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Bischof Overbeck: Ruhrgebiet bleibt Wirtschaftsstandort

Bottrop. Kurz vor dem endgültigen Aus des Steinkohlebergbaus Ende 2018 hat der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck den Verantwortlichen im Ruhrgebiet Mut zugesprochen. „Weiterhin wird das Ruhrgebiet ein führender Wirtschaftsstandort in Deutschland sein“, sagte Overbeck laut vorab verbreitetem Manuskript am Karfreitag auf der Halde Prosper Haniel in Bottrop. In Bottrop und in Ibbenbüren im Münsterland laufen derzeit noch die letzten beiden deutschen Steinkohlezechen.

Bischof Overbeck: Ruhrgebiet bleibt Wirtschaftsstandort

Franz-Josef Overbeck gibt ein Interview. Foto: Kay Nietfeld/Archiv

„Es gilt, die ganze Ruhrregion beständig und unermüdlich weiter zu entwickeln“, sagte der Ruhrbischof. Ziel müsse es sein, durch Innovation und Kreativität eine neue Identität zu gewinnen. „Das bedeutet, abweichend vom bekannten Wissen und Gewohntem, von bisherigen Denkansätzen, Lösungen und Methoden, ein neues Problembewusstsein zu entwickeln und eine Wahrnehmung neuer Trends frühzeitig ernst zu nehmen.“

Hier gebe es Gemeinsamkeiten zwischen Ruhrgebiet und Ruhrbistum, betonte der Bischof. Für beide gelte: „Nur der hat eine Zukunft, der sich wandelt und bewegt“, sagte der Bischof.

Overbeck treibt im Ruhrbistum, dessen Mitgliederzahl sich seit der Gründung 1958 in etwa halbiert hat, einen Erneuerungsprozess voran. Dazu gehören nötige Einsparungen und Kirchenschließungen, aber auch der Versuch, die Gottesdienste wieder attraktiver zu machen und Ehrenamtliche stärker an die Kirche zu binden.

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