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Billard: PBC ganz stark - drei Punkte nach Hause gebracht

SCHWERTE "Fette Beute" machte der PBC Schwerte auf seiner langen Auswärts-Tour am zweiten Doppelspieltag der 2. Bundesliga Nord. Nach Bitterfeld und Schipkau führte der Weg der Schwerter - beide Gegner waren mit 4:0-Punkten in die Saison gestartet. Mit 3:1-Zählern kehrten die heimischen Queue-Cracks zurück.

von Von Jörg Krause

, 19.12.2007
Billard: PBC ganz stark - drei Punkte nach Hause gebracht

Routinier Martin Welk war maßgeblich am Punktgewinn des PBC Schwerte in Bitterfeld beteiligt.

Und wie sagte noch der Vorsitzende Michael Kasper, der verletzungsbedingt diesmal passen musste, in unserer Vorschau: "Drei Punkte wären ein Kracher." Dabei sah es in Bitterfeld zunächst gar nicht gut aus. Denn zur Halbzeit lag Schwerte mit 1:3 im Hintertreffen. Pedro Lourenco unterlag im 14.1 mit 71:125 in der zehnten Aufnahme. David Krewitt hatte im 8-Ball mit 2:7 deutlich das Nachsehen und auch Ramazan Dincer verlor im 9-Ball mit 7:9.

Dincer ärgerte sich dermaßen, dass die Konzentration auch in der Rückrunde nicht stimmte. Im 14.1 spielte er enttäuschend und gab mit 33:125 in der 23. Aufnahme ab - kein Ruhmesblatt. "Wir wissen, dass er auch in drei Aufnahmen gewinnen kann", so Kasper.

Es war der Routinier Martin Welk, der die Schwerter letztlich raus riss. Mit seinem 9:5-Sieg im 9-Ball hatte er den einzigen Punkt in der Hinrunde besorgt und auch im 8-Ball blieb er mit 7:2 souverän. Krewitt (9:4) und Lourenco (9:8) retteten mit ihren Erfolgen im 9-Ball schließlich die 4:4-Punkteteilung. Bis zum Schluss hatte es förmlich geknistert.

Mit Euphorie nach Schipkau

Die Euphorie, noch einen Punkt geholt zu haben, nahmen die Schwerter mit nach Schipkau. Sie stellten taktisch um. Lourenco verzichtete auf das 14.1, stattdessen spielte hier Krewitt neben Dincer. Letzterer zeigte sich stark verbessert und siegte mit 125:115 in der 11. Aufnahme. Welk unterlag im 8-Ball mit 2:7 und im 9-Ball gab es Sieg (Lourenco mit 9:7) und Niederlage (Krewitt mit 7:9). 2:2 lautete der Zwischenstand.

Dann machte sich die Umstellung bemerkbar. Krewitt setzte sich im 14.1 mit 125:66 durch und Lourenco gewann im 8-Ball mit 7:4. Nun reichte ein Sieg in den beiden 9-Ball-Partien zum Gesamterfolg. Diesen fuhr schließlich Dincer mit 9:6 ein, während Welk mit 3:9 abgab.

Damit steht der PBC mit 5:3-Punkten auf Platz drei der Tabelle und hat alle Topteams bereits gespielt. Am nächsten Doppelspieltag im Januar geht es gegen die beiden Schlusslichter Anderten und Lingen (jeweils mit 0:8-Punkte). Dann könnte sich Schwerte mit zwei Siegen in der Spitzengruppe festsetzen und hätte mit dem Abstiegskampf wohl nichts mehr zu tun.

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