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Bundesstelle: Zug durfte Gleisabschnitt nicht befahren

Bonn/Meerbusch. Der Personenzug, der bei Meerbusch nahe Neuss auf einen Güterzug aufgefahren ist, hätte den Gleisabschnitt nicht befahren dürfen. Das sagte ein Sprecher der Bundesstelle für Eisenbahn-Unfalluntersuchungen in Bonn am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Warum der Zug dennoch die Strecke befuhr, müsse nun geklärt werden. Dies sei keine Schuldzuweisung an den Lokführer. Es müsse noch geklärt werden, ob etwa die Signale falsch geschaltet waren oder sie vom Lokführer übersehen wurden. Bei dem Unfall waren Dutzende Menschen verletzt worden.

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Bundesstelle: Zug durfte Gleisabschnitt nicht befahren

Die Unfallstelle nach einem Zugunglück bei Meerbusch. Foto: Arnulf Stoffel

Die Fahrtenschreiber beider Züge seien sichergestellt und ausgelesen worden, sagte Sprecher Gerd Münnich. Auch in den Stellwerken wurden demnach Informationen gesichert. Der Bahnfunkverkehr sei ebenfalls aufgezeichnet worden.

Danach ergebe sich das Bild, dass der Güterzug ordnungsgemäß gehalten und auf das Signal zur Einfahrt in den Bahnhof Meerbusch-Osterath gewartet habe. Damit sei die Strecke für den nachfolgenden Verkehr eigentlich gesperrt. „Der Personenzug hätte in den Abschnitt nicht reinfahren dürfen“, sagte Münnich. Die Bundesstelle stufte die Kollision als schweren Unfall ein, bei der die Schadenshöhe von zwei Millionen Euro überschritten sein dürfte.

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