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Billard: Eddy Kurmann mit sensationellem Schnitt

CASTROP-RAUXEL Wenn es die Auszeichnung „Billardspieler der Woche“ gäbe, dann hätte er sie verdient: Edwin „Eddy“ Kurmann vom ABC Merklinde wurde in diesen Tagen nicht nur Kreismeister im Einband der Klasse eins, sondern spielte beim Oberliga-Sieg gegen HBV Hattingen eine ganz exzellente Dreiband-Partie.

von Von Jürgen Weiß

, 10.03.2008
Billard: Eddy Kurmann mit sensationellem Schnitt

"Eddy" Kurmann hatte in dieser Saison bisher genügend Grund zu lachen.

Und gerade in der Königsdisziplin der Karambolage-Szenerie muss man sich beim ABC Merklinde nicht mehr wundern. Da fällt die gesamte Experten-Crew aus und dennoch marschiert der Tabellenführer hier allerdings -im Gegensatz zu Hitzfelds Rotations-Prinzip bei Bayern München - erzwungenermaßen mit Nachrückern ganz souverän der deutschen Endrunde entgegen.

Schon beim letzten Sieg gegen den BSV Kamen zeigten sich die „Aufrücker“ siegreich. Da machte der Vorsitzende Gerd Haumann keinen Unterschied, der fast „einen Durchschnitt“ spielte und sein Match dadurch sicher in 40 Aufnahmen zu Hause behielt. Nicht dieses Glück hatte Thomas Klein, der seine Brüder Uwe und Achim leistungstechnisch nicht ersetzen konnte. Obwohl ihm zwischenzeitlich eine Serie von sieben Dreibändern gelang, verbuchte der ABCler nach der vollen Aufnahmenstrecke (40) nur 25 Points.

Da machte es Michael Kaszik am zweiten Brett um einiges besser. Der Merklinder spielte zwar „nur“ eine Höchstserie von fünf Bällen, machte dennoch seine Partie kontinuierlich in der 32. Aufnahme mit einem Schnitt von 1,250 aus. Das muss Kurmann an Brett drei aber so richtig angestachelt haben. Der spielte wie Klein zuvor eine Höchstserie von sieben Bällen, hatte aber seine 40 Dreibänder in nur 29 Aufnahmen erreicht. Mit einem sensationellen Schnitt von 2,105 Dreibändern war das wirklich keine alltägliche Quote.

Souveräner Hausherr bei der Kreis-Einzelmeisterschaft

Vielleicht wurde der gute „Eddy“ auch von seiner hervorragenden Leistung bei der Kreis-Einzelmeisterschaft im Einband getragen. Die entschied er, quasi als „Hausherr“, auf den Tischen seines ABC Merklinde souverän unter anderem gegen Martin Benstöm, dem Bundesligaspieler des TuS Kaltehardt, für sich. Und der wird sicherlich noch lange an die Partie gegen den Merklinder denken.

Kurmann beendete seine beste Partie dieser Kreisendrunde in elf Aufnahmen mit einem „Schnapszahl“-Schnitt von 11,11 Points. Die Konkurrenz schien geschockt, denn von nun an konnte niemand mehr dem ABC-Bandenspieler, der in der kommenden Saison für Elfenbein Riemke an die kleinen Tische gehen will, das Wasser reichen.

Wenn Kurmann auch nicht mehr die Werte der Benstöm-Partie erreichte, setzte er sich ungeschlagen an die Spitze. Der Mann aus Kaltehardt hatte zwar zum Schluss einen besseren Gesamt-Durchschnitt (6,70 zu 6,24) erreicht, der aber letztendlich keine entscheidende Wirkung besaß. Kurmann hatte alle acht möglichen Zähler gebucht und bis eben auf den GD, den besten Einzelschnitt und mit der Höchstserie von 35 Points alle Teilnehmer überflügelt.

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