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Billard: 0:8 - Wird aus dem Ziel Aufstieg das Ziel Klassenerhalt?

MERKLINDE Wie gewonnen so zerronnen: Durch eine glatte 0:8-Niederlage beim BC Neustadt-Orla hat die erste Billard-Mannschaft des ABC Merklinde den zweiten Tabellenplatz in der 2. Mehrkampfliga wieder an den BC GT Buer abtreten müssen.

von Von Jürgen Weiß

, 27.01.2008
Billard: 0:8 - Wird aus dem Ziel Aufstieg das Ziel Klassenerhalt?

Christian Pöther, Billardspieler des ABC Merklinde.

Verdientermaßen sicherlich, hatten sich die Gelsenkirchener doch tags zuvor gegen das Team aus den neuen Bundesländern mit 6:2-durchgesetzt. Orla hat sich damit punktgenau für die 0:8-Hinspielniederlage in Merklinde rehabilitiert. Der Aufstiegsrang ist also erstmal wieder mit zwei Zählern Unterschied auf Distanz "gegangen". Damit nicht genug, beträgt der Abstand der ABC-Truppe zu den Abstiegsrängen ebenfalls die gleiche Zahl.

Das wäre ja ein Ding, würde das Team um Christian Pöther, der selbst optimistisch immer das Ziel "Aufstieg" anvisierte, plötzlich um den Klassenerhalt kämpfen. Nach den in Orla gezeigten Leistungen eigentlich kein Wunder. Das begann schon in der Freien Partie, für die Pöther im letzten Match nur eine Aufnahme benötigte und damit einen Durchschnitt von 200 erzielte. Diesmal war der Merklinder "meilenweit" davon entfernt. Selbstsicher begann der Deutsche Meister am kleinen Tisch mit einer Serie, die aber bei 80 Bällen abrupt endete.

Dazu sagte Pöther: "Ich konnte trotz bester Lagen die Bälle nicht halten!" das machte sein Kontrahent Franzl Simon besser, der in der siebten (!) Aufnahme mit einer Serie von 120 Karambolagen das Match beendete. Weit von seiner Vorwochenform war auch Edwin Kurmann entfernt, der seine Einband-Partie nach 20 Aufnahmen gegen Manuel Ortmann mit 32:71 abgab.

Mit leeren Händen

Es wurde nicht besser. Klaus Klein kam im Cadre 47/2 nicht in den Stoß und "übergab" das Match schließlich nach 15 Aufnahmen mit 44:74 an Kontrahent Thomas Stöckl. Die Entscheidung. Als Gastgeberspieler Bernd Schneider in der letzten Aufnahme gegen Günter Wild im Cadre 71/2 eine 32-er Serie spielte, war auch die vierte Niederlage der Merklinder mit 50:86 besiegelt.

Der ABC-Tross musste sich also tatsächlich mit langen Gesichtern und leeren Händen auf die 450 Kilometer lange Heimreise begeben.

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