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Barkenberg beendet Durststrecke

Fußball

In der Kreisliga A1 RE hat SuS Grün-Weiß Barkenberg seine Negativserie mit eiem 2:0-Derbysieg über Eintracht Erle beendet. In der Staffel A2 behauptet der FC Rot-Weiß Dorsten weiterhin den zweiten Tabellenplatz.

DORSTEN

von Von Helmut Brumberg und Sascha Schröer

, 06.11.2011
Barkenberg beendet Durststrecke

Bei Rot-Weiß Dorsten der Mann für die Standards: Spielertrainer Frank Schiel (M.).

Nach neun sieglosen Spielen gelang den Grün-Weißen gegen Eintracht Erle ein 2:0-Erfolg. Und das, obwohl die Gastgeber personell stark gebeutelt waren. Immerhin acht Akteure des Kaders fielen aus, so dass mit drei Spielern aus der 2. Mannschaft, die sich bewährten, aufgerüstet werden musste. In der ersten Halbzeit hatten die Hausherren leichte Vorteile und auch durchaus die Möglichkeit in Führung zu gehen.

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GW Barkenberg - Eintracht Erle

Im Derby der Fußball-Kreisliga A1 RE kam SuS Grün-Weiß Barkenberg gegen Eintracht Erle nach einer langen Durststrecke endlich wieder zu einem Erfolgserlebnis und feierte einen 2:0-Erfolg.
06.11.2011
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© Joachim Lücke
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Schlagworte Dorsten

Nach einer Halbzeit-Standpauke von Trainer Uli Canovi kam die Eintracht besser ins Spiel. Johannes Schlüß (Pfosten) und Ali Stegerhoff (Latte) scheiterten am Aluminium. Glücklicher agierten die Platzherren. Einen nach Meinung von Trainer Canovi unberechtigten Foulelfmeter (55.) verwandelte André Heming sicher zum 1:0. Einen Konter schloss Sascha Kasimir (82.) mit dem 2:0 ab. Damit war die Begegnung entschieden.

Nach einer schwachen ersten Halbzeit tauten musste Trainer Thomas Langbein in der Halbzeit seine Mannschaft erst einmal wachrütteln. Weseke nutzte die einzige Chance des Spiels zum 0:1 (37.). Im zweiten Durchgang ging das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Gästeabwehr wurde mehrfach ausgehebelt, nur Tore wollten zunächst nicht fallen. In der 65. Minute traf Nils Pohlmann mit einem Kopfball zum 1:1. Dominik Pawlak bediente beim 2:1 (85.) André Brüggemann mit einem Musterpass und beim 3:1 war es umgekehrt. Da vollstreckte Pawlak auf Vorlage von Brüggemann.

Was sich am Lembecker Hagen in den Schlussminuten abspielte, verschlug Michael Maiß die Sprache. Seine Elf führte 3:1 und gab durch Gegentore (88./94.) noch unnötig zwei Punkte ab. Den Gästen gelang nach einem Torwartfehler von Fellner, der den erkrankten Prevorsik vertrat, zum 0:1 (11.). Nach 50 Minuten glich André Kreienkamp zum 1:1 aus. Danach dominierten die Platzherren eindeutig. Tobias Neuhaus (65.) schaffte das 2:1 und als Felix Geisthövel (75.) zum 3:1 traf, schien das Spiel gelaufen. Doch dann stürmten die Lembecker weiter und eröffneten damit den Gäste einige klare Kontermöglichkeiten. Die trafen aber nur noch zwei Mal, sonst wäre die Partie sogar noch verloren gegangen.

Tore waren in der Volksbank-Arena Fehlanzeige. Beide Mannschaften lieferten sich nach Darstellung von Oliver Dirr einen Abnutzungskampf. Echte Tormöglichkeiten wurden wenig erspielt. Eine davon hatte Thiemo Kersting in der 45. Minute, als er allein vor dem gegnerischen Tor auftauchte. Doch er scheiterte am Schlussmann. Auch die Groß Rekener hatten keine großen Chancen. Ab der 80. Minute mussten die Gastgeber mit 10 Akteuren auskommen. Fritz Luchs hatte sich verletzt, und da schon drei Spieler ausgewechselt worden waren, konnten sich die Schermbecker nicht mehr ergänzen.

