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Alle Artikel zum Thema: Brauchtum

Brauchtum

Basel. In Deutschland ist längst Aschermittwochstimmung, in Basel beginnen die drei närrischen Tage. Es geht kunstvoll zu mit bemalten Laternen und Masken, aber Politiker bekommen trotzdem ihr Fett weg.mehr...

Essen. Katholiken bringen zur Weihe am Palmsonntag traditionell einen „Palmwedel“ mit. In Deutschland sind das meist Weidenkätzchen. Doch die Zweige dürfen nicht von Sträuchern aus der freien Natur abgeschnitten werden.mehr...

Rio de Janeiro. Anders als in Fastnachtsumzügen in Deutschland waren politische Anspielungen beim Karneval in Rio de Janeiro bisher nicht üblich. Das hat sich dieses Jahr geändert.mehr...

Peking. Um schlechter Luft und Unfällen vorzubeugen, hat Peking Böller und Raketen zum Neujahrsfest verbannt. Nicht jeder ist darüber glücklich. Wie sollen jetzt die bösen Geister vertrieben werden?mehr...

Rio de Janeiro. Tote Kinder in den Favelas, korrupte Politiker mit vollen Taschen: Mit einer wütenden Inszenierung gewinnt die Sambaschule Beija-Flor 2018 den prachtvollen Samba-Wettbewerb in Rio de Janeiro. Die soziale Kritik trifft den Nerv der Zeit in Brasilien.mehr...

Köln/Düsseldorf. Am Aschermittwoch ist alles vorbei - zumindest, was den Karneval betrifft. Die Düsseldorfer verbrennen ihren Hoppeditz und die Kölner ihren Nubbel. Dann ist erstmal Schluss. Doch es gibt Hoffnung.mehr...

Düsseldorf/Köln. Unter lautem Gejammer haben sich Karnevalisten in vielen nordrhein-westfälischen Städten von den tollen Tagen verabschiedet. Die Düsseldorfer beweinten und beklagten am Morgen des Aschermittwochs ihren Hoppeditz. Die Narrenfigur sollte nach einem Trauerzug am Mittag verbrannt werden. Am 11.11. feiert die Strohpuppe jedes Jahr Auferstehung. Die Kölner Jecken verbrannten bereits am Dienstagabend ihren Nubbel - einen symbolischen Sündenbock für ihre Vergehen im Karneval. Während der närrischen Zeit hängt die Strohpuppe an oder in vielen Kneipen. Auch in Jülich bei Aachen beerdigen Narren jedes Jahr am Veilchendienstag ihren Lazarus mit einem Sturz in die kalte Rur.mehr...

Neuhaus/Köln. Nach dem Unglück mit einer Kutsche am Rosenmontag in Köln verteidigt sich der Besitzer der durchgegangenen Pferde. „Uns kann man keinen Vorwurf machen“, sagte Friedhelm Tillmann von Gut Neuhaus der „Neuß-Grevenbroicher Zeitung“ (NGZ/Mittwoch). Die Pferde hätten eine sogenannte Gelassenheitsprüfung mit guten Noten bestanden und bereits am Kölner Umzug im vergangenen Jahr teilgenommen. „Da ist alles tipptopp gelaufen“, sagte der Reitstallbesitzer.mehr...

Düsseldorf. In Berlin startet Andrea Nahles womöglich zur SPD-Parteichefin durch, doch bei den Narren in Düsseldorf läuft die Sache anders: Dort wurde am Dienstag das Motto des SPD-Wagens „Genossen - das Ende ist NAHles“ buchstäblich in die Tat umgesetzt. Mit Hammer, Akkuschrauber und Zange rissen die Mitarbeiter des Düsseldorfer Wagenbauers Jacques Tilly das Porträt der SPD-Politikerin ab. Insgesamt zerstörten sie zehn der zwölf Mottowagen, die am Rosenmontag durch die Innenstadt gefahren sind.mehr...

Hannover. Sollte es eine Anspielung auf die neue Partnerin ihres Ehemannes sein? Die niedersächsische SPD-Politikerin Doris Schröder-Köpf hat sich beim Braunschweiger Karneval als Asiatin verkleidet. Zu möglichen Hintergedanken äußerte sich die Noch-Ehefrau von Ex-Kanzler Gerhard Schröder nicht. Auf Facebook postete Schröder-Köpf Fotos von sich, bei denen sie eine schwarze Perücke im Stile traditionsbewusster Asiatinnen trägt. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten, dem niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius, lacht sie in die Kamera.mehr...

Mönchengladbach. Während am Rhein die Rosenmontagszüge abgewrackt werden, drehen die Narren in Mönchengladbach noch mal richtig auf: In der Stadt am Niederrhein hat der Veilchendienstagszug begonnen. Über 4000 Narren in bunten Fußgruppen und auf 70 prächtigen Festwagen ziehen durch die Stadt. Mit dem Motto „Immer zu zweit - Halt Pohl und All Rheydt!“ greifen die Narren die Schlachtrufe der 1975 zusammengelegten Städte Mönchengladbach und Rheydt auf und wollen so den Zusammenhalt der Stadtteile demonstrieren.mehr...

Düsseldorf. Die Zahl der Rettungseinsätze an den Karnevalstagen ist in Düsseldorf auf mehr als 2000 gestiegen. Damit hatten Feuerwehr und Rettungskräfte von Altweiber bis Dienstagmorgen mehr zu tun als in den Vorjahren, wie die Feuerwehr am Dienstag berichtete. 2017 waren es 1959 Einsätze.mehr...

