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Brauereien überflutet: Bier wird knapp in Thailand

Bangkok (dpa) In Thailand wird das Bier knapp. Die Flutkatastrophe hat die Braubranche des Urlaubslandes schwer getroffen.

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Neben den Wassermassen werden in Bangkok nun auch die Müllberge zum Problem. Foto: Narong Sangnak

Abgeschnitten: Ein Firmenmitarbeiter harrt auf dem Dach seines Arbeitgebers aus. Foto: Rungroj Yongrit

Verkaufsschlager: Langschäftige Gummistiefel sind bei den Straßenverkäufern Bangkoks derzeit der Renner. Foto: Barbara Walton

Der Spaziergang wird zum Schwimmausflug: Ein Vater watet mit seinem Sohn durch eine überflutete Straße. Foto: Narong Sangnak

Die Fortbewegung auf den überfluteten Straßen erfordert von den Bewohnern Bangkoks immer mehr Improvisationstalent. Foto: Narong Sangnak

Aus den Überschwemmungsgebieten geflohene Menschen warten auf einen Besuch der Regierungschefin. Foto: Narong Sangnak

Seit Tagen haben die Thailänder unter der schwersten Überschwemmung seit Jahren zu leiden. Foto: narong Sangnak

In Bangkok kämpfen die Helfer weiter verzweifelt gegen eine Überflutung des Stadtzentrums. Foto: Barbara Walton

Einzelhandelsgeschäfte in der Hauptstadt Bangkok und anderen beliebten Tourismuszielen wie Phuket berichteten am Montag von Engpässen beim berühmten thailändischen Bier Singha. Aber auch ausländische Marken wie Heineken oder Tiger kommen mit ihren Lieferungen nicht nach.

Die monatelangen Überschwemmungen im Land haben Milliardenschäden angerichtet - und auch viele Brauereien überflutet. Vor allem die zentralen Provinzen Ayutthaya, Pathum Thani und Nonthaburi sind betroffen. In Ayutthaya sind große Industriezentren angesiedelt.

Weil Fabriken überschwemmt sind, können einige Brauereien nicht mehr produzieren. So musste etwa der Hersteller von Singha, die Brauerei Boonrawd, nach Angaben eines Unternehmenssprechers eine große Anlage in Pathum Thani stilllegen.

Andere Brauereien, wie der Hersteller von Heineken oder Tiger, Thai Asia-Pacific, produzieren zwar noch - allerdings gibt es laut Unternehmensangaben Verzögerungen bei den Lieferungen. Auf der Touristen-Insel Phuket ist Bier bereits Mangelware: Dort hat der Engpass die Preise hochschnellen lassen. Weniger Alkohol wird aber nicht konsumiert. Die Großhändler verzeichnen eine Änderung der Nachfrage bei Verbrauchern: Anstelle von Bier wird Wein getrunken.

Wenn das Hochwasser zurückgeht, können Autowerkstätten mit Hochbetrieb rechnen. Geschätzte 500 000 Fahrzeuge, die unter Wasser standen, bräuchten neue Batterien ebenso wie einen Ölwechsel, meinte der Leiter der Umweltbehörde, Worrasart Apaipong.

Während die Fluten für das Zentrum Bangkoks immer bedrohlicher werden, hat Thailands Hauptstadt nun auch mit einem weiteren Problem zu kämpfen: Riesige Müllhaufen. Nach Schätzungen der Medien warten auf die Müllabfuhr bis zu vier Millionen Tonnen Abfall, die wegen des Hochwassers in den vergangenen Tagen nicht abgeholt werden konnten.

Die Fluten hatten am Montag den Kanal Bang Sue im Norden der Millionenmetropole Bangkok erreicht. Augenzeugen berichteten, dass die Stadtteile Chatuchak und Lat Phrao - nur fünf Kilometer vom Stadtzentrum entfernt - überflutet wurden. Seit Wochen sind Behörden bemüht, die Innenstadt trocken zu halten, indem sie die Fluten aus dem Norden des Landes durch Kanäle ins Meer leiten. Im Zentrum der Stadt sind Sehenswürdigkeiten, Luxushotels und Büros angesiedelt.

In Thailand sind bei den monatelangen Überschwemmungen inzwischen 506 Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt sind nach Angaben der Regierung rund drei Millionen Menschen vom Hochwasser betroffen.

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Neben den Wassermassen werden in Bangkok nun auch die Müllberge zum Problem. Foto: Narong Sangnak

Abgeschnitten: Ein Firmenmitarbeiter harrt auf dem Dach seines Arbeitgebers aus. Foto: Rungroj Yongrit

Verkaufsschlager: Langschäftige Gummistiefel sind bei den Straßenverkäufern Bangkoks derzeit der Renner. Foto: Barbara Walton

Der Spaziergang wird zum Schwimmausflug: Ein Vater watet mit seinem Sohn durch eine überflutete Straße. Foto: Narong Sangnak

Die Fortbewegung auf den überfluteten Straßen erfordert von den Bewohnern Bangkoks immer mehr Improvisationstalent. Foto: Narong Sangnak

Aus den Überschwemmungsgebieten geflohene Menschen warten auf einen Besuch der Regierungschefin. Foto: Narong Sangnak

Seit Tagen haben die Thailänder unter der schwersten Überschwemmung seit Jahren zu leiden. Foto: narong Sangnak

In Bangkok kämpfen die Helfer weiter verzweifelt gegen eine Überflutung des Stadtzentrums. Foto: Barbara Walton

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