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Basketball: Das große Wiedersehen am Kuniberg

WERNE Es ist der Tag des großen Wiedersehens. Viele alte Bekannte treffen sich am Samstagabend (26. Januar) in der Halle Kuniberg - auf dem Feld versteht sich. Jens Langos und Stephan Spermann haben ein halbes Jahr lang das Citybaskets-Trikot getragen - Darren Stackhouse trug kurzfristig das vom TV Werne.

von Von Dominik Möller

, 25.01.2008
Basketball: Das große Wiedersehen am Kuniberg

Darren Stackhouse kehrt mit den Citybaskets zurück an seine alte Wirkungsstätte.

"Ich glaube schon, dass Jens und Stephan besonders motiviert sein werden", sagt Ivan Rosic, Coach der Werner Regionalliga-Basketballer. Jetzt, im Rückspiel, hätten die beide die Chance sich zu beweisen.

"Sie kriegen bei uns die Chance, die ihnen in Recklinghausen verwehrt geblieben ist", sagt Rosic und ergänzt: "Stephan hat in den drei Spielen, die er für uns gemacht hat, länger gespielt als in der gesamten Hinrunde in Recklinghausen." Letztlich habe aber beiden die Rückkehr nach Werne gut getan. Starker Tobak.

Auf der Gegenseite gab Darren Stackhouse ein kurzes Gastspiel in Werne. Stackhouse, der Weltenbummler der 2. Regionalliga. Vor seinem Kurz-Engagement in Werne lief der Amerikaner für die BG Dorsten auf. Ob er jetzt in Recklinghausen heimisch wird - die Wechselfrist endet am 31. Januar -, ist noch offen.

Niehüser springt dem Tv zur Seite

Doch auch Werne intern gibt es ein Wiedersehen. Center David Niehüser verstärkt die TV-Korbjäger heute Abend. "Wir dürfen keine Wunderdinge von ihm erwarten", sagt Coach Ivan Rosic, immerhin habe Niehüser rund zwei Monate lang nicht trainiert. Aber: Er sei eine Bereicherung für die Mannschaft, sagt Rosic, und kann für die nötige Entlastung von der Bank sorgen.

Und nötig wird es sein, Center Jens Langos zu entlasten. Denn mit Yannick Brüggemann fehlt den Wernern heute Abend eine weitere lange Alternative. Dafür werden allerdings Nemanja Krstic, der seine Fußverletzung auskuriert hat, und Frederik Meinert wieder zum Kader stoßen.

Auf den kleinen Positionen stimmt die Rotation

"Auf den kleinen Positionen sind wir gut besetzt, da können wir gut rotieren", so Rosic. Und gerade auf den kleinen Positionen besetzt zu sein, das kann gegen Recklinghausen nicht verkehrt sein. Immerhin steht mit dem Kanadier James Hudson ein brandgefährlicher "Combo-Guard" - sprich: er kann auf Aufbau und Flügel spielen - in Reihen der Citybaskets.

Rosic mag sich indes nicht nur auf einen gefährlichen Gegenspieler einlassen, er fasst es pauschal zusammen: "Recklinghausen hat eine gute, erfahrene Truppe beisammen", so der TV-Coach. Und die sei zu Hause traditionell immer stark.

Noch bleibt Rosic cool

Aber: der Werner Coach bleibt gelassen. "Wir warten ab, wie sich das Spiel entwickelt. Dann schauen wir weiter", sagt Rosic. Auch wenn er pro Spiel an der Seitenlinie gefühlte 70 Jahre altert: "Wenn es so läuft wie gegen Ibbenbüren, bin ich zufrieden", so Rosic.