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Bei wenigen Menschen in NRW FSME-Infektionen festgestellt

Berlin. Bei wenigen Menschen in Nordrhein-Westfalen sind im vergangenen Jahr Infektionen mit der tückischen Krankheit FSME festgestellt worden. Das Robert-Koch-Institut registrierte 2017 drei Erkrankungsfälle nach vier in 2016 und sieben in 2015. Auch in den weiteren zurückliegenden Jahren bis 2001 waren es jeweils nie mehr als sieben Fälle. In der Statistik des Robert-Koch-Instituts wird der Wohnort der Patienten erfasst, nicht der Infektionsort. Betroffene können sich also im Urlaub durch einen Zeckenbiss infiziert haben.

Bei wenigen Menschen in NRW FSME-Infektionen festgestellt

Ein Schild mit der Aufschrift „Zeckenverseuchtes Gebiet“ auf einer Wiese. Foto: Arne Dedert/Archiv

Bundesweit verzeichnete das Robert-Koch-Institut im vergangenen Jahr deutlich mehr Fälle als in den Jahren davor. 2017 waren es in ganz Deutschland 481 Fälle nach 347 im Jahr 2016 und 220 im Jahr 2015. Einen Trend zu immer mehr Erkrankungen gebe es aber nicht, hieß es. Bayern und Baden-Württemberg und die angrenzenden Landkreise gelten seit Jahren als Risikogebiete. Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, kann zu einer Hirnhautentzündung führen. In der Regel wird die Krankheit durch Zeckenstiche auf den Menschen übertragen.

Wissenschaftler der Stuttgarter Universität Hohenheim präsentieren am heutigen Dienstag (11.00 Uhr) vor dem 4. Süddeutschen Zeckenkongress ihre Erkenntnisse. Dort soll es auch um eine neue Zeckenart als möglicher Überträger und neue Risikogebiete im Norden Deutschlands gehen.

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