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Beleijew will den Titel

CASTROP-RAUXEL Am 2. Weihnachts-Feiertag greift auch Top-Favorit VfB Habinghorst bei der 25. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft ins Turnier-Geschehen ein. Der Landesligist trifft in seiner Vorrundengruppe auf die A-Ligisten SV Dingen und Victoria Habinghorst sowie auf den B-Ligisten VfR Rauxel.

von Von Marc Stommer

, 23.12.2007

 "Wir wollen in diesem Jahr den Titel holen", gibt Trainer Dieter Beleijew eindeutig die Richtung vor. Acht Spieler plus Torhüter will er in die Europahalle mitnehmen. "Alles gute Fußballer, die Spaß am Hallenspiel haben", so der Coach. In der Vorrunde soll in erster Linie die junge Garde zum Einsatz kommen.

Kunstrasen kommt dem VfB entgegen

Dass der Kunstrasen seiner technisch versierten Mannschaft entgegenkommt, steht außer Frage. "Ohne Bande, das könnte dem Spielfluss schon ein bisschen schaden. Wenn der Ball oft im Aus ist, bedeutet das natürlich auch Zeitverlust. Insgesamt denke ich, dass wir mit den Gegebenheiten umgehen können", meint Beleijew. "Wir freuen uns jedenfalls drauf. Mein Ex-Verein hat da wirklich ein megageiles Event organisiert, Kompliment."

"Alle, die Lust haben", hat Victorias Interims-Trainer Andreas Maurer in die Europahalle bestellt. "Und dann wird gewürfelt, wer spielt." Bis auf die Langzeitverletzten steht der komplette Kader zur Verfügung.

 Kein Freund des Hallenfußballs

Maurer ist kein ein Freund des Halllenfußballs und geht die Stadtmeisterschaften daher eher gelassen an: "Wenn wir eine Runde weiterkommen, ist das ok." Ohne Bande befürchtet er, dass nur technisch sehr gute Teams in der Europahalle zurecht kommen werden. "Anderen wird das Spielfeld erhebliche Probleme bereiten." Trotzdem lobt er das Engagement des Ausrichters Schwerin: "Man muss auch 'mal was versuchen. Es wird sich zeigen, wie die Resonanz ist."

Mit Trainingseinheiten in der Soccerworld hat sich der SV Dingen auf den Kunstrasen vorbereitet. Neun Spieler plus Torhüter nimmt Trainer Jörg Dietrich  mit zur Stadtmeisterschaft. "Da sind einige Techniker dabei", sagt der Coach. Schwerin, Frohlinde und VfB heißen für ihn die Favoriten. Wir wollen die Endrunde erreichen, dann ist alles möglich", so Dietrich.

"Mit Bande wäre attraktiver"

"Mit Bande wäre attraktiver, weil das Spiel dann schneller ist. Dafür macht es auf Kunstrasen mehr Spaß", sagt Dietrich zu den neuen Gegebenheiten in der Europahalle. "Ein Versuch ist es wert. Man muss die Atmosphäre abwarten, dann wird sich zeigen, ob sich der Aufwand lohnt."

"In unserer Gruppe haben wir doch keine Gegner. Wir werden als Gruppenerster weiterkommen", so die Prognose von VfR Rauxels Trainer Detlef Jug mit einem Augenzwinkern, "wir werden mit dem letzten Aufgebot kommen. Ich hoffe, dass ich acht Spieler zusammen bekomme, die wenigsten sind richtig heiß." Zuviele am Knie oder an den Bändern verletzte Spieler hatte der VfR während der Saison. Die gerade wieder einsatzbereiten Akteure wollen ihre Gesundheit nicht gleich wieder aufs Spiel setzen. "Ich bin zwar kein Fan von Hallenfußball, aber ich hoffe, dass die Veranstaltung ein Erfolg wird. Das hätten die Schweriner, die sich so viel Arbeit gemacht haben, wirklich verdient." 

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