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Basketball: Jugendförderung vor sicheren Punkten bei den STS-Damen

SCHWERTE Der letzte Spieltag in der Basketball-Bezirksliga steht zwar noch aus, doch für die Damen der Schwerter Turnerschaft ist die Saison bereits zu Ende. Der fünfte Platz ist den Höhm-Schützlingen nicht mehr zu nehmen. Dabei wollten sie eigentlich höher hinaus.

von Von Bastian Bergmann

, 05.03.2008
Basketball: Jugendförderung vor sicheren Punkten bei den STS-Damen

Den Ball und die kommende Saison bereits fest im Blick: Lena Lanza (li.) und Merle Hömberg (re.) werden wohl auch nächstes Jahr für die STS spielen. Hingegen steht der Abgang von Insa Holzhausen (Mitte) bevor.

In der Tat, das junge Team der STS blieb hinter den Erwartungen zurück. "Das Ziel war es schon, etwas höher zu stehen, aber es ist nicht ganz so gelaufen", versucht STS-Trainer Klaus Höhm die Saison in Worte zu fassen.

Die Gründe hierfür sind zahlreich. Die kurzfristigen Abgänge von Lara Engbert und Nina Kayser haben sicherlich nicht geholfen. Zudem wurde die Mannschaft bewusst nicht um erfahrene Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft ergänzt, obwohl diese stets für zehn bis 15 Punkte gut waren.

"Das war so gewollt. Die jungen Spielerinnen sollten sich in ihrer ersten kompletten Saison bei den Damen schnell daran gewöhnen und selbst Verantwortung übernehmen", erklärt Höhm. Mit Sabrina Podemski, Sarah Rosenkranz und Inga Kauermann nennt er gleich drei solcher Fälle, wobei er allen voran bei Podemski große Fortschritte ausgemacht hat.

"Beide haben sich beachtlich gesteigert"

Zu guter Letzt mussten mit Luisa Mantei und Inga Buschhaus zwei wichtige Spielerinnen nach ihren schweren Verletzungen erstmal wieder ihren Rhythmus finden. "Es war klar, dass sie erst langsam wieder rankommen werden. Aber beide haben sich beachtlich gesteigert", freut sich der Trainer.

Nach einem guten Saisonauftakt machte Höhm die Niederlage gegen Schüren in der Hinrunde als Knackpunkt aus. Danach wechselten sich Sieg und Niederlage regelmäßig ab, ehe einem Aufwärtstrend mit drei Erfolgen in Serie ein mächtiger Durchhänger folgte: Von Mitte Januar bis Ende Februar verlor die STS alle sechs Spiele.

Das Potenzial ist da

Erst im letzten Duell gegen Südpark Bochum 3 fand man zu alter Stärke zurück. "Das Potenzial ist da, aber die Kontinuität fehlt uns. Wir haben häufig gut angefangen, dann ein völlig unerklärlich schlechtes zweites oder drittes Viertel gespielt und viel zu hektisch agiert. Wir müssen lernen, Ruhe zu bewahren", analysiert Höhm.

Bleibt der Ausblick auf die kommende Saison. Der wahrscheinliche Abgang von Insa Holzhausen steht im Raum. Zudem bleibt abzuwarten, ob es Neuzugänge von außen gibt. "Wir haben häufig dumme Fehler gemacht. Das muss sich festigen. Wir sind auf einem guten Weg", befindet Höhm. Die Damen der Schwerter TS werden nächstes Jahr wieder neu angreifen.

DIE ERGEBNISSE BC Soest 2 43:64 BC Langendreer 43:50 TVG Kaiserau 30:52 TSG Schüren 49:60 TSC Eintr. Dortmund 47:60 TuS Sassendorf 57:39 VfL Bochum 73:51 Herner TC 4 47:72 Herner TC 3 50:59 Südpark Bochum 3 89:58 BC Soest 2 97:36 BC Langendreer 35:41 TVG Kaiserau 72:54 TSG Schüren 94:51 TSC Eintracht Dortmund 66:67 TuS Sassendorf 63:75 VfL Bochum 58:55 Herner TC 4 56:62 Herner TC 3 62:53 Südpark Bochum 3 81:64

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