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Bericht: Viele zurückgekehrte Dschihadisten nicht in Haft

Von den nach Nordrhein-Westfalen zurückgekehrten Dschihadisten aus den Krisengebieten in Syrien und im Irak sitzen einem Medienbericht zufolge die wenigsten im Gefängnis. 59 der 74 islamistischen Rückkehrer seien in Freiheit, berichtete der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstag) unter Berufung auf das Landesinnenministerium. Je nach Risikoanalyse würden die Dschihadisten durch Sicherheitsbehörden beobachtet.

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Düsseldorf

, 03.03.2018

Nach jüngsten Erkenntnissen von Verfassungsschutz und Bundeskriminalamt sind seit Beginn der Kämpfe 2011 rund 970 Menschen aus Deutschland in das Krisengebiet ausgereist.

Von diesen 970 seien 160 Extremisten getötet worden, schrieb die Zeitung unter Verweis auf das Bundesamt für Verfassungsschutz. Ein weiteres Drittel sei inzwischen nach Deutschland zurückgekehrt.

Deutschlandweit gibt es nach jüngsten Angaben des Bundeskriminalamts (BKA) rund 750 Gefährder. Eine Entspannung der Lage sei nicht absehbar, hatte BKA-Präsident Holger Münch zuletzt gewarnt. Er forderte für den Kampf gegen den islamistischen Terror einen einheitlichen Rechtsrahmen in den Polizeigesetzen der Länder und ein einheitliches Informationsmanagement.