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Basketball: Beim TV Werne tut sich was

WERNE Ein Spiel noch, dann ist die Basketball-Saison 2007/08 Geschichte. Zeit, den Blick schweifen zu lassen. Was kommt danach? Wer kommt, wer geht, was ändert sich? Zwar ist es noch früh, Personalplanungen spielen beim TV Werne eigentlich noch keine Rolle - trotzdem bewegt sich was.

von Von Dominik Möller

, 03.03.2008

Wenn es nach Nemanja Krstic, Radovan Cavlin und Flem Tucker geht, war das Heimspiel gegen DJK Rheda nicht ihr letzter Auftritt im TV-Trikot in der Ballspielhalle. Das Trio hat bereits signalisiert, dass es an einer künftigen Zusammenarbeit äußerst interessiert ist - es fühlt sich wohl in Werne.

"Ein schönes Signal", sagt TV-Coach Ivan Rosic. Und auch der TV Werne ist einer Weiterführung der Zusammenarbeit nicht abgeneigt. Im Gegenteil. "Die Fronten sind geklärt", sagt Rosic. Es sei alles gut gelaufen mit Krstic, Cavlin und Tucker - bis zur endgültigen Zusammensetzung der Mannschaft werde allerdings noch ein wenig Zeit vergehen.

Rosics Engagement läuft aus

"Bevor wir uns an die Personalplanung machen, müssen auch vereinsintern noch einige Punkte geklärt werden", sagt Rosic im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten. Auch sein Engagement läuft am kommenden Wochenende (8./9. März) aus. "Wir hatten uns auf eine zweijährige Zusammenarbeit geeinigt", erklärt Rosic. Und zwei Jahre seien nach dem Saisonfinale gegen SVD Dortmund II um.

"Ich lebe in Werne, ich arbeite in Werne - für mich spricht nichts dagegen, auch weiter Trainer in Werne zu sein", sagt Rosic. Er hofft, dass die Gespräche ein positives Ende nehmen. Zu klären seien Interna, die er nicht genauer offen legt. Interna eben. Unter anderem gehe es um die Entlastung der sportlichen Leitung.

"Eigentlich passt alles", so Rosic. Nach mehreren Anläufen habe der TV eine schlagkräftige Truppe auf die Beine gestellt, die sich auch abseits des Feldes verstehe. Um so bitterer sei der Beigeschmack, den die Pleite gegen Rheda hinterlassen habe.

Wechselt Max Schulze Pals?

Ungewiss ist zum jetzigen Zeitpunkt auch noch die Zukunft von Max Schulze Pals. "Ich würde ihm raten, den Schritt in die erste Regionalliga (ProB) zu machen", sagt Rosic.

Allerdings rät er seinem Schützling nur zum Abschied aus Werne, wenn gewährleistet sei, dass er auch Spielanteile bekommt. "Das, was er jetzt am wenigsten braucht, ist Zeit auf der Bank", sagt Rosic. Bankzeit sei Gift für die Entwicklung des 18-Jährigen.

Sollte er indes zum festen Kern einer Mannschaft gehören, dann bringe es nichts, ihn zu bremsen. "Wir müssen an den Spieler denken - und an sein Potenzial", so Rosic. Sollte sich allerdings kein geeigneter Verein finden, habe Schulze Pals immer noch die Möglichkeit in Werne - und in der Nachwuchs Basketball-Bundesliga (NBBL) zu spielen.

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