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Bayer verkauft Großteil der restlichen Covestro-Anteile

Leverkusen. Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer bringt sich finanziell für die geplante Übernahme des US-Saatgutherstellers Monsanto weiter in Stellung. Mit dem Verkauf von fast 29 Millionen Papieren oder etwas mehr als 14 Prozent der ehemaligen Kunststoff-Tochter Covestro fließen den Leverkusenern brutto 2,2 Milliarden Euro zu, wie Bayer am Freitag mitteilte. Die Covestro-Papiere seien zu je 75,50 Euro veräußert worden.

Bayer verkauft Großteil der restlichen Covestro-Anteile

Das Logo von Bayer leuchtet auf dem Gelände des Chemieparks in Leverkusen. Foto: Oliver Berg/Archiv

Bayer erklärte, der Verkaufsprozess für Covestro sei damit nun abgeschlossen. Die Leverkusener behalten lediglich einen Anteil von 6,8 Prozent zurück, um eine im Jahr 2020 fällige Umtausch-Anleihe bedienen zu können. Bayer hatte die Beteiligung an der früheren Tochter schrittweise reduziert und damit seit deren Börsengang im Herbst 2015 mehr als 9 Milliarden Euro erlöst. Hinzu kommt eine Milliarde Euro durch die Umtauschanleihe.

Die sukzessive Trennung von Covestro hatte Bayer mehr Geld in die Kassen gespült als ursprünglich gedacht. Bayer kann das Geld aus den Platzierungen gut für den rund 62,5 Milliarden US-Dollar (52 Milliarden Euro) schweren Kauf von Monsanto gebrauchen. Eine Kapitalerhöhung ist geplant. Dabei würden auch die höher als erwartet ausgefallenen Erlöse durch den Covestro-Verkauf berücksichtigt, sagte Finanzchef Johannes Dietsch.

Zunächst muss der Monsanto-Kauf aber unter Dach und Fach sein. Zwei Drittel der rund 30 kartellrechtlichen Freigaben hat Bayer bereits erhalten - auch weil Zugeständnisse an die Wettbewerbshüter gemacht wurden. Während etwa die EU und Brasilien dem Deal bereits zugestimmt haben, steht vor allem das wichtige Okay der USA noch aus.

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