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Besitzer verhängt 400.000 Euro Geldstrafe gegen sein Team

Athen. Der Besitzer des griechischen Fußball-Erstligisten Olympikos Piräus, Evangelos Marinakis, hat aus Wut über ein Unentschieden die Spieler scharf kritisiert und dem gesamten Team eine Geldstrafe von 400.000 Euro aufgebrummt.

Besitzer verhängt 400.000 Euro Geldstrafe gegen sein Team

Marko Marin spielt derzeit für Olympiakos Piräus. Foto: Peter Steffen

„Die Fans und ich haben euch lange toleriert. Viele von euch sollten gleich in den Urlaub gehen“, zitierte die griechische Sportpresse Marinakis. Die 400.000 Euro sollen in die Mannschaften des Vereins in anderen Sportarten investiert werden.

Am Abend trat als erster der spanische Trainer Oscar Garcia zurück. Er habe im Einvernehmen mit dem Verein beschlossen, Olympiakos die Möglichkeit zu geben „in Ruhe die neue Saison vorzubereiten“, erklärte Garcia auf der Homepage von Olympiakos.

Für Piräus spielt auch der frühere deutsche Nationalspieler Marko Marin, der im August 2016 vom FC Chelsea zu Piräus wechselte. „Der Präsident hat absolut Recht“, sagte Marin der „Sport Bild“. „Olympiakos muss in Griechenland jedes Jahr Meister werden. Und was wir in den vergangenen zwei, drei Monaten gezeigt haben, war viel zu wenig und eines Meisters nicht würdig.“ Der 29-Jährige sprach von „super Bedingungen. Dann darf man so nicht auftreten. Ich vermisse die Siegermentalität und den Willen von Allen, alles zu geben! Und das darf nicht sein.“

Marinakis kündigte an, die Mannschaft „von Grund auf neu aufbauen“ zu wollen. Viele der aktuellen Spieler sollen den Verein im Sommer verlassen. Als einer der Kandidaten für einen Abgang gilt dabei auch Marin.

Olympiakos hatte am Samstag beim 1:1 gegen APO Levadiakos zwei Punkte im Kampf um die Meisterschaft liegen gelassen und im Verlauf der Saison zudem Spiele gegen die Erzrivalen AEK Athen und Panathinaikos Athen verloren. Das Team aus der griechischen Hafenstadt liegt vier Spiele vor Saisonende auf dem dritten Platz, der nicht für eine Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation reichen würde.

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