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Beinahe-Sturz wirft Sieberg zurück

CASTROP RAUXEL Vier Kilometer vor dem Ziel auf Hamburgs Einkaufsmeile, der Mönckebergstraße, platzten die Hoffnungen des Radprofis Marcel Sieberg vom Team Milram auf eine vordere Platzierung beim ProTour-Rennen "Vattenfall-Cyclassics".

von carlo

, 20.08.2007
Beinahe-Sturz wirft Sieberg zurück

Durch einen Beinahe-Sturz wurde Marcel Sieberg um den verdienten Lohn seiner Arbeit gebracht.

Der 25-jährige Europastädter konnte einem Sturz nur mit Mühe und Not ausweichen und wurde zurück geworfen. So konnte er seinen Kapitän Erik Zabel im entscheidenden Endspurt nicht mehr unterstützen - und musste selbst mit Platz 32, zehn Sekunden hinter der Spitze, zufrieden sein. Zabel, 2001 Sieger in Hamburg und im letzten Jahr Zweiter, wurde diesmal Fünfter - hinter Sieger Alessandro Ballan (Italien/Team Lampre), Vorjahressieger Oscar Freire (Spanien/Team Rabobank), Gerald Ciolek (Team T-Mobile) und Danilo Napolitano (Italien/Team Lampre).

Gut in Szene gesetzt

Dabei hatte sich Sieberg zuvor auf dem 229,1 Kilometer langen Rennen rund um die Hansestadt gut in Szene gesetzt: 90 Kilometer vor dem Ziel setzte er kurz nach dem ersten berüchtigten Anstieg auf den Waseberg eine Attacke gemeinsam mit den Weltmeistern der beiden letzten Jahr, Tom Boonen (Belgien) und Paolo Bettini (Italien) vom Team Quickstep, konnte aber die Lücke zu einem Ausreißer-Trio nicht schließen. Bei der zweiten Überquerung führte Sieberg gemeinsam mit Marcus Burghardt (Team T-Mobile) das Hauptfeld auf den Gipfel des Wasebergs im Hamburger Nobelstadtteil Blankenese. Und als der Waseberg zum dritten und letzten Mal im Wege stand, gehörten Sieberg und Zabel zu einer verbliebenen Spitzengruppe von gut 20 Fahrern.

Die letzten 16 Kilometer waren, wie schon das Rennen zuvor, von Hektik bestimmt. Immer wieder versuchten kleinere Gruppen, sich abzusetzen. Aus dieser unruhigen Fahrweise resultierte letztlich auch jener Sturz, der Sieberg zurückwarf. Von Mittwoch, 22. August, geht der Europastädter nun bei der achttägigen Benelux-Rundfahrt durch Belgien, Holland und Luxemburg an den Start.

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