Peking. Hunderte Millionen Chinesen reisen in der weltweit größten Reisewelle des Jahres über die Feiertage zu ihren Familien. Die Bahn setzt Sonderzüge ein, Fluggesellschaften bieten zusätzliche Flüge. Über die 40-tägige Hauptreisezeit sind täglich mehrere Millionen Passagiere unterwegs.mehr...

Köln. Nach dem Unglück mit einer Kutsche am Rosenmontag in Köln pochen Tierschützer auf ein Verbot von Pferden bei Karnevalszügen. „Es ist teilweise so eng und so laut, dass das für die Tiere purer Stress ist“, sagte Claus Kronaus vom Netzwerk für Tiere Köln. Weil Pferde Fluchttiere seien, würden sie dann durchdrehen. Auch hohe Auflagen änderten daran nichts. Am Montag waren in Köln zwei Kutschpferde durchgegangen, fünf Menschen wurden verletzt. Nach Augenzeugenberichten sollen die Tiere mit einer Flasche beworfen worden sein.mehr...

Köln. Der Rosenmontag ist in Köln und Düsseldorf weitgehend ruhig verlaufen. Es habe nach dem Umzug keine größeren Einsätze gegeben, sagte ein Polizeisprecher in Köln am frühen Dienstagmorgen. „Eigentlich war es sogar fast weniger als an einem normalen Samstag auf dem Kölner Ring.“ Auch in Düsseldorf „war alles ziemlich ruhig“, wie ein Sprecher sagte. Überschattet wird die vorläufige Bilanz in Köln allerdings durch einen Schwerverletzten. Der Mann hatte sich während des Rosenmontagsumzugs beim Sturz von einem Karnevalswagen lebensgefährliche Kopfverletzungen zugezogen.mehr...

Köln. An Rosenmontag kommt es in Köln zu einem Unglück mit einer Kutsche, fünf Menschen werden verletzt. Aus Sicht von Tierschützern muss Schluss sein mit Pferden bei Karnevalszügen. Das Treiben bedeute für die Tiere „puren Stress“, sie seien ein „unkalkulierbares Risiko“.mehr...

Köln. Keine größeren Einsätze, wenige Auseinandersetzungen - Rosenmontag verlief für die Polizei ruhiger als so mancher Samstag. Überschattet wird diese positive Bilanz aber durch zwei Unfälle mit sechs Verletzten, einige davon schwer.mehr...

München. Bevor am Aschermittwoch die Fastenzeit beginnt, ziehen die Narren noch einmal alle Register. In München tanzen heute traditionell die Marktweiber auf dem Viktualienmarkt. Der Brauch des Markttanzes geht auf den Beginn des 19. Jahrhunderts zurück. Er läutet traditionell das Ende der Faschingsfeierlichkeiten ein. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat einen besonderen Termin: Er nimmt nach Angaben der Riedlinger Narrenzunft Gole am traditionellen Froschkuttelnessen teil. Froschkutteln sind eine Mischung aus Rinder-Pansen, -herz, -leber und -nieren.mehr...

Dortmund. Armin Laschet darf 28,5 Kilo Karnevals-Schrott um den Hals tragen - wenn er denn will. Der Ministerpräsident ist mit dem Anti-Orden „Pannekopp“ ausgezeichnet worden. Die Ruhrgebietskarnevalisten „würdigten“ Laschets Plan, Olympia ins Revier zu holen.mehr...

Mönchengladbach. Während Köln und Düsseldorf ihre Rosenmontagszüge hinter sich haben, geht es in Mönchengladbach heute erst richtig los. Hunderttausende Karnevalisten werden zum Veilchendienstagszug erwartet.mehr...

Hamm. Am Rande des Rosenmontagszugs in Hamm ist ein Mitarbeiter der Stadt von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Der 34-Jährige hatte nach Polizeiangaben zunächst in einem Müllwagen gesessen, der als Straßensperre für den Umzug eingesetzt worden war. Ein 58 Jahre alter Autofahrer schob verbotenerweise eine Absperrung neben dem Müllwagen weg und fuhr laut Polizei mit seinem Wagen durch die Lücke. Der Mitarbeiter des Ordnungsamtes hatte in der Zwischenzeit den Müllwagen verlassen und wurde auf der Straße von dem abbiegenden Auto erfasst. Die Polizei stellte den Führerschein des Fahrers sicher. Der Schwerverletze kam in ein Krankenhaus.mehr...

Bochum. Der Gänsereiter-Club Sevinghausen in Bochum hat bei seinem traditionellen Gänsereiten am Rosenmontag auf eine echte tote Gans verzichtet. Auch der benachbarte Club Höntrop war nach Kritik von Tierschützern auf eine Attrappe umgestiegen. Es handele sich jeweils um eine freiwillige Entscheidung, hatten beide Clubs zuvor betont. Der Deutsche Tierschutzbund hatte insbesondere kritisiert, dass in der Vergangenheit extra für die Veranstaltung Tiere getötet worden seien.mehr...

Hagen. Wegen eines Wohnungsbrandes ist der Rosenmontagszug in Hagen abgebrochen worden. Nach Angaben der Polizei stoppte der Zug im letzten Viertel der Strecke nach rund zwei Stunden. Feuerwehr und Rettungsdienst versperrten den Weg. „Die Zugleitung hat sich dann entschieden, den Umzug aufzulösen“, sagte ein Polizeisprecher. Den Angaben zufolge wurden vier Kinder aus der Wohnung mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht.mehr...

Köln. Ein Kölner Karnevalist, der sich bei einem Sturz im Rosenmontagszug schwer verletzt hat, ist außer Lebensgefahr. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Der 49-Jährige war am Montag während des Zuges von einem Festwagen gestürzt und hatte sich lebensgefährliche Kopfverletzungen zugezogen.mehr...

