Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Bogenschießen: Der Abstieg ist besiegelt

SCHWERTE Die zweite Mannschaft der Bogenschützen Schwerte hat das entscheidende Match gegen den unmittelbaren Mitkonkurrenten um den Abstieg verloren. Damit ist für die Schwerter nach dem Aufstieg in diesem Jahr der direkte Wiederabstieg in die Verbandsliga besiegelt. Warum die Trainerin dennoch ein positives Fazit zog und wie es dazu kam.

12.12.2007
Bogenschießen: Der Abstieg ist besiegelt

Auch Marita Kramer-Pape, die extra aus der ersten Mannschaft zur Verstärkung der Schwerter Zweitvertretung frei gemacht wurde, konnte den Abstieg aus der Westfalenliga in Soest nicht mehr verhindern.

In Soest wurde der vierte und letzte Wettkampftag ausgetragen in der die Schwerter Mannschaft mit erfahrenen Schützen und Nachwuchsschützen gegen die sechs Vereinsmannschaften Einzelmatches austrug. Ein Match mehr gewinnen, als Tabellen-Vorletzter Bottrop war das Ziel.

Verheißungsvoll startete die Mannschaft gegen Recklinghausen. Doch allgemein hohen Ringzahlen folgte ein Fehlschuss (Fahrkarte). Das ist bei der Leistungsdichte "tödlich". Das Match ging mit 199 zu 202 verloren.

Gegen Tabellenführer Attendorn, das den erneuten Versuch des Aufstiegs in die Regionalliga anstrebt, war anschließend beim 192:222 nichts zu holen. Auch gegen den Dritten Hemer zogen die Ruhrstädter mit 205 zu 215 den Kürzeren.

Kurzzeitig keimt Hoffnung auf

Beim 201 zu 201 und der Punkteteilung gegen Oberbauerschaft keimte noch einmal Hoffnung auf, die Wende zu schaffen. Nun stand das vorentscheidene Match gegen Bottrop auf dem Programm. Doch ausgerechnet gegen Schwerte gelang dem Tabellenvorletzten sein Tageshöchstergebnis. Mit 196 zu 211 ging der Vergleich verloren und damit wurden die Hoffnungen auf den Klassenverbleib zunichte gemacht.

Die letzte Niederlage gegen den Gastgeber Soest mit 202 zu 208 war bereits bedeutungslos. Die Schwerter Zweitvertretung schießt im nächsten Jahr in der Verbandsliga. Coach Heidi Schäffer konnte dem einjährigen "Gastspiel" in der Westfalenliga dennoch was Gutes abgewinnen. "Die Erfahrungen, unter Stress, mit hoher Pulsfrequenz gegen momentan noch bessere Mannschaften angetreten zu sein, wird vor allem den jungen Sportlern, die zum Teil erfreulich mithalten konnten, weiterhelfen".

Für Schwerte zum Einsatz kamen Jasmin Pütter, Doreen und Macel Strzys, Marita Kramer und Berni Beuchel.

 

Westfalenliga 1. Attendorn 52: 4 2. Recklinghausen 36:20 3. Hemer 33:23 4. Oberbauerschaft 32:24 5. Soest 30:26 6. Bottrop 22:34 7. Schwerte 2 19:31

Lesen Sie jetzt