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Bundesweites Zentralabitur? Ernsthaft prüfen!

Das bundesweite Zentralabitur steht auf der Tagesordnung der Kultusministerkonferenz im Herbst. Die Idee kommentiert unser Berliner Korrespondent <i>Andreas Herholz</i>.

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Als die ersten alarmierenden Ergebnisse der PISA-Studie veröffentlicht wurden, war der Aufschrei groß. Deutschland erhielt miserable Noten für seine Bildungspolitik. Im internationalen Vergleich werden Schülerinnen und Schüler hierzulande alles andere als optimal auf den Ernst des Lebens vorbereitet.

Dass die deutsche Kirchturmpolitik in Sachen Lehre eine der Hauptursachen für die Defizite und das schlechte Abschneiden ist, wollen einige Bildungsexperten – vorzugsweise in den Ländern – einfach nicht wahrhaben. Kein Wunder also, dass auf den Ruf nach einem deutschen Zentralabitur gleich reflexartig heftiger Widerspruch und Kritik folgen. Alle Gedankenspiele zur Zentralisierung im Bereich der Bildung werden entschieden bekämpft. Bildungsministerin Annette Schavan erlebte jüngst ein regelrechtes Donnerwetter als sie vorgeschlagen hatte, die Schulbücher zu vereinheitlichen.

Eine unselige Entwicklung, die durch die Beschlüsse der ersten Föderalismusreform auch noch weiter betoniert worden ist. Gleiches Abitur für alle? Ein Vorschlag, der nicht sofort wieder in der Schublade verschwinden, sondern ernsthaft geprüft werden sollte.

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