Köln. Im Kölner Rosenmontagszug ist eine Pferdekutsche durchgegangen. Mehrere Menschen wurden nach Polizeiangaben verletzt. „Es sind aber alle ansprechbar“, sagte ein Sprecher. Nach ersten Erkenntnissen geht es um etwa drei Verletzte. Die Menschen hätten offenbar in der Kutsche gesessen. Der dahinter folgende Teil des Zuges wurde gestoppt. Krankenwagen steuerten die Unfallstelle an. Ein Tierarzt kümmerte sich um die Pferde.mehr...

Schlaglichter

12.02.2018

Hunderttausende bei Rosenmontagszügen

Köln. Hunderttausende dick vermummte Narren haben in den rheinischen Karnevalshochburgen die Rosenmontagszüge bejubelt. Eine beliebte Zielscheibe des Spotts blieb Donald Trump - in Köln fuhr eine Pappmaché-Ausgabe des US-Präsidenten als Dampfwalze mit. Die traurigste Figur gab der Noch-SPD-Vorsitzende Martin Schulz ab: Er wurde in Düsseldorf durch den Fleischwolf gedreht. Seine anvisierte Nachfolgerin Andrea Nahles gab derweil die Parole aus: „Genossen, das ENDE ist NAHles!“ In Mainz fuhr Schulz als Rohrkrepierer mit.mehr...

Düsseldorf. Nach dem Kölner Rosenmontagszug hat sich am Montagmittag auch der bunte Tross der Düsseldorfer Narren in Bewegung gesetzt. Unter dem Motto „Jeck erst recht“ umfasst er rund 8500 Teilnehmer aus 72 Vereinen und 126 Wagen, es gibt 10 Tanzgruppen und 35 Musikkapellen. Auf der mehr als fünf Kilometer langen Zugstrecke durch die Innenstadt werden 120 Tonnen Süßigkeiten verteilt.mehr...

Mainz. Planmäßig um 11.11 Uhr ist der Mainzer Rosenmontagszug gestartet. 8800 Teilnehmer mussten zuvor in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Am Rand der 7,2 Kilometer langen Strecke versammelten sich Zehntausende Zuschauer. Überlebensgroße Karikaturen auf 13 Motivwagen spießen aktuelle Themen der lokalen bis internationalen Politik auf. Gleich zweimal sind Kanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump in Styropor geschnitzt. SPD-Chef Martin Schulz darf als „Rohrkrepierer“ mitfahren.mehr...

Oberhausen. Ein Karnevalsprinz hat beim Umzug in Oberhausen-Osterfeld vom Prinzenwagen aus Versehen sein Handy in die Menschenmenge geworfen - zusammen mit einer Hand voller Kamelle. Prinz Dubby I. alias Holger Dubberke vom Dreigestirn der KG „Dampf drauf“ hatte bei dem Umzug am Samstagnachmittag auf dem Smartphone erste Fußballergebnisse nachgeschaut und den Narren per Mikrofon zugerufen. Dann legte er das Gerät in dem Fach für Süßigkeiten ab, schilderte ein Sprecher der KG. Als er es wenig später vermisste, rief er von einem anderen Handy aus seine Nummer an - und hatte die Polizei dran. Die Beamten teilten ihm mit, er könne das Mobiltelefon auf der Wache abholen. Ein ehrlicher Narr hatte es mit den Bonbons aufgefangen. Zuerst hatte die „WAZ“ über das Missgeschick berichtet.mehr...

Köln. Der Kölner Rosenmontagszug hat sich am Vormittag um kurz nach 10.00 Uhr in Bewegung gesetzt. Er umfasst 11 000 Teilnehmer, etwa 390 Pferde, 25 Persiflagewagen und 60 Festwagen. Auf der Zugstrecke durch die Kölner Innenstadt werden 300 Tonnen Süßigkeiten unters Jecken-Volk gebracht, darunter 700 000 Schokoladentafeln, 220 000 Schachteln Pralinen und 300 000 „Strüßjer“, kleine Blumensträuße.mehr...

Köln. In den Karnevalshochburgen bereiten sich die Narren auf die Rosenmontagszüge vor. In Köln, Düsseldorf und Mainz werden jeweils mehrere 100 000 Zuschauer erwartet. Allein in Köln werden 300 Tonnen Süßigkeiten unters Jeckenvolk gebracht, darunter 700 000 Schokoladentafeln. Beliebte Themen der Persiflage-Wagen sind dieses Jahr die Groko-Verhandlungen und US-Präsident Donald Trump. Am aktuellsten sind die Wagen aus Düsseldorf: Da dreht sich der Noch-SPD-Chef Martin Schulz selbst durch den Fleischwolf.mehr...

Köln/Düsseldorf. Helau und Alaaf - Hunderttausende Narren haben an Rosenmontag den Höhepunkt des Straßenkarnevals gefeiert. Mit dabei: Angela Merkel, Martin Schulz und Donald Trump - jedenfalls als schwankende Pappkameraden.mehr...

Panorama

12.02.2018

Rosenmontagszüge am Start

Köln. Spott und Häme - am Rosenmontag ist es wieder so weit. Die Mottowagen in den Karnevalshochburgen stehen in den Startlöchern. In Köln, Düsseldorf und Mainz bekommen die Mächtigen ihr Fett weg. Auf Hunderttausende Jecken wird tonnenweise Kamelle regnen.mehr...

Köln. Deutschland steht vor einer „Großen Kollision“ und wird auch im Jahr 2111 noch mit Merkel zu tun haben. Keine Panik. Solche Szenarien entstammen - Alaaf und Helau - nur einigen närrischen Fantasien. Zu sehen bei den großen Rosenmontagszügen.mehr...

