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Bundestagsabgeordnete zu Besuch in der Kinderheilstätte

NORDKIRCHEN Stampfen, klatschen, schnipsen: Großen Spaß hatten die Kinder des "Maxi-Chors" im Haus 1 der Vor-, Unter- und Mittelstufe beim Singen seiner Lieder. Auf ihrer Radtour durch ihren Wahlkreis besichtigte Angelica Schwall-Düren am Mittwoch die Kinderheilstätte.

Bundestagsabgeordnete zu Besuch in der Kinderheilstätte

<p>Dr. Wolfgang Erfeld und Norbert Heßling zeigten Angelica Schwall-Düren die Kinderheilstätte. Bludau</p>

Dort führten sie Dr. Wolfgang Erfeld, Geschäftsführer, und Norbert Heßling, Leiter der Maximilian-Kolbe-Schule, über die Anlage mit ihren verschiedenen Gebäuden und gaben Informationen zu Unterrichtsinhalten und Lebensumständen. Im Hause 3, Berufspraxisstufe, gab Margarete Horstkämper einen kleinen Einblick in die Arbeit mit Schwerstbehinderten. Hier wird vornehmlich viel Körperarbeit vorgenommen und Wahrnehmungsförderung betrieben. "Die Förderangebote brauchen aber viel Personal", bemerkte Horstkämper und Norbert Heßling fügte hinzu "wir leben vom Engagement junger Leute".

Die Menschlichkeit pflegen

Denn auch in diesen Bereich sei die ehrenamtliche Tätigkeit sehr wichtig. Das wachsende Kosten-Nutzen-Rechnen sah auch die Bundestagsabgeordnete als eine Bedrohung an. "Ökonomisierung ist nicht alles. Wir müssen die Menschlichkeit pflegen." Nur durch das menschliche Miteinander könne die Gesellschaft überleben. Franz-Josef Baumann führte die Delegiertengruppe durch den Wohnbereich und erklärte die Bedingungen für eine Aufnahme in eine Wohngruppe. Auch hier sei der Personalaufwand mit acht Mitarbeitern für eine Wohngruppe pro Tag sehr hoch. Über ihre Arbeit im heilpädagogischen Kindergarten berichtete Maria Arnschink.

Norbert Heßling machte auf die zunehmende Anzahl "armer" Eltern aufmerksam. "Wir haben das Problem erkannt und wollen den Kindergeldzuschlag anheben," entgegnete Schwall-Düren. Anschließend besichtigte sie noch die Finanzhochschule und das Hallenbad.

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