Achtbar aus der Affäre zog sich der TSV Raesfeld beim Spitzenreiter VfL Reken. Die Gastgeber waren als haushoher Favorit in dieses Spiel gegangen, taten sich aber gegen eine durch Geschlossenheit überzeugende TSV-Elf schwer. Das spielentscheidende Tor gelang dem VfL in der 63. Minute. Bis zum Schlusspfiff mussten die Platzherren um den knappen Vorsprung bangen. Schließlich hatten die Raesfelder bei ihren Entlastungsangriffen durch Marcel Radmacher auch ihre Möglichkeiten. Matthias Marpert musste mit einer Schulterverletzung ins Krankenhaus transportiert werden.

Der TuS dominierte 60 Minuten an der Gemener Jugendburg und nahm verdient die Punkte mit. Kevin Vengels sorgte für das frühe 0:1 (27.). Danach kontrollierten die Gäste das Spiel, hatten auch einige weitere Möglichkeiten durch Christian Maas. Doch es dauerte immerhin noch bis zur 87. Minute, bevor Maas mit dem 0:2 alles klar machte. Gemen kam in der Nachspielzeit noch zum Gegentreffer, der den Gahlener Sieg aber nicht mehr in Gefahr bringen konnte.

Der FC ging in der 25. Minute mit 1:0 in Führung, als Spielertrainer Frank Schiel eine Ecke flach zur Strafraumgrenze zurücklegte und Florian Rohlof von dort vollstreckte. Erst in der zweiten Hälfte gelang den Rot Weißen der zweite Treffer durch Alex Gajewski, der nach Querpass Schiel nur noch einschieben brauchte. Nach dem Sinsener Anschlusstreffer (64.) schlug erneut Gajewski zurück, als er nach einem Alleingang von Rohlof wiederum nur noch zum 3:1 einschieben musste (75). Sinsen kam nach einem Elfmeter noch zum 2:3 (80.), was am Sieg der Elf vom Jahnplatz jedoch nichts mehr änderte. Schiel sah in der Szene, die zum Elfmeter führte, die gelb-rote Karte.

Mit dem Ablauf der ersten Halbzeit war SuS-Trainer Uwe Ptok noch ganz zufrieden: „Beide Abwehrreihen ließen kaum was zu. Hätte Kai Vogler in der 45. Minute per Elfmeter getroffen, wer weis, wie das Spiel dann gelaufen wär.“ Nach einem Foul an Kai Eggert verschoss Vogler mit dem Halbzeitpfiff den fälligen Foulelfmeter. Direkt nach Wiederanpfiff traf Westerholt dann mit einem Sonntagsfreistoß in den Winkel zur Führung (46.). Danach brachen bei den Hervestern dann wieder alle Dämme. Die Grundordnung ging gänzlich verloren und Westerholt kam in der Folge zu weiteren vier Treffern (75., 80., 82., 86.).

Die Hardter, die wieder mehr Wert auf ihre Defensive legten, kamen zu Anfang ganz gut ins Spiel. Nach etwa 25 Minuten fand dann Herten einen besseren Draht zum Geschehen, trotzdem gingen die Dorstener nach einem als Flanke angedachten Freistoß durch Yunus Karaca in Führung (35.). Nach der Pause legte Jens Olschewski von der Grundlinie für Bastian Rosenkranz auf, der aus etwa elf Metern zum 2:0 einschob (60.). Herten kam in der 65. Minute zum Anschlusstreffer. Danach wirkte die Partie zerfahren, Tore fielen nicht mehr. Spielertrainer Thorsten Beckmann bilanzierte: „Das war keine Offenbarung, aber wir haben zumindest die Gegentorquote gesenkt und zudem drei Punkte entführt.“

Beide Mannschaften hatten in diesem Spiel ihre Chancen. Die Holsterhausener kontrollierten weitgehend das Geschehen, während Polsum auf Konter über ihren gefährlich agierenden Topstürmer Peter Pulina setzte. In der 52. Minute sah ein Polsumer Akteur wegen Nachtretens die rote Karte. Danny Kittner startete in der Nachspielzeit (93.) noch einmal durch, kam aber vor dem Tor nicht mehr zwingend zum Abschluss. BVH-Trainer Klaus Stroick war trotzdem zufrieden: „Heute habe ich wieder eine Mannschaft auf dem Platz gesehen, und das gibt Zuversicht!“  ..

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