Frauen, Familie und Senioren

12.02.2018

Valentins-, Frauen-, Muttertag: Wovon hat Frau am meisten?

Berlin. Für Frauen ist der 14. Februar das erste von drei besonderen Daten im Jahr: Valentinstag, Frauentag, Muttertag. Oft stehen ihre Interessen im Mittelpunkt. Doch welcher Tag trifft tatsächlich ihre Belange?mehr...

Köln. Zum Höhepunkt des Straßenkarnevals müssen sich die Mächtigen warm anziehen: Die großen Rosenmontagszüge in Köln, Düsseldorf und Mainz nehmen wieder die Politik aufs Korn - allen voran Kanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump. Allein in Köln werden mehr als eine Million Jecken erwartet. Unter dem Motto „Mer Kölsche danze us der Rieh“ („Wir Kölner tanzen aus der Reihe“) soll sich der bunte Zug mit rund 100 Wagen und mehr als 10 000 Teilnehmern um 10.00 Uhr in Gang setzen. Auf die Kostümierten am Straßenrand werden rund 300 Tonnen Süßigkeiten herabregnen.mehr...

Oruro. Bei einer Gasexplosion am Rande eines Karnevalsumzugs in Bolivien sind sechs Menschen ums Leben gekommen. An einem mobilen Essensstand sei eine Flasche mit Flüssiggas explodiert, teilte die Polizei mit. Unter den Toten waren auch vier Kinder. Zudem wurden 13 Menschen verletzt. Oruro im Andenhochland ist das Zentrum des bolivianischen Karnevals. Die Tradition gehört zum immateriellen Weltkulturerbe. In diesem Jahr kamen rund 450 000 Besucher. Zahlreiche fliegende Händler verkaufen dort warme Snacks.mehr...

Köln. Die Polizei hat in der Karnevalshochburg Köln an den tollen Tagen bislang deutlich weniger Sexualdelikte registriert als im Vorjahr. 13 Sexualdelikte seien angezeigt worden, im Vorjahr seien es bis Karnevalssonntag bereits 19 gewesen, teilte die Polizei am Sonntag nach vorläufiger Zwischenbilanz mit. Es habe sich überwiegend um sexuelle Belästigungen gehandelt.mehr...

Düsseldorf. Für den Düsseldorfer „Hoppeditz“ alias Tom Bauer ist Karneval wohl schon gelaufen. Er hat sich beim Feiern an Altweiber laut „Bild“-Zeitung (Samstag) zwei Rippen gebrochen. Bauer hat seinen großen Auftritt als Erzschelm des Karnevals am 11.11. zum Beginn der Session. Er sei beim Tanzen unabsichtlich angerempelt worden und auf einen Tisch gestürzt. „Ich hatte unheimlich starke Schmerzen“, sagte er der Zeitung. Rosenmontag falle für ihn wohl aus. Bei der „Hoppeditz-Beerdigung“ am Aschermittwoch wolle er aber dabei sein.mehr...

Rio de Janeiro. Die „größte Party der Welt“ hat in Brasilien begonnen. Rios Samba-Tempel öffnet seine Tore für die besten Tänzer. Und sogar ein stadtbekannter Karnevalshasser lässt sich von der Partylaune anstecken.mehr...

Köln. Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) hat ihre umstrittenen Aussagen zu negativen Auswüchsen des Karnevals verteidigt. Sie werde auch in Zukunft auf die negativen Begleiterscheinungen des Straßenkarnevals hinweisen, wenn es nötig sei, sagte sie am Freitag laut Redemanuskript vor Karnevalisten im Rathaus. „Das bin ich den Kölnerinnen und Kölnern, dem Karneval und unserer Stadt schuldig.“ Sie sei froh, dass sich „der Stil des 11.11.“ an Weiberfastnacht am Donnerstag so nicht wiederholt habe.mehr...

Köln/Düsseldorf. Der Karnevalsauftakt in NRW ist laut ersten polizeilichen Stellungnahmen weitestgehend ruhig verlaufen. Für die Karnevalshochburgen Köln und Düsseldorf zogen die Beamten am Freitagmorgen ein überwiegend positives Fazit.mehr...

Köln. Der Kölner Hauptbahnhof ist am Donnerstagabend für 25 Minuten gesperrt worden. Ein Mann hatte zuvor angerufen und angekündigt, er werde sich vor den Zug werfen, wie die Polizei mitteilte. Daraufhin sei um 19.10 Uhr der Zugverkehr an dem Verkehrsknotenpunkt sicherheitshalber gestoppt worden. Der Mann sei identifiziert und später außerhalb des Bahnhofs von Zeugen gesehen worden. Daraufhin habe die Polizei den Verkehr um 19.35 Uhr wieder freigegeben. Der Mann sei inzwischen wohlbehalten zu Hause, sagte eine Sprecherin der Polizei. Es habe Behinderungen gegeben, die aber „glimpflich“ verliefen, so ein Bahnsprecher der Bahn.mehr...

Hintergründe

08.02.2018

Kölner Klo-Geschichten

Köln/Düsseldorf. Das Piccolöchen entkorkt, das Konfetti in der Luft, der Arm beim Nebenmann untergehakt: Der Straßenkarneval hat begonnen. Besonders Köln schleppt allerdings eine Debatte mit in die tollen Tage, die man in der Stadt eigentlich gar nicht mag: Verkommt das Fest zum Gelage?mehr...

Mainz. Gerade rechtzeitig für „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ bekommen die Narren ihre Steilvorlage aus Berlin. Da wird selbst der Kokolores zur Grokolores.mehr...

