Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Bogenschießen: Stockum etabliert sich

STOCKUM Für einen Neuling sind Achtungserfolge nicht mit Gold aufzuwiegen. Daher freute sich die noch junge Bogenabteilung des SV Stockum besonders über den zweiten Platz von Gisela Holz-Mittmann beim Soester Hallenturnier. Sie konnte sich gegen die jüngere Konkurrenz überzeugend durchsetzen.

von Ruhr Nachrichten

, 14.12.2007
Bogenschießen: Stockum etabliert sich

Gisela Hotz-Mittmann (l.) belegte mit ihrem besten Turnierergebnis in Soest den zweiten Platz.

Mit den Schützen Simon Gründken, Pascal Lorenz, Sven Ende, Kevin Schlierkamp, André Fischer, Maik Rosenbaum, Rainer Hotz, Gisela Hotz-Mittmann, Frank Gründken, Torsten Ende und Jan Wenning waren die Stockumer Bogenschützen beim 24. Soester Hallenturnier vertreten.

Wieder konnte die doch relativ neue Bogenabteilung des SV Stockum auf sich aufmerksam machen. Dieses Mal mussten die Schützen auf eine Entfernung von 25 Metern das kleine Ziel (die mögliche Zehn) treffen. Schlierkamp knüpfte an seine Leistung von der Bezirksmeisterschaft an und erreichte mit einem Spitzenergebnis von 554 Ringen den ersten Platz. Seine Mitstreiter Fischer und Rosenbaum kamen auf den zwölften und 13. Platz.

Bestes Ergebnis für Holz-Mittmann

Hotz-Mittmann schoss ihr bisheriges bestes Turnierergebnis auf diese Distanz und sicherte sich den zweiten Platz in ihrer Klasse. Bemerkenswert: Als Seniorin muss sie in der Altersklasse schießen, in der die Damen teilweise 16 Jahre jünger sind.

In der Schülerklasse A belegte Gründken den vierten Platz und konnte sich wegen des großen Teilnehmerfeldes, noch in der Reihe der Pokalempfänger wieder finden. Lorenz freute sich in der gleichen Klasse über einen guten sechsten Platz. Ende kam mit seinem Handikap ins untere Mittelfeld, denn er kämpft im Augenblick mit der so genannten Goldangst - verfrühtes lösen, wenn das Scheibengold ins Sichtfeld kommt - und muss jetzt mit einem speziellen Training wieder auf die richtige Spur gebracht werden.

Materialfehler verhinderte besseres Ergebnis

Sein Vater Torsten Ende belegte mit einem guten Ergebnis von 555 Ringen den siebten Platz. Diese Gruppe ist so stark besetzt, dass nur neun Ringe bis zum dritten Rang fehlten. Bei Gründken lief es in der ersten Runde und zu Beginn des zweiten Durchgangs nicht so gut: Immer wieder ging ein Pfeil über die Auflage. Der Grund war eine kaum merkliche Verbiegung an der Nockseite. Nach dem Auswechseln des Pfeils lief es besser, aber der Zug für eine gute Platzierung war abgefahren und er kam ins untere Teilnehmerfeld.

In der Seniorenklasse kämpfte Hotz mit sich selber, es wollte einfach nicht so richtig klappen wie im Training. Vielleicht dachte er auch zu viel an seine Frau Gisela und drückte ihr in Gedanken die Daumen. So kam ein nicht so gutes Ergebnis heraus - auch er landete im unteren Feld. Jan Wenning hörte nach einer Verletzung im ersten Durchgang auf und kam daher nicht in die Wertung.

Lesen Sie jetzt