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Fahrer rettet Kinder aus brennendem Schulbus

Busfahrer rettet Kinder, A59 gesperrt, Trump trifft Kim Jong Un

NRW Im Münsterland hat ein Schulbusfahrer drei Kinder aus einem brennenden Bus gerettet. Die A59 ist nach einem Unfall mit einem Falschfahrer gesperrt, US-Präsident Trump verhängt die Strafzölle - und trifft sich überraschend mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un: Hier ist das Morgen Update. 

Das Wetter:

Heute ist es meist wolkig oder sogar stark bewölkt, nur ab und zu - und da vor allem im Rheinland - scheint die Sonne. Es ist größtenteils niederschlagsfrei bei Temperaturen von 10 bis 13 Grad.

Der Verkehr

Nach einem schweren Verkehrsunfall durch einen Falschfahrer ist die Autobahn 59 ab dem Kreuz Duisburg Nord in Fahrtrichtung Disnklaken noch bis Mittag gesperrt. Die A42, die die A59 nahe der Unfallstelle kreuzt, ist weiter befahrbar. 

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Unerwartete Wendung in einem der bedrohlichsten Konflikte der Welt: US-Präsident Donald Trump ist zu einem Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un bereit. Das Weiße Haus bestätigte die Angaben des nationalen Sicherheitsberaters Südkoreas. Das Treffen solle „bis Mai“ stattfinden, sagte Chung Eui Yong. Trump twitterte, Kim habe in seinen Gesprächen mit Südkorea von einer Denuklearisierung gesprochen, nicht nur von einem Einfrieren des Atomwaffenbestands. Ein großer Fortschritt sei erzielt worden, aber die Sanktionen würden bis zu einer Abmachung aufrechterhalten.

  • Der Fahrer eines Schulbusses hat in Wadersloh (Kreis Warendorf) drei Kinder vor einem Feuer gerettet. Wie die Polizei in der Nacht mitteilte, ging der Motor am Donnerstagmittag während der Fahrt in Flammen auf. Der Busfahrer brachte erst die drei Schulkinder ins Freie und versuchte dann selbst, den Brand zu löschen. Verletzt wurde niemand. Vermutlich habe ein technischer Defekt das Feuer ausgelöst.
  • RB Leipzig darf auf das Erreichen des Viertelfinals in der Fußball-Europa-League hoffen. Die Sachsen gewannen das Achtelfinal-Hinspiel gegen Zenit St. Petersburg mit 2:1. Borussia Dortmund droht dagegen das Aus. Der BVB verlor gegen den FC Salzburg mit 1:2. Die Rückspiele finden in einer Woche statt. Der FC Arsenal siegte 2:0 beim AC Mailand, Atlético Madrid gewann daheim 3:0 gegen Lokomotive Moskau. Olympique Lyon machte mit dem 1:0 bei ZSKA Moskau einen großen Schritt auf dem Weg zum Finale im eigenen Stadion am 16. Mai.

Explosives Gemisch in Dortmund beim BVB

Kommentar: BVB ist nur noch ein Schatten seiner selbst

DORTMUND Ratlosigkeit macht sich breit angesichts dieses erneuten Tiefschlags, auch angesichts dieser so durchwachsenen Saison insgesamt. Der BVB ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Dirk Krampe kommentiert.mehr...

  • Die USA verhängen weltweite Einfuhrzölle auf Stahl in Höhe von 25 Prozent und auf Aluminium in Höhe von 10 Prozent. Ausgenommen werden zunächst nur die Nachbarn Mexiko und Kanada, wie Präsident Donald Trump in Washington bekanntgab. Die Zölle sollen innerhalb von 15 Tagen in Kraft treten. Experten in den USA und Europa sind sich weitgehend einig: Die Strafzölle machen wirtschaftspolitisch - selbst unter einem nationalistisch-protektionistischen Ansatz und auch vor dem Hintergrund der nationalen Sicherheit - wenig Sinn. Trump mag damit einige Tausend Arbeitsplätze in der heimischen Stahl- und Aluminiumindustrie schützen. Das Risiko aber, über höhere Rohstoffpreise und Vergeltungsmaßnahmen von Handelspartnern am Ende Zehntausende Jobs in nachgeordneten Branchen zu verlieren, ist höher.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Die SPD-Spitze will die Besetzung ihrer sechs Ministerposten in der erneuten großen Koalition offiziell beschließen und der Öffentlichkeit präsentieren. Zunächst wird das Präsidium tagen, anschließend der 45 Mitglieder zählende Vorstand. Bereits durchgesickert war, dass der bisherige Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz Bundesfinanzminister und Vizekanzler werden soll. Als neuer Außenminister anstelle von Sigmar Gabriel ist Heiko Maas eingeplant.
  • Vor dem Schwurgericht Münster beginnt der Prozess um einen heimtückischen Angriff auf eine Supermarkt-Kassiererin. Angeklagt ist der Ehemann des Opfers. Er soll die 51-Jährige am 4. Oktober 2017 an ihrem Arbeitsplatz in Münster angegriffen haben. Die Tatwaffe war laut Anklage eine Eisenstange. Damit soll der 56-Jährige seiner Frau so wuchtig auf den Kopf geschlagen haben, dass sie unter anderem ein lebensgefährliches Schädelhirntrauma erlitt. Das Ehepaar lebte zur Tatzeit angeblich schon länger getrennt. Die Anklage lautet auf Mordversuch.
  • Lehrermangel, Bürokratieberge, immer mehr Aufgaben: Die Not deutscher Schulleiter hat der Verband Bildung und Erziehung (VBE) systematisch abgefragt. Heute stellt VBE-Chef Udo Beckmann die nach seinen Angaben erste bundesweit repräsentative Umfrage dazu bei der Eröffnung des 7. Deutschen Schulleiterkongresses in Düsseldorf vor.
  • Im Prozess gegen einen Mann, der in Aachen des Mordversuchs an Kindern mit ausgestreutem Rohrreiniger angeklagt ist, werden heute Plädoyers und Urteil erwartet. Der 53-jährige, wahrscheinlich psychisch kranke Deutsche hat zugegeben, das ätzende Granulat im vergangenen Sommer an Plätzen mit spielenden Kindern ausgestreut zu haben. Ihn hätten Kinderstimmen verfolgt, die immer seinen Vornamen riefen. Vier kleine Kinder hatten zum Teil sehr schmerzhafte Verätzungen erlitten.