Schlaglichter

08.02.2018

Der Straßenkarneval hat begonnen

Mainz. In den närrischen Hochburgen hat um 11 Uhr 11 der Straßenkarneval begonnen. In vielen Städten stürmen die Frauen an Weiberfastnacht traditionell die Rathäuser und übernehmen symbolisch die Macht. So nehmen in Düsseldorf die alten „Möhnen“ traditionell den Bürgermeister gefangen. In Bonn greifen die Waschweiber an. Und in Köln fordert das Dreigestirn die Stadtschlüssel ein. Dort hatten sich schon früh Tausende Jecken in der Altstadt versammelt. In mehreren Städten appellierte die Polizei an die Narren, auf Verkleidungen als Terrorist und auf Waffenattrappen zu verzichten.mehr...

Köln/Düsseldorf. Er wird es vermutlich nie erfahren, doch im Rheinland ist Donald Trump ein Star und noch dazu „larger than life“ - überlebensgroß. Als solcher wird er am Montag durch die Karnevalshochburgen rollen. Zurzeit wird noch etwas Orange aufgesprüht.mehr...

Leben

08.02.2018

Karneval im Sonnenschein

Köln/Mainz. Die Narren sind los - aber vielleicht nicht ganz so wild wie sonst: Köln streitet über Sauf-Exzesse, dazu kommt noch die #MeToo-Debatte. Eine jecke Frau stellt klar: „Nein heißt Nein, auch im Karneval.“mehr...

Köln. Der Schriftsteller Navid Kermani (50) hält die in jüngster Zeit viel diskutierten Exzesse im Kölner Karneval für ein Wohlstandsphänomen. „Ich glaube, jeder ältere Kölner wird bestätigen können, dass der Karneval kurz nach dem Krieg eine ganz andere Bedeutung hatte als jetzt, auch wenn damals viel weniger Alkohol getrunken und viel weniger Aufwand getrieben wurde“, sagte der vielfach ausgezeichnete Autor der Deutschen Presse-Agentur. „Aber es hatte eben eine Bedeutung, dass man drei, vier Tage im Jahr feiern und die Sorgen vergessen konnte.“mehr...

Köln/Düsseldorf. Die Narren sind los - aber vielleicht nicht ganz so wild wie sonst: Köln wird von einer Diskussion um Sauf-Exzesse erschüttert, und dazu kommt noch die #MeToo-Debatte.mehr...

Eppingen. Die Schmerzen müssen höllisch gewesen sein: Ein Mädchen wird bei einem Fastnachtsumzug in einen Kessel mit heißem Wasser gestellt. Wer der 18-Jährigen das angetan hat, ist weiter unklar.mehr...

Köln. Nach Kritik von Tierschützern will Köln den Umgang mit Pferden beim Rosenmontagszug strenger kontrollieren. Die Zahl der eingesetzten Tierärzte werde mehr als verdoppelt, teilte die Stadt am Mittwoch mit - von zuletzt maximal vier auf nun neun. Sie sollen vor, während und nach dem Zug einen Blick auf die Pferde und Kutschen haben. Zudem sollen stichprobenartig rund 50 Blutproben genommen und auf unerlaubte Beruhigungsmittel überprüft werden. Im vergangenen Jahr gab es den Angaben zufolge nur 13 Proben dieser Art.mehr...

Berlin. Nicht alle Karnevalsumzüge enden lustig. Nach manchen Feiern sehen sich Beteiligte sogar vor Gericht wieder. Die Urteile zeigen: Die Richter entscheiden oft im Sinne der Veranstalter.mehr...

Mainz. Ihre Ohrwürmer sind ein Inbegriff der Mainzer Fastnacht. Allerdings war der Anfang von Sponheimers Karriere alles andere als einfach - die Fastnacht war lange eine patriarchalische Veranstaltung. Dann hat Ernst Neger sie geangelt.mehr...

Köln/Mainz. Von GroKo bis #MeToo: An Themen mangelt es den Karnevalisten auch dieses Jahr nicht. Wer wird bei den Rosenmontagsumzügen in Köln und Mainz besonders bissig aufs Korn genommen?mehr...

Eppingen. Nach dem Hexenkessel-Unfall mit einer Schwerverletzten bei einem Fastnachtsumzug in Baden-Württemberg wollen die Ermittler Fotos und Videos von dem Tag auswerten. Man erhoffe sich dadurch ein genaueres Bild vom Hergang, sagte ein Polizeisprecher. Eine 18-Jährige war am Samstagabend bei einem Umzug in Eppingen nahe Heilbronn schwer an den Beinen verbrüht worden. Als Hexen verkleidete Teilnehmer sollen sie über einen Kessel mit heißem Wasser gehoben haben. Nach Angaben der Beamten wurde der Kessel bei dem Umzug von einer Hexenzunft auf einem Wagen gezogen.mehr...

Bexbach. Für zigtausend Narren in Deutschland ist der Straßenkarneval der Höhepunkt. Umso trauriger, wenn wegen verschärfter Auflagen manche Vereine einen Umzug kaum mehr finanzieren können.mehr...

Rust. Cem Özdemir holt sich im Südwesten die „Goldene Narrenschelle“ ab. Der frühere Grünen-Chef erhält sie für die gescheiterten Jamaika-Gespräche. Und erhält Lob von CDU-Politiker Wolfgang Bosbach.mehr...

Köln/Mainz. Von Nordkorea bis zur GroKo: Die Narren in Mainz und Köln enthüllen heute ihre Wagen für die Rosenmontagszüge. Wie immer dürfte es viel um Politik und Sozialkritik gehen.mehr...

Köln. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un mit Rakete, US-Präsident Donald Trump als Walze, deutsche Autobauer im Diesel-Sumpf und natürlich die GroKo: Der Kölner Karneval arbeitet sich an Rosenmontag an den großen Themen der vergangenen Monate ab. Die am Dienstag vorgestellten Motivwagen zielen noch deutlicher als zuletzt auf die große Politik. „Wir haben uns dieses Jahr schon ein bisschen mehr mit der Weltpolitik und Umweltthemen beschäftigt als das vielleicht in den vergangenen Jahren so war“, sagte Zugleiter Alex Dieper. Wer sich mit der Gegenwart beschäftige, komme auf diese Themen.mehr...

Eppingen. Nach dem Heißwasser-Unfall mit einem Hexenkessel bei einem Fastnachtsumzug in Eppingen wollen die Ermittler den Hergang rekonstruieren. Die Polizei will die Hexen-Darstellerinnen befragen. Es muss noch geklärt werden, wer innerhalb der Gruppe was getan hat. Bei der Veranstaltung am Samstag war eine 18-Jährige schwer an den Beinen verbrüht worden. Die junge Frau, die in einer Spezialklinik liegt, wollen die Ermittler auch befragen. Sie war offenbar von den Hexen über den Kessel, ein Behälter mit integriertem Holzofen, gehoben worden und hatte sich dabei die Verletzungen zugezogen.mehr...

Eppingen. Die Hexenzunft Eppingen hat sich nach dem tragischen Hexenkessel-Vorfall bei ihrem Fastnachtsumzug zutiefst erschüttert gezeigt. Nach 15 friedlichen Nachtumzügen sei man sehr bestürzt über dieses für uns unerklärliche Unglück. Die Zunft wünsche der verletzten jungen Frau alles Gute und eine schnelle Genesung, heißt es in einer Mitteilung. Bei der Veranstaltung am Samstag war eine 18-Jährige durch den Kessel mit heißem Wasser schwer an den Beinen verbrüht worden.mehr...

Bonn. Bei den bevorstehenden Karnevalsumzügen werden einer Schätzung der Süßwarenhersteller zufolge mehr als 500 Tonnen Süßigkeiten unter das Volk gebracht. Allein am Rosenmontagszug in Köln seien es in diesem Jahr rund 300 Tonnen, die den Jecken am Wegesrand zugeworfen werden, erklärte der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) am Montag in Bonn. In Düsseldorf und Mainz seien es je etwa 60 Tonnen. Zu den besonders beliebten Wurfartikeln zählten Bonbons, Schokolade, Pralinen, Fruchtgummi, Mäusespeck, Popcorn und Kartoffelchips.mehr...

Eppingen. Bei einem Fastnachtsumzug in Baden-Württemberg ist eine junge Zuschauerin an einem Hexenkessel schwer an den Beinen verbrüht worden. Die 18-Jährige sei am Samstag in Eppingen in eine Gruppe von Hexen hineingezogen worden, sagte ein Polizeisprecher. Die junge Frau sei von den Hexen über einen Kessel mit brühend heißem Wasser gehalten worden und dann bis zu den Kniekehlen hineingeraten. Zunächst hatte die Polizei davon gesprochen, dass die Zuschauerin in den Kessel „geworfen“ worden sei. Sie trug laut Polizei schwere Verbrühungen davon und wird in einer Spezialklinik behandelt.mehr...

Eppingen. Während eines Fastnachtsumzugs in Baden-Württemberg wurde eine junge Frau am Samstag in einen Hexenkessel mit heißem Wasser geworfen. Die Polizei ermittelt nun gegen sechs Personen wegen einer möglichen schweren Körperverletzung und unterlassener Hilfeleistung. Die 18-Jährige war in Eppingen von einer bislang unbekannten Person in den Kessel geworfen worden. Laut Polizei stand dieser über einer offenen Feuerstelle auf einem Wagen, der von mehreren Personen gezogen wurde. Sie hätten sich auch nicht um die Verletzte gekümmert. Die Frau hatte schwere Verbrühungen erlitten.mehr...

Köln. „Alaaf“ und „Bützje“ für Gehörlose: Zum Höhepunkt des Straßenkarnevals ist die Kölner Gebärdensprach-Dolmetscherin Aline Ackers stark gefragt. Die 31-Jährige übersetzt Büttenreden, Karnevalslieder und Auftritte von Mundart-Bands für hörgeschädigte und taube Menschen im Kölschen Dialekt. Seit 2002 ist der Anspruch gehörloser Menschen auf Gebärdensprach-Dolmetscher gesetzlich geregelt. Im Karneval ist deren Einsatz noch selten.mehr...

Venedig. Der weltberühmte Karneval in Venedig ist mit dem traditionellen „Volo dell'Angelo“, dem „Engelsflug“, eröffnet worden. Das Spektakel in der Lagunenstadt verfolgten laut Nachrichtenagentur Ansa rund 20 000 Menschen. Mit einem Drahtseil gesichert, schwebte die 19-jährige Elisa Costantini vom 99 Meter hohen Glockenturm herab auf den Markusplatz. Begleitet wurde der Engelsflug von einer Aufnahme des „Ave Maria“ von Franz Schubert, gesungen von Luciano Pavarotti und der kürzlich gestorbenen Cranberries-Sängerin Dolores O'Riordan.mehr...

Venedig. Die Karnevalsfeiern dauern in diesem Jahr bis zum 14. Februar und stehen unter dem Motto „Zirkus“. Jedes Jahr kommen dafür Hunderttausende Menschen nach Venedig.mehr...

Köln. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) beobachtet tiefgreifende Veränderungen im Karneval - und es sind keine positiven. „Der Karneval ist in den letzten Jahren - oder eher Jahrzehnten - zu etwas geworden, das eher einem allgemeinen Besäufnis entspricht, als dem, was unsere Karnevalskultur ausmacht“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Sie bezog sich dabei auch auf die Exzesse, die es am 11. November 2017 - dem traditionellen Karnevalsauftakt - in ihrer Stadt gegeben hatte. „Ich will den Kölnern natürlich nicht sagen, wie sie Karneval feiern sollen“, sagte Reker. „Aber das hatte nichts mehr mit Karneval zu tun.“mehr...

Krummenau. Karnevalsorden in der Jecken-Hochburg Köln fallen einem Experten zufolge besonders ins Auge. „Man kann generell sagen, dass die Orden in Köln größer sind als die in Mainz“, betonte der Geschäftsführer des Unternehmens Zinnhannes, Wolf Schneider, in Krummenau im Hunsrück. Und er muss es wissen: Seine Firma stellt jedes Jahr rund 170 000 Orden und Ehrenzeichen für Jecken her, unter anderem aus den närrischen Metropolen Köln und Mainz.mehr...

Punxsutawney. Das wohl berühmteste Murmeltier der Welt hat einem baldigen Frühling in den USA eine Absage erteilt. Wie in jedem Jahr am 2. Februar wurde der Nager Phil aus seinem Bau in einem Wäldchen in Pennsylvania gezogen und ins Licht gehalten. Dabei sah man seinen Schatten - der Legende zufolge bedeutet das sechs weitere Wochen Winterwetter in den USA. Die Prognosen des Murmeltiers entpuppten sich allerdings oft als falsch. Tausende Menschen verfolgten das Spektakel. Den Brauch gibt es bereits seit 1887.mehr...

Punxsutawney. Jedes Jahr im Februar zieht ein Mann mit einem schwarzen Zylinder ein dickes Murmeltier aus seinem Bau. Wirft es einen Schatten, bleibt es der Legende nach kalt. Aber dem Nager ist nicht zu trauen.mehr...

Aachen. Ministerpräsident Kretschmann hat für seinen feinen Humor in Aachen einen Orden bekommen. In Aachen bewies der eingefleischte Fastnachts-Narr, dass er auch mit den Jecken im Rheinland kann.mehr...

Aachen. Deutschlands erster und bisher einziger grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat am Samstag den Aachener Orden wider den tierischen Ernst erhalten. Mit seinem feinen Humor sei Kretschmann eine Leitfigur für die deutsche Politik, sagte der Vorsitzende des Aachener Karnevalsvereins, Werner Pfeil, bei der Verleihung. Kretschmann sei so schlagfertig in der Sprache wie bedächtig in der Sache. „Oft versteht das Volk ihn sogar besser als die eigene Partei“, sagte Pfeil. Kretschmanns Anspruch, jeden Menschen zu nehmen, wie er ist, sei die schwäbische Form von „Jeder Jeck ist anders“.mehr...

Aachen. Deutschlands erster und bisher einziger grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat am Samstag den Aachener Orden wider den tierischen Ernst erhalten. Mit seinem feinen Humor sei Kretschmann eine Leitfigur für die deutsche Politik, sagte der Vorsitzende des Aachener Karnevalsvereins, Werner Pfeil, bei der Verleihung. Kretschmann sei so schlagfertig in der Sprache wie bedächtig in der Sache. Kretschmanns Anspruch, jeden Menschen zu nehmen, wie er ist, sei die schwäbische Form von „Jeder Jeck ist anders“.mehr...

Neumünster. Für Sicherheitsmaßnahmen gegen Terroranschläge bei Volksfesten und Weihnachtsmärkten muss nach Ansicht des Deutschen Schaustellerbundes der Staat aufkommen. Dies sei eine staatliche Aufgabe und die Kosten dürften nicht auf die Schausteller abgewälzt werden. Das sagte der Präsident des Schaustellerbundes, Albert Ritter. Seit dem Terroranschlag im Dezember 2016 auf einen Berliner Weihnachtsmarkt seien die vorbeugenden Sicherheitsmaßnahmen massiv ausgeweitet worden. Allein fürs Münchner Oktoberfest 2017 hätten die Schausteller 6,5 Millionen Euro zusätzlich bezahlen müssen.mehr...

München. Die Wahl der Bierkönigin ist in Bayern alljährlich ein Event. In Zeiten von Gendergleichheit und drittem Geschlecht könnte man fragen: Warum nicht mal ein Mann? Gerade beim Bier, das Männer so gern trinken.mehr...

München. Ein Mann will Bayerische Bierkönigin werden. Der Brauerbund des Landes fand sein Schreiben unter den ersten Bewerbungen. Bis Mitte Februar können sich Menschen aus Bayern noch für das Amt bewerben. Mit Bewerbungsschreiben von Männern hatten die Verantwortlichen aber offenbar gerechnet. Man habe angesichts der Debatte um Gleichberechtigung tatsächlich bereits überlegt, ob nicht wechselweise ein Bierkönig und eine Bierkönigin oder sogar ein Königspaar künftig die bayerische Brauwirtschaft vertreten solle, schrieb Geschäftsführer Walter König dem Bewerber zurück.mehr...

Aachen. Der Ministerpräsident bekommt für seinen feinen Humor in Aachen einen Orden. Aber dafür muss sich der schwäbische Narr vor rheinischen Narren auch als Büttenredner beweisen.mehr...

Köln. GroKo, Trump und Erdogan: Die Kölner wollen beim Rosenmontagszug mehr politische Themen aufs Korn nehmen. „In den vergangenen Monaten ist einfach so viel passiert, dass wir gar nicht daran vorbeikommen, es zu karikieren“, sagte Zugleiter Alex Dieper am Freitag bei der Vorstellung der Entwürfe für die Persiflagewagen.mehr...

Aachen. Der baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmann ist ein erfahrener Anhänger der schwäbisch-alemannischen Fasnet. Vor seiner Antrittsrede als Ordensritter im rheinischen Karneval hat er gleichwohl Respekt.mehr...

Köln. Fluch der Karibik, Märchenwelt oder Video-Assistent: Kunterbunt waren die Themen der Kostümierung bei der traditionellen Karnevalssitzung des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln am Mittwochabend im Maritim-Hotel direkt am Rhein. Im Blickpunkt stand bei den TV-Teams und Fotografen Torhüter Timo Horn, der im Schiedsrichterdress mit dicker Brille den viel kritisierten Videoassistenten aufs Korn nahm. Teamkollege Dominik Maroh führte im gleichen Outfit noch eine TV-Attrappe mit.mehr...

Aachen. Mit diesem Abenteuer hat die stadtbekannte Stabpuppe, das „Oecher Schängche“, am Mittwoch die ganze Stadt schmunzeln lassen: Eine Aachener Karnevalsabordnung mit Puppe, die am Dienstag zum Tollitäten-Empfang der Kanzlerin nach Berlin flog, musste für die knapp einen Meter große, historische Holzpuppe tatsächlich ein 660 Euro teures Hin- und Rückflugticket kaufen. Das berichtete der Aachener Karnevalist Bernd Steinbrecher, der mit der Puppe als „Alter Ego“ auftritt, am Mittwoch. Alternativ hätte die Puppe im Frachtraum reisen können, aber das kam für Steinbrecher nicht infrage. „Aachener Zeitung“ und „Aachener Nachrichten“ hatten darüber zuerst berichtet.mehr...

Köln. Zum Schutz vor Terroranschlägen wie in Nizza und Berlin gelten an Karneval in Köln wieder Fahrverbote für Lastwagen. Wie die Stadt am Mittwoch mitteilte, darf an Weiberfastnacht (8. Februar), am Karnevalssonntag (11. Februar) und an Rosenmontag (12. Februar) kein Lastwagen mit mehr als 7,5 Tonnen Gesamtgewicht in die Innenstadt. Unter Umständen könnten Ausnahmegenehmigungen beantragt werden. Ein entsprechendes Verbot hatte es bereits im vergangenen Jahr gegeben.mehr...

Köln. Die Stadt Köln nimmt mehr als 900 000 Euro in die Hand, damit der anstehende Straßenkarneval gesitteter abläuft als zuletzt. Das Geld werde vor allem für mehr Sicherheit und das Aufstellen von Klohäuschen investiert, sagte ein Stadtsprecherin am Freitag. Die Toilettenkapazität etwa soll auf 700 ausgebaut werden - von vormals 80. Zuvor hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ darüber berichtet.mehr...

Düsseldorf. Im Kampf gegen Antisemitismus kann auch Humor eine Waffe sein. Erstmals macht eine jüdische Gemeinde mit einem Mottowagen beim Rosenmontagszug in Düsseldorf mit.mehr...

Düsseldorf. Erstmals beteiligt sich eine jüdische Gemeinde mit einem Mottowagen an einem Rosenmontagszug. Am 12. Februar schickt die Jüdische Gemeinde Düsseldorf ihren ersten Wagen in den Zug. Er zeigt einen berühmten Sohn der Stadt, den Dichter Heinrich Heine (1797-1856), mit einer Kippa und Gebetsschal. Heine war 1825 vom Judentum zum Protestantismus konvertiert.mehr...

Düsseldorf/Stuttgart. Kamelle und Konfetti, das gehört zur Karnevalstradition dazu. Heißt es. Aber zum einen muss das nicht so sein, zum anderen wird es hier und dort sogar bei den Narren verboten.mehr...

Nürnberg. Der designierte bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat in seiner Heimat Nürnberg den Fastnachtsorden Wider die Neidhammel verliehen bekommen. Der seit den 1950er Jahren verliehene Orden soll erfolgreiche Persönlichkeiten vor ihren Neidern schützen. Frühere Preisträger waren zum Beispiel Udo Jürgens, Franz Josef Strauß, Helmut Kohl und Horst Seehofer. Vor zwei Jahren hatte der Faschingsfan Söder in Aachen den Orden Wider den tierischen Ernst erhalten. Seit Jahren zieht der CSU-Politiker bei der Kultsendung „Fastnacht in Franken“ mit aufwendigen Kostümen die Blicke auf sich.mehr...

Düsseldorf. Vom Brieftaubensport über Fußball-Fankultur bis zur Rheinischen Martinstradition: In Nordrhein-Westfalen gibt es 14 Bewerbungen für die nächste Auswahlrunde zum Immateriellen Kulturerbe. Im März trifft eine unabhängige Landes-Jury die Entscheidung. Es geht darum, wer in die Landesliste aufgenommen und wer direkt für die Bundesauswahl vorgeschlagen wird.mehr...

Berlin. Rund eine Million Menschen aus Berlin und der ganzen Welt haben den 34. Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz ein Jahr nach dem schweren Terroranschlag besucht. Damit habe der Markt das Niveau der Vorjahre in etwa gehalten, teilte der Schaustellerverband Berlin mit. Die nach dem Anschlag verstärkten Sicherheitsmaßnahmen nahmen die Besucher demnach gut auf. Am 19. Dezember 2016 war der Attentäter Anis Amri mit einem Lastwagen in den Berliner Weihnachtsmarkt gerast. Elf Menschen starben, den polnischen Lastwagenfahrer hatte der Terrorist zuvor erschossen.mehr...