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Nowitzki will weitermachen

Basketballstar geht in seine 21. Saison bei den Mavs

Dallas Dirk Nowitzki macht weiter. Beim letzten Saisonspiel der Dallas Mavericks bekräftigt der 39-Jährige seinen Plan, auch eine 21. Saison in der NBA zu absolvieren. Für sein Team wird es jedoch ein langer Weg zurück an die Spitze.

Basketballstar geht in seine 21. Saison bei den Mavs

Immer noch nicht Schluss: Dirk Nowitzki geht mit den Dallas Mavericks in seine 21. NBA-Saison. Foto: dpa

Auf Krücken humpelte Dirk Nowitzki durch den Medienraum der Dallas Mavericks. Mit einem weiß-grauen Gehgips am linken Fuß mühte sich der verletzte Basketball-Superstar auf seinen Stuhl. Doch schon mit den ersten Worten zerstreute der 39-Jährige alle Sorgen der Fans, dass er auf der kurzfristig angesetzten Pressekonferenz überraschend seinen Rücktritt erklären könnte. „Ich plane, zurückzukommen“, verkündete Nowitzki vor dem 97:124 zum Saisonabschluss gegen die Phoenix Suns. „Ich habe immer gesagt, dass ich, wenn möglich, meinen Zwei-Jahres-Vertrag erfüllen möchte. Ich habe dieses Jahr nichts gesehen, was dagegen spricht.“

22. Saison möglich

Somit bekräftigte der Würzburger erneut seinen Plan, als erster Spieler der NBA-Geschichte in seine 21. Saison für den gleichen Verein zu gehen. „Ich werde jetzt sehen, wie die Reha die nächsten Wochen läuft und wie der Knöchel reagiert, aber natürlich arbeite ich auf eine weitere Saison hin.“ Und selbst danach will Nowitzki in gewohnter Manier nicht ausschließen, seine Karriere noch weiter fortzusetzen. „Ich hoffe, dass es meinem Knöchel viel besser als dieses Jahr gehen wird und ich guten Basketball spielen kann und dann schauen wir weiter“, sagte er. „Ich lasse das Ende immer offen.“

Nach dem operativen Eingriff in der vergangenen Woche, dem er sich schon mit Blick auf die nächste Saison unterzogen hatte, verfolgte Nowitzki das Debakel der Texaner im letzten Saisonspiel nur als Zuschauer. Mit 58 Niederlagen in 82 Spielen waren die Mavs so schlecht wie nie in der Ära des Deutschen. Durch die miese Bilanz vergrößerte der Klub allerdings zumindest die Chance, einen potenziellen nächsten Star in der Talente-Ziehung Draft auszuwählen. „Es ist schwierig, nach nur 24 Siegen hier zu sitzen und zu sagen, dass wir kommende Saison 70 Spiele gewinnen“, scherzte Nowitzki mit Blick auf die Zukunft. „Wir hoffen aber, dass wir einige gute Spieler draften und weitere gute Spieler verpflichten können und die richtige Richtung einschlagen.“

Rolle als Ersatzspieler vorstellbar

Bis zur Operation kam Nowitzki weitgehend problemlos durch sein 20. NBA-Jahr, erzielte im Schnitt zwölf Punkte, und startete in 77 Spielen. Er könne sich durchaus vorstellen, nun auch als Ersatzspieler von der Bank zu kommen, sollte dies dem Team nützen, erklärte er.

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Für den Meister von 2011 wird es jedoch ein langer Weg zurück Richtung Spitze. „Ich glaube daran, dass wir nächstes Jahr besser sein werden“, sagte Mavs-Coach Rick Carlisle hoffnungsvoll und baut dabei auf die Unterstützung seines langjährigen Anführers. „Dirk Nowitzki als Teil dabei zu haben, ist extrem wichtig für mich. Ich bin wirklich begeistert, wie er dieses Jahr gespielt hat. Er war so konstant.“

Nicht nur Liebe erfahren

Und auch seine Teamkollegen stimmten nach dem letzten Spiel wahre Lobeshymnen an. „Er ist eine ganz seltene Instanz im Sport: 20 oder mehr Jahre, das gleiche Team, selbstlos, bringt große Opfer, wahre Größe - und dieser Wille“, schwärmte Wesley Matthews. „Es ist großartig, in seiner Nähe zu sein.“

Nowitzki selbst berichtete jedoch, dass er aufgrund seiner langen Karriere nicht nur Liebe von den Zuschauern erfahre. „Nach jedem Spiel gehe ich auf Twitter und einer sagt: „Oh mein Gott, geh endlich in Rente.“ Diese Fans müssen sich nun noch ein wenig länger gedulden.

Von dpa

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