von Asylanträgen abzuarbeiten, sagte der Chef des Hauptpersonalrats, Rudolf Scheinost, der Deutschen Presse-Agentur. Der damalige Behördenleiter Weise hab die Bamf-Entscheider angehalten, „Schnelligkeit über Sorgfalt und Qualität“ zu stellen.

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