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Behinderungen auf Straße und Schiene in NRW

Düsseldorf. Kurztrip oder Ausflug - wer am langen Wochenende unterwegs ist, sollte Baustellen auf Straße und Schiene einkalkulieren. Stellenweise sind Staus und Wartezeiten vorprogrammiert.

Beim Start ins lange Wochenende müssen Ausflügler und Kurzurlauber Geduld mitbringen: An vielen Stellen in NRW wird auf Straße und Schiene gebaut, Staus und Wartezeiten sind vorprogrammiert. Bereits jetzt melden die Behörden bundesweit 430 Baustellen, die meisten davon - rund ein Drittel - lägen in NRW, berichtet der ADAC.

Behinderungen gibt es auch im Zugverkehr: Die Mammutbaustelle zwischen Köln und Düsseldorf soll noch bis zum 19. Mai dauern. Die Bahn sieht sich nach eigenen Angaben gut im Plan. „Die härtere Hälfte beginnt aber erst“, sagt der Sprecher des Fahrgastverbandes Pro-Bahn, Lothar Ebbers. Ebbers sprach von einem „sehr ambitionierten Fahrplan“, da sich der Regionalverkehr die Gleise mit der S-Bahn teilen müsse. Statt des „sehr, sehr vollen“ Regionalexpress 1 sollten Reisende auf den RE 6 über Neuss ausweichen.

Nach Einschätzung des Landesbetriebs Straßen NRW könnte es vor allem an der viel befahrenen A 1 bei Köln zu Behinderungen kommen. Auf der Autobahn entfallen demnach durch die Arbeiten insgesamt 35 Teilstücke. Der häufigste Grund für die Bauarbeiten seien Brückensanierungen sowie Fahrstreifenerweiterungen.

Mit massiven Einschränkungen müssen Autofahrer durch Bauarbeiten am Brückenabbruch im Autobahnkreuz Köln-Nord rechnen und zusätzlich durch Wartungsarbeiten am Tunnel Lövenich. Der Tunnel und die stark genutzte Reise-Autobahn A 1 werden nach Angaben des Landesbetriebs von Freitagabend um 22 Uhr, bis Montagmorgen um 5 Uhr, komplett gesperrt. Ab Freitag kann auf der A 46 in Richtung Düsseldorf zwischen den Anschlussstellen Heinsberg-Dremmen und Hückelhoven-Ost wegen einer Fahrbahnerneuerung nur ein Fahrstreifen genutzt werden.

Im Ruhrgebiet gibt es Einschränkungen auf der A 40. Von Donnerstag bis Montag steht vor der Rheinbrücke Neuenkamp bei Duisburg-Homberg in Fahrtrichtung Essen weiterhin nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. „Straßen NRW“ arbeitet dort an einer Wiege- und Schrankenanlage, damit Fahrzeuge mit mehr als 44 Tonnen Gewicht die Brücke nicht überqueren.

Nach einem Lkw-Brand unter einer Brücke soll die stark befahrene Autobahn 59 in Fahrtrichtung Dinslaken ab Montag freigegeben werden, allerdings mit Einschränkungen. Zeitgleich wird nach Angaben des Landesbetriebs an der Anschlussstelle Duisburg-Meiderich die Auffahrt in Richtung Düsseldorf und die Abfahrt in Richtung Dinslaken gesperrt. Zusätzlich wird an der Anschlussstelle Duisburg-Ruhrort die Auffahrt in Richtung Dinslaken gesperrt.

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