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Basketball: Gala in der letzten Vorstellung

WERNE Der Stachel der Niederlage gegen DJK Rheda sitzt noch immer tief. Die Regionalliga-Basketballer des TV Werne sind auf Wiedergutmachung aus. Es ist der letzte Auftritt - und zum Saisonfinale in Dortmund wünschen sich Coach Ivan Rosic & Co. Szenenapplaus. Und zwar reichlich.

von Von Dominik Möller

, 07.03.2008
Basketball: Gala in der letzten Vorstellung

Letzter Arbeitstag: Flem Tucker und der TV Werne müssen am Samstag in Dortmund ran.

SVD Dortmund II - TV Werne (Samstag, 8. März, 17 Uhr) - Es ist die letzte Pflichtaufgabe einer durchwachsenen Spielzeit. Durchwachsen, weil die Werner fernab vom Erfolg viele Höhen und Tiefen durchlebt haben. Und jetzt, wo's läuft, ist die Saison schon vorbei. 40 Minuten sind's noch bis zur Off-Season. 40 Minuten, in denen die Werner noch einmal zeigen sollen, was in ihnen steckt. "Ich gehe davon aus, dass alle Spieler die Rheda-Partie als Weckruf empfunden haben", sagt Rosic.

Wenn Rosic über den letzten Saisonauftritt spricht, klingt es nach Arbeit. Er sagt, die letzte Aufgabe müsse abgearbeitet, erledigt werden. Und Arbeit scheint das richtige Stichwort zu sein - die Trainingsbeteiligung war, u. a. klausurbedingt, nicht die beste. "Wir haben die Chance, den dritten Platz zu verteidigen. Aber dafür müssen wir gewinnen", sagt Rosic.

Letztlich sei Rang drei zwar nur die "goldene Ananas", aber für das eigene Ego wär's eine enorme Bestätigung. "Im Endeffekt ist es egal, ob wir Dritter oder Vierter werden. Aber es wäre bitter, wenn wir die Saison mit einer Niederlage beenden müssten", so der TV-Coach. Er weiß, dass die Aufgabe Dortmund nicht die dankbarste ist.

"Nur die eigene Leistung zählt"

"Derne ist deutlich stärker als im Hinspiel", sagt Rosic. Der Amerikaner Ahmad Jamal Smith, der als Retter der Reserve eingeflogen wurde, habe die Qualität des Dortmunder Kaders deutlich gesteigert. Letztlich zähle Smith aber nicht, "sondern nur die eigene Leistung", so Rosic und ergänzt: "Es geht um unsere Einstellung, unsere Art zu spielen - und nicht darum, wie der Dortmunder Kader ausgestattet ist." Er nimmt seine Schützlinge in die Pflicht. Zurecht.

Dortmund sei nicht Dorsten, stehe mit dem Rücken zur Wand. "Wir müssen das Spiel ernst nehmen", sagt Rosic. Personell sieht's trotz der schwachen Trainingsbeteiligung gut aus. Bis auf David Niehüser stehen alle Kräfte zur Verfügung. In Dortmund läuft also genau das Team auf, dass die Schmach der Vorwoche verbrochen hat. "Wir müssen 40 Minuten arbeiten", so Rosic. Und Wenn die Arbeit erledigt ist, darf gefeiert werden. Vorher nicht.

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