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Billard: Lindemann, der kann`s

CASTROP-RAUXEL Die Billardteams des ABC Merklinde werden an den großen Billardtischen augenblicklich richtig "klein gemacht". Die Spitzenspieler des Vereins sorgten dagegen am kleinen Billard mit einem 6:2-Erfolg gegen einen starken BSV Kamen für einen großartigen Saison-Einstieg in der Dreiband-Oberliga. Ronny Lindemann war dabei der überragende Mann.

von Von Jürgen Weiß

, 28.01.2008

Dabei verlief die erste Partie nicht nach dem Geschmack des amtierenden Bundesmeisters, der die Bundesligaspieler des BC Horster Eck Markus Dömer (Urlaub) und Renè Kuczorra (Arbeit) nicht zur Verfügung hatte. Michael Kaszik, der vor allem in der Freien Partie seine Stärke besitzt, verlor die Auftaktpartie über die volle Aufnahmendistanz (Pressesprecher Franz-Heinrich Veuhoff: "Das kann er viel besser!").

Doch dann hob sich der Vorhang zur absoluten Spitzenklasse. Andreas Schröter, der nach Marl in die Bundesliga wechselte, beendete sein Match nach 21 Aufnahmen.

Eine Höchstserie von acht Bällen, wie übrigens sein Gegner auch, brachte schließlich den beachtenswerten Durchschnitt von 1,904 Dreibändern. Nur eine Aufnahme mehr benötigte Uwe Klein, der in der Bundesliga für Herne-Stamm am Queue ist. Seine Leistung (Schnitt 1,815) war nötig, weil sein Gegenüber nicht "locker" ließ.

Sensationeller Schnitt in der Königsdisziplin

Doch der Höhepunkt gegen die Gäste, die immerhin eine Bundesliga-Vergangenheit vorweisen können, folgte an "Brett eins". Ronny Lindemann (Witten), der seit einem Jahr für Merklinde am kleinen Tisch spielt, reichten gerade mal 13 Aufnahmen um seine 40 (!) Dreibänder zu erzielen.

Das machte unter dem Strich einen sensationellen Schnitt von 3,076 Points aus. In der "Königsdisziplin" der Karambolage-Szene kann man sich da schon wie ein König fühlen.

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