Busfahrer rettet Kinder, A59 gesperrt, Trump trifft Kim Jong Un

Das Foto der Polizei Aachen zeigt den Rohrreiniger, den der 53-Jährige auch auf einem Grillplatz am Karlshöher Hochweg in Aachen verteilt hat. Der Mann hat gestanden, ätzenden Rohrreiniger auf Spielplätzen in Aachen ausgestreut zu haben. Foto: dpa

  • Der international kritisierte Prozess gegen Mitarbeiter der regierungskritischen türkischen Zeitung „Cumhuriyet“ wird in Silivri bei Istanbul fortgesetzt. Insgesamt 18 „Cumhuriyet“-Mitarbeitern wird Unterstützung verschiedener Terrororganisationen vorgeworfen. Nach Angaben von Reporter ohne Grenzen (ROG) drohen den Angeklagten bis zu 43 Jahre Haft.
  • Im Freiburger Mordprozess gegen Hussein K. will der Staatsanwalt plädieren. Gerichtsangaben zufolge wird die Öffentlichkeit dabei voraussichtlich ausgeschlossen. Dies hat mit Fragen des Persönlichkeitsschutzes zu tun. Hussein K., zu dessen Alter es widersprüchliche Angaben gibt, werden Mord und besonders schwere Vergewaltigung vorgeworfen.
  • Saisonstart: Über dem Bodensee sind von heute an wieder Zeppeline unterwegs: Das erste Luftschiff der Saison 2018 soll laut Flugplan um 10.30 Uhr abheben. Bis Mitte November sollen in Zeppelinen der neuen Technologie (NT) wieder Tausende Passagiere über die Region fliegen, hieß es bei der Deutschen Zeppelin-Reederei (DZR) in Friedrichshafen. 

Busfahrer rettet Kinder, A59 gesperrt, Trump trifft Kim Jong Un

Der Zeppelin NT (Neue Technologie) im letzten Jahr bei der Landung auf dem Bodensee-Airport. Im Hintergrund sind die Schweizer Alpen zu sehen. Foto: dpa

  • Zum Auftakt des 26. Bundesliga-Spieltags ist der FC Schalke 04 zu Gast beim FSV Mainz 05 (20.30 Uhr/Eurosport). Im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga will der Mainz seine Mini-Serie von drei Spielen ohne Niederlage  ausbauen und hofft auf mindestens einen Punkt. Schalke will den zweiten Platz in der Liga unbedingt verteidigen.
  • Zwölf Tage nach dem Ende der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang werden (12 Uhr MEZ) an gleicher Stätte die 12. Paralympics eröffnet. Bei den Spielen für Wintersportler mit Behinderung werden bis zum 18. März in der Bergregion um Pyeongchang und in der östlichen südkoreanischen Küstenstadt Gangneung 133 Medaillensätze vergeben.

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund und Schalke 04.


Heute vor...

...170 Jahren hat die Bundesversammlung in Frankfurt den alten Reichsadler und die Farben des ehemaligen deutschen Reichspaniers Schwarz-Rot-Gold zu den Farben des Deutschen Bunde erklärt.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

Unwahre Behauptungen und Nachrichten verbreiten sich auf Twitter schneller und erreichen mehr Menschen als richtige Informationen. Das berichten US-Forscher im Fachjournal „Science“. In einem aufwendigen Verfahren untersuchten sie die Verbreitung von rund 126.000 Storys über den Kurznachrichtendienst zwischen 2006 und 2017. Unabhängige Faktenchecker hatten sie zuvor überprüft und als „wahr“ oder „falsch“ eingruppiert. Den Forschern zufolge hatte ein unwahrer Inhalt - ein Bild, eine Behauptung oder ein Link zu einem Onlineartikel - eine um 70 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit weiterverbreitet zu